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Diese fünf Putzmittel gehören in jeden Haushalt

Welche Putzmittel braucht der Mensch wirklich? Wer dazu die Verbraucherzentralen befragt, lernt schnell, dass bereits fünf unterschiedliche Putzmittel für einen normalen Haushalt völlig ausreichen. Grossartig antibakterielle Reinigungsprodukte sind in der Regel unnötig, teuer und schädigen auf Dauer die Haut und die Umwelt.

Sogar Experten schwören auf ganz gewöhnliche Reinigungsmittel, die einfache, handelsübliche Tenside enthalten. Zwar gibt die Werbung in der Sache gern mal hochtrabend mit klinischer Keimfreiheit an, aber diese sollten Sie bei der Reinigung Ihres Haushalts besser nicht einmal anstreben.

Allzweck- beziehungsweise Universalreiniger

Wie der Name schon suggeriert, eignet sich ein Allzweckreiniger für die meisten Oberflächen. Damit sind sowohl abwischbare horizontale oder vertikale Flächen, Fussböden als auch Glasflächen wie Fenster und Türen gemeint.

Achtung Ausnahme: Ein Allzweckreiniger mit seinen Tensiden ist für Holzoberflächen nicht gut geeignet. Dafür nehmen Sie lieber einen speziellen Holzreiniger!

Spülmittel

Es gibt wohl kaum eine Küche, die ohne Spülmittel auskommt. Wer nun denkt, ich habe doch eine Spülmaschine, sollte dennoch stets ein Geschirrspülmittel zu Hause haben. Immerhin gibt es vielleicht in Ihrem Haushalt empfindliche Keramik, die eben nicht spülmaschinenfest ist. Ausserdem bieten sich gerade in der Küche etliche Oberflächen an, die sich sehr gut mit Spülmittel sauber machen lassen. Zwar können dadurch zuweilen Schlieren entstehen, aber viel wichtiger ist, dass der Schmutz beseitigt wird.

Kleiner Tipp dazu: Nach der Verwendung eines Spülmittels bietet es sich an, mit einem feuchten Tuch nachzuwischen, um die letzten Schlieren zu entfernen.

Essigreiniger

Der Essigreiniger lebt von seinem hohen Säuregehalt. Wo es ständig feucht zugeht, das gilt für Küche und Bad fast gleichermassen, setzen sich oft Kalkränder ab, was bei kalkhaltigem Wasser in Abhängigkeit von der Geologie der Region manchmal recht heftig sein kann.

Daher ist Essigreiniger ideal für Armaturen und Toiletten, ausserdem werden sogleich Gerüche neutralisiert und auch der Harnstein entfernt. Überdies haben sich die Essigreiniger bei Spiegelflächen sehr gut bewährt. Da Sie den Verdünnungsgrad innerhalb gewisser Grenzen selbst einstellen können, klappt es damit sogar bei ziemlich hartnäckigen Kalkrückständen.

Wichtige Hinweise:

  • Hartnäckige Kalkrückstände erst eine Zeit lang einweichen. So kann auf kräftiges Rubbeln, das möglicherweise Kratzer erzeugt, verzichtet werden.
  • Der unangenehme Essiggeruch lässt sich durch Zugabe von Zitronen- oder Orangenschalen etwas überdecken. Manche machen dies mit Lavendel- oder Eukalyptus-Öl, eignet sich aber nicht bei der Reinigung von Fensterscheiben.

Chemischer Hintergrund: Am Beispiel der besonders einfachen Salzsäure (HCL) ist es sehr plausibel, warum sich Kalk, das ist Kalziumkarbonat (CaCO3), auflöst: Beide reagieren chemisch schnell zu dem wasserlöslichen Salz Kalziumchlorid (CaCl2), Wasser und Kohlenstoffdioxid (CO2), was zuweilen zu Bläschenbildung führen kann.

WC-Reiniger

Es ist eine recht viskose Flüssigkeit, die eine ganze Weile an der Innenseite der Toilettenschüssel haften bleibt und dort auf Ablagerungen einwirken kann. Jene Flaschenformen, die einen gebogenen Hals aufweisen, haben sich an diesen Stellen als besonders praktisch erwiesen. Schliesslich können Sie mit der Toilettenbürste alles wegschrubben.

Kleiner Tipp: Damit’s gut und einfach wird, lassen Sie den WC-Reiniger circa eine halbe Stunde einwirken.

Scheuermittel beziehungsweise Scheuermilch

Diese ebenfalls eher viskos anmutenden Flüssigkeiten enthalten Millionen winziger Schleifpartikel aus Quarz, Kreide oder Marmor, die dennoch Oberflächen nicht zerkratzen.

Achtung: Bei besonders empfindlichen Oberflächen sollten Sie doch lieber zu einem Spezialreiniger greifen. Wann das der Fall ist, darauf gehen wir noch in späteren Beiträgen ein.

Wenn sauber nicht genug ist

Natürlich lässt es sich die Industrie nicht nehmen, für nahezu jedes Material einen ganz besonderen Spezialreiniger anzubieten. Aber gerade der sogenannte „Keimfrei-Faktor“ kann unserer Haut arge Probleme machen und sogar eine Allergie entstehen lassen. Zudem werden dadurch auch Keime abgetötet, die unserer Gesundheit zuträglich sind. In der Tat gibt es solche.

Doch lassen wir uns nichts vormachen. Handelsübliche Haushaltsreiniger sind tatsächlich nicht in der Lage, alle Bakterien abzutöten. Im Gegenteil, diejenigen Keime, die die Tortur überleben, entwickeln Resistenzen, die uns schliesslich sehr gefährlich werden können. Echte Desinfektionsmittel gehören eben ins Krankenhaus. Allein in dem Fall, wenn sich ein Familienmitglied mit einem hochansteckenden Keim infiziert hat, kann es sinnvoll sein, den Haushalt mit Desinfektionsmitteln auszustatten.

Wer sichergehen will, sollte einen Profi, der wirklich weiss, was er tut, mit der Reinigung beauftragen.

 

Gartenarbeit im Januar

Wer meint, dass es im Januar im Garten nichts zu tun gibt, irrt gewaltig. Möglicherweise bringt der Klimawandel für den Gartenfreund sogar die eine oder andere erfreuliche Facette mit sich. Auf jeden Fall eignet sich der erste Monat des Jahres, etwas milde Witterung vorausgesetzt, dafür, Sträucher und Bäume zu schneiden. Ausserdem dient die winterliche Inspektion des Gartens unter anderem den besonders empfindlichen Pflanzen, die Nässe und Schnee nur begrenzt ertragen können.

Gräser sollten vor zu viel Nässe geschützt werden

Ziergräser wie das beliebte Lampenputzer- oder Pampasgras neigen zum Verfaulen, sobald Wasser in die Halme eindringen kann. Verhindern lässt sich dies, indem Sie das Gras zu Büscheln zusammenbinden. Dadurch kann das Wasser nicht so leicht bis zum Kern vordringen.

Weihnachtsbaum-Zweige zum Abdecken empfindlicher Pflanzen

Zuweilen etwas vorschnell zeigen sich die ersten Frühlingsboten Winterling, Schneeglöckchen oder Krokus. Sie sind sehr wohl in der Lage, noch so manche Frostperiode zu überstehen, indem sie einfach eine Wachstumspause einlegen. Bei milden Temperaturen kommt es schon mal vor, dass das Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum) Ende Januar insbesondere unter Kiefern gut in Blüte steht.

Doch mehrere Tage um -10 Grad Celsius sind für bereits ausgetriebene Pflanzen fatal, insbesondere dann, wenn eine schützende Schneedecke fehlt. Daher macht es Sinn, die Pflanzen bei zu erwartenden Kälteperioden abzudecken. Dabei mag zum Beispiel der Weihnachtsbaum beziehungsweise seine noch grünen Zweige diese durchaus wichtige Aufgabe übernehmen.

Bäume und Hecken mögen Streusalz gar nicht

Das Regen- oder Tauwasser löst die gegen Rutschgefahr eingesetzten Salze und verfrachtet diese ins Erdreich bis zu den empfindsamen Wurzeln der Pflanzen. Dem kann mit kleinen Erdaufwürfen zur Strassenseite hin etwas Abhilfe geschaffen werden, wenn diese möglichst noch mit Laub oder kleinen Gehölzen abgedeckt werden. Sie tun wirklich eine gute Tat, wenn Sie den Baum am Strassenrand einbeziehen, indem dieser einen in etwa kreisrunden Erdaufwurf erhält, der möglichst mit Mulch gefüllt wird, womit wir sogleich zum Hauptthema kommen.

Baum- und Strauchpflege im Winter

Wer im Spätherbst nicht dazu gekommen ist, kann seine Obstbäume durchaus noch im Januar verjüngen und auslichten. Dabei geht es vor allem alten Trieben, kranken Blättern und Fruchtresten an den Kragen. Offene, freie Schnittflächen bestreichen Sie am besten mit Wundbalsam.

Achten Sie darauf, solche Aktionen an frostfreien Tagen durchzuführen, da gefrorene Schnittstellen zum Splittern neigen, was die Heilung erschwert. Den Winterschnitt aber nur auf harte Gehölze und Wildsträucher wie Schlehe, Haselnuss, Weide oder Holunder anwenden.

Sogar „auf den Stock gesetzt“ werden können die Decksträucher Forsythie, Weigelie, Deutzie, Zierjohannisbeere oder Falscher Jasmin, das heisst, Sie können hier beherzt bis auf 30 Zentimeter über Flur herunterkürzen. Falls Sie den Sibirischen Hartriegel im Garten haben, dessen Kennzeichen die intensiv roten einjährigen Triebe sind, entfernen Sie seine alten Äste besonders bodennah. Dies sorgt für einen schönen kräftigen Neuaustrieb.

Auch der Garten braucht eine Winter-Inspektion

Im Januar gehört es sich, vertrocknete Triebe und Fruchtmumien aus den Gehölzen zu entfernen. Letztere sowie abgestorbene Blüten sind die bevorzugten Rückzugsgebiete zum Überwintern des gefährlichen Monilia-Pilzes. Davon befallen werden vor allem die Aprikose und die Sauerkirsche, aber durchaus auch Apfel und Süsskirsche. Im Frühjahr infiziert dieser Pilz dann den ganzen Baum mit der Folge, dass Blütenbüschel und Blätter vertrocknen. Das hat natürlich negative Konsequenzen auf den Obstertrag. Hinweis: Pilzbefallene Pflanzenteile gehören in die Mülltonne, nicht auf den Kompost.

Sitkafichtenläuse sind auch im Winter aktiv. Sie können Fichten absterben lassen. Machen Sie dazu die Klopfprobe. Zu diesem Zweck nehmen Sie ein weisses Blatt Papier und positionieren es unter dem Ast, auf den Sie beispielsweise mit einem Besenstiel kräftig klopfen. Die Blattläuse, nach denen Sie suchen, sind ein paar Millimeter gross und haben auffallend rote Augen. Was dagegen hilft, ist zum Beispiel das umweltverträgliche Rapsöl-Präparat Naturen® Bio Schädlingsfrei.

Auch die Gallmilbe gehört zu jenem Ungeziefer, das Sie gerade im Winter gut aufspüren können. Sie haust am liebsten in den Johannisbeersträuchern. Auffallend dicke Knospen sind ein recht sicherer Hinweis auf die Gallmilbe. Entfernen und verbrennen Sie am besten solche Zweige.

**Die Nutzungsrechte dieses Textes unterliegen dem Urheber Top Clean aus Binningen. **

Kreative Gartengestaltung im Winter

Aufgrund der Corona-Beschränkungen erleben Gärten gerade eine richtige Renaissance, abzulesen unter anderem an den drastisch zurückgegangenen Angeboten an Familiengärten beziehungsweise deren opulente Preissteigerung. Entspannung an der frischen Luft bedeutet wahre Lebensqualität und stärkt unser Immunsystem, was gerade in der kalten Jahreszeit besonders wichtig ist.

Zwar mag man sich im Winter aus verständlichen Gründen nicht so gern stundenlang draussen aufhalten, dennoch kann uns unser Garten auch im Winter viel Freude bereiten, wenn wir die Sache richtig angehen. Der Monat Januar ist sogar sehr gut dafür geeignet, den Garten in ein ganz anderes Licht zu stellen und ihm eine neue, überraschende Facette zu geben.

Gartenarbeiten im Januar

Im Herbst hatten wir viel Arbeit damit, den Garten auf seinen verdienten Winterschlaf vorzubereiten. Allein das viele bunte Herbstlaub wegzuräumen, ging manchmal ganz schön auf den Rücken. Wenn im Dezember endlich alles getan ist, haben wir etwas Zeit, unseren Garten mal liebevoll zu betrachten und zu überlegen, was wir gegebenenfalls strukturell umgestalten sollten, auch und gerade mit Blick auf die bevorstehende Weihnachtszeit. Die folgenden Arbeiten könnten nun noch gut erledigt werden:

Alte Heckenteile, die schon ganz kahl geworden sind, können Sie beherzt kürzen beziehungsweise ausschneiden, damit sich an diesen Stellen im Frühling kräftige Neuaustriebe entwickeln können.

Auch die Ziergehölze können Sie vor allem im Januar schneiden. Die Bäume mit einer kugelförmigen Krone brauchen tatsächlich einen regelmässigen Verjüngungsschnitt, mit dem Sie auf keinen Fall länger als drei Jahre warten sollten. Die Clematis zum Beispiel wartet sogar jedes Jahr auf den Besuch der Schere, die bis in den Februar hinein kommen darf, vorausgesetzt, es ist ein frostfreier Tag. Im Frühjahr werden Sie prompt durch einen kompakten Wuchs und einen dichten Blütenstand für den Winterschnitt belohnt.

Oft genug ist der Januar noch recht mild, sodass es gar kein Problem ist, zu dieser späten Jahreszeit Gehölze zu pflanzen oder gegebenenfalls umzusetzen.

Obstbäume schneiden

Der Monat Januar ist im Obstgarten die richtige Schnittzeit. Jetzt wird die Baumkrone ordentlich ausgelichtet und kranke beziehungsweise abgestorbene Äste werden rigoros abgesägt. Sich gegenseitig überkreuzende Zweige und die nach innen wachsenden Äste fallen ebenfalls der Säge zum Opfer.

Verschonen sollten Sie die eher waagerecht oder flach wachsenden Triebe. Versuchen Sie die Schnittwunde so klein wie möglich zu gestalten. Besorgen Sie sich im Vorfeld ausreichend Wundverschlussmittel. Jene Bäume, die zu starkem Wachstum neigen, schneiden Sie besser erst im Frühjahr, um diese durch einen Winterschnitt nicht noch zum Wachstum anzuregen. Wichtiger Hinweis: Bei Temperaturen unter minus fünf Grad sollte kein Baum geschnitten werden.

Winterschmuck und festliche Beleuchtung sorgen für gute Laune

Der eigene Garten ist eine ganz hervorragende Spielwiese zum kunstvollen Improvisieren. Da lassen sich fantasievolle Arrangements in leeren Blumenkübeln, Amphoren, Blumenkasten oder auf Steinsockeln zaubern. Frostsicher im Aussenbereich sind nicht nur Stoffbänder, sondern auch die meisten Figuren aus Keramik oder Terrakotta-Dekosäulen.

Rattan- und Holzkörbe eignen sich gut für Dekorationen mit Hagebutte, Tannenzapfen und immergrünen Baumzweigen. Natürliche Materialien wie Holz und Stein in den frischen Schnee gestellt erweisen sich immer wieder als Blickfang.

Der langweilige, kahle Blumenkasten wird durch Tannenzweige mit Zapfen oder fruchttragende Zweige der Schneebeere oder Zwergmispel schnell zum Hingucker. Dazwischen passen dann auch noch Töpfe mit Christrosen oder Schneeheide. Vergessen Sie nicht die funktionalen Gartenelemente wie die Aussentreppe oder das Postfach, wenn Sie Tannengrün oder Hagebutte verteilen.

Wer sich die Stromkosten leisten kann und will, schmückt seinen Garten zusätzlich mit einer funkelnden Lichterkette, vielleicht im Glühlampen-Look, und sorgt so auch bei dem vorbeigehenden Spaziergänger draussen für eine fröhliche, schöne, anheimelnde, weihnachtliche Atmosphäre.

Den Garten mit Leben erfüllen

Ist es nicht wunderschön, wenn die kleinen, quirligen, bunten Vögel ständige Gäste in Ihrem Garten sind? Mit ein paar geeigneten Futterstellen können Sie deren Motivation deutlich steigern. Gerade in den Wintermonaten wird ein solches Angebot dankend angenommen. Immerhin müssen die Tiere extrem viel Körperwärme gegen die Kälte produzieren und dafür brauchen sie sehr viel Nahrung.

Winterfestes Vogelfutter können Sie entweder kaufen oder selbst zubereiten. Überdies ist so ein Vogelhäuschen eine schöne Dekoration im Garten. Auch hierbei gilt wieder: Selbst bauen macht Spass, aber gegen einen günstigen Kauf im Gartenfachhandel, Baumarkt oder beim Gärtner Ihres Vertrauens hat kein Vogel etwas einzuwenden.

 

Gründliche Haushaltsreinigung für das Weihnachtsfest

Weihnachten steht vor der Tür, doch in diesem turbulenten und zugleich traurigen Corona-Jahr 2020 muss und wird für die meisten Schweizerinnen und Schweizer gewiss vieles anders sein. Dennoch möchten sich die Menschen, wenngleich auch in kleinerem Rahmen als sonst, mit ihren Verwandten treffen, um gemeinsam schöne und hoffentlich mal unbeschwerte Momente zu geniessen.

Damit sich jeder Gast in unserem Haushalt mit Blick auf das Virus sicher fühlen kann, sollte Sauberkeit in diesem Jahr in einem ganz besonderen Fokus stehen. Worauf es dabei ankommt und welche Putzmittel zu empfehlen sind, das erläutern wir unter anderem in diesem Artikel.

Unterschiedliche Viruslast auf den verschiedenen Oberflächen

Alle Welt redet in diesen Tagen von Hygienemassnahmen und das ist gut und richtig so. Um das Ansteckungsrisiko auch zu Hause zu minimieren, müssen wir besonderes Augenmerk auf alle Flächen und Gegenstände legen, die von mehreren Menschen oft berührt werden. Das Virus überlebt auf den verschiedenen Materialien unterschiedlich lange. Auf manchen Oberflächen bleibt es nur ein paar Stunden infektiös, auf anderen sogar tagelang.

Glatte, metallische Oberfläche scheint das Virus geradezu zu lieben. Da aber diese Flächen schnell und einfach gereinigt werden können, ist dies eigentlich nicht so schlimm. Weitere Kriterien, die die Überlebenszeit des Virus steuern, sind Parameter wie Temperatur und Feuchtegehalt. Direkte Sonneneinstrahlung (UV-Licht) führt übrigens zu einer recht schnellen Zerstörung von Viren.

Dass regelmässiges Lüften zur Verbesserung der Luftqualität eine gute Wahl der Mittel ist, darauf wurde schon in vielen Publikationen hingewiesen. Im Übrigen stärkt frische Luft unser Immunsystem, das bekanntlich der stärkste und wichtigste Player im Kampf gegen Viren, Bakterien oder Pilzen ist. Darüber hinaus verschwinden durch das Lüften die in der Raumluft schwebenden Aerosole, an die sich die Viren mit Vorliebe anheften.

Wer oft einen Staublappen oder Staubsauger verwendet, kennt bestimmt den damit verbundenen, unangenehmen Geruch der Luft. Ursache sind die vielen aufgewirbelten Staubpartikel, die ebenfalls und immer Vehikel für Kranheitskeime darstellen. Daher ist Lüften nach dem Staubsaugen immens wichtig.

Kurzer Blick auf das Spektrum der Reinigungsmittel

Durch eine gründliche Reinigung der Wohnung verschwindet nicht nur der Schmutz, sondern sogar über 90 Prozent aller krankmachenden Keime auf den Oberflächen und das nahezu unabhängig vom verwendeten Putzmittel. Extra antibakterielle Putztücher beziehungsweise Reinigungsmittel bieten also kaum Vorteile. Mit Desinfektionsmitteln zum Beispiel lässt sich Schmutz schwerlich entfernen.

Corona mag Spülmittel gar nicht

Es sind vor allem die fettlösenden Tenside in den Spülmitteln, die die Hüllen der Viren angreifen und schnell zerstören. Dazu sollte man eine ungefähre Vorstellung davon haben, wie ein Virus aufgebaut ist. Seine Erbinformationen stecken in Eiweissmolekülen, die durch eine Fettschicht (Lipide) eingehüllt sind. Ohne seine schützende Hülle zerfällt das Virus rasch. Daher ist auch das gründliche Händewaschen mit Seife so wichtig. Gerade Spülmittel wurden einst mit dem Ziel synthetisiert, Fette besonders gut lösen zu können.

Küche und Bad sind bevorzugte Virus-Aufenthaltsorte

Feuchte Oberflächen stellen geradezu einen Nährboden für Viren dar. Aus diesem Grunde muss die Reinigungsfrequenz in Küche und Bad besonders hoch angesetzt werden. Durch das häufige Anfassen oder Berühren bestimmter Gegenstände tragen wir intensiv zu einer breiten Verteilung von Keimen bei. Bedenken Sie auch, dass ein sauberes Erscheinungsbild von Gegenständen noch lange nicht Keimfreiheit bedeutet. Dies wird plausibel, wenn man weiss, dass zum Beispiel Coronaviren Durchmesser von nur 120 bis 160 Nanometer aufweisen. Man müsste also ungefähr 7.000 Coronaviren nebeneinander hinlegen, um einen Millimeter auszufüllen.

Daher sollten bei der Haushaltsreinigung diese Oberflächen stets besonders berücksichtigt werden:

  • Küchen-Arbeitsfläche und Spüle, insbesondere dann, wenn Sie rohes Fleisch oder Fisch vorbereitet haben.
  • Türklinken und Griffe an Geräten oder Schränken
  • Die Spülmaschine sollte unbedingt regelmässig innen gereinigt werden.

Noch ein wichtiger Hinweis: Lappen, Schwämme und Geschirrtücher sollten spätestens nach zwei Tagen ausgetauscht werden. Bei der Wäsche der Handtücher muss eine Temperatur von wenigstens 60 Grad eingestellt werden.

Wasserstoffperoxid dient zur Desinfektion

Wasserstoffperoxid (H2O2) gilt als Desinfektionsmittel und befreit die Oberflächen so richtig von allen Arten von Keimen. Ausserdem handelt es sich um ein effektives Bleichmittel. Doch Vorsicht, in hoher Konzentration ist Wasserstoffperoxid durchaus gefährlich. Typische Symptome können Hautverätzungen, Durchfall, Erbrechen oder Kreislaufstörungen sein. Daher ist dieses Mittel für den Hausgebrauch unbedingt ausreichend zu verdünnen.

Das Institut für Hygiene und Umweltmedizin an der Universität Greifswald hat unter Leitung von Prof. Dr. Günter Kampf eine Studie zu diesem Thema vorgelegt. Demnach reicht schon eine 0,5-prozentige Wasserstoffperoxidlösung aus, das Ansteckungsrisiko mit COVID-19 deutlich zu reduzieren.

Lassen Sie doch einfach den Profi ran

Wer sich nicht ganz sicher ist und auch auf der rechtlichen Seite Klarheit schaffen möchte, kann auch eine professionelle Reinigung seines Haushalts beauftragen, damit diese und noch viele wichtige Aspekte mehr in optimaler Weise berücksichtigt werden. Top Clean führt auch grossräumige Desinfektionen für Gewerbeflächen aller Art durch.

 

Gartenpflege mit Blick auf den Winter

Herbst bedeutet für jeden Gartenbesitzer viel Arbeit, denn der Garten muss nun gut auf den Winter vorbereitet werden. Dies betrifft vor allem den Rasen, die Beete und die Gehölze. In diesem Ratgeber finden Sie alles, was dabei zu bedenken ist.

Schritt für Schritt zu einem winterfesten Garten

Es sollte stets schon vor dem ersten Bodenfrost beginnen. Insofern ist der Oktober die magische Grenze, denn in diesem schönen Herbstmonat kommt es immer wieder zu massiven Temperaturstürzen, insbesondere in den bereits langen Nächten, wobei die Höhenlage oft eine entscheidende Rolle spielt. Damit Sie sich im nächsten Frühjahr wieder an den frischen grünen Trieben, den üppigen Knospen und den sich daraus entfaltenden bunten Blüten erfreuen können, haben wir hier ein paar wichtige Punkte zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen sollen, vor dem Winter genau das Richtige für Ihren Garten zu tun.

  • Die meisten Kübelpflanzen, gerade wenn sie aus südlicheren Breiten stammen, müssen unbedingt vor dem ersten Frost in ihr Winterquartier gestellt werden.
  • Immergrüne Gehölze im Topf, welche im Aussenbereich verbleiben sollen, stellen Sie besser an einen schattigen Platz. Der Grund dafür liegt darin, dass die Pflanzen bei Sonnenschein Wasser aus dem Boden ziehen wollen, der allerdings gefroren ist. In der Folge können diese Pflanzen verdursten. Winterschäden sind immer wieder Trockenschäden. Daher sollten Sie Ihre Pflanzen ab und zu an frostfreien Tagen giessen. Winterharte Kübelpflanzen können Sie mit Noppenfolie schützen.
  • Gleich nach dem ersten Nachtfrost werden die nicht winterharten Knollen der Begonien, Dahlien oder Gladiolen ausgegraben, um sie an einem dunklen, trockenen Ort zu lagern. Erst im nächsten Frühjahr dürfen sie wieder in die Erde.
  • Ganz anders bei den Frühlingsblühern wie Krokus, Narzisse oder Tulpe, die ausgerechnet im Herbst gepflanzt werden sollten.
  • Wenn die ersten Fröste kommen, brauchen empfindliche Pflanzen wie Sommerflieder, junge Herbstanemonen und insbesondere frisch gepflanzte Stauden etwas Schutz, indem Sie zum Beispiel die Wurzeln mit Laub oder Fichtenreisig abdecken. Mit Vlies oder Filzmatten können zusätzlich die Stämme umwickelt werden.
  • Rund um die Rose wird Erde, Mutterboden oder Kompost so weit angehäuft, bis am Kronenansatz die empfindlichen Veredelungsstellen ordentlich bedeckt sind. Die Krone der Hochstammrose erhält einen Mantel aus Sackleinen, Jute oder Vlies, jedoch nicht aus Folie. Wer stattdessen ein Material verwendet, das weder licht- noch luftdurchlässig ist, riskiert, dass die Pflanzen darunter „schwitzen“ mit der Folge, dass sie viel zu früh austreiben. Im Übrigen betreiben immergrüne Pflanzen auch im Winter Fotosynthese, wobei sie nicht gestört werden wollen. Dagegen ist eine schützende Schneedecke immer gut für die Pflanzen.
  • Kranke, befallene, beschädigte Gewächse werden im Herbst beherzt zurückgeschnitten. Gesunde Stauden lassen Sie am besten in Ruhe, denn mit den oberirdischen Pflanzenteilen schützen diese ihren Wurzelbereich vor Frost. Übrigens dienen die Halme vielen Insekten als Winterquartier und die Samen sind Nahrung für die Vögel.
  • Das gefallene Laub ist geradezu gesund und bildet auf Beeten eine Mulchschicht. Ausnahmen bilden die Blätter der Walnuss und der Eiche, weil sie ganz schlecht verrotten. Verwenden Sie diese lieber als Langzeitdünger für Ihren Rhododendron und die Heidelbeere.

Beim Rasenschnitt auf die richtige Höhe achten

Auch der Rasen sollte vor dem ersten Frost winterfest gemacht werden. Dabei ist beim letzten Mähen besonders auf die richtige Höhe zu achten, das heisst, Sie schneiden den Rasen ungefähr einen halben Zentimeter kürzer als sonst. Empfohlen wird eine Einstellung auf circa vier Zentimeter. Zu lange Grashalme werden im Winter von der Schneelast niedergedrückt und in dem platt gedrückten Gras können sich Pilze und andere Krankheiten ausbreiten.

Das Laub sollte regelmässig von der Rasenfläche entfernt werden, weil sonst wegen der Fäulnisprozesse kahle, bräunliche Stellen entstehen. Da solche Stellen mit erhöhter Feuchterückhaltung ein guter Nährboden für Pilze sind, ist es ratsam, auch das Moos vor Wintereinbruch noch einmal zu entfernen.

Die Bäume brauchen Ihre Aufmerksamkeit

Ohne Laub lässt sich der Zustand des Astwerks gut beurteilen, ein idealer Zeitpunkt also, kranke oder schon abgestorbene Zweige und Äste zurückzuschneiden. Denken Sie aber daran, dass der Hauptschnitt erst im Februar oder März erfolgen sollte, denn es ist nicht gut, wenn der Frost tief in eine grössere, frische Schnittfläche eindringen kann.

Obstbäume, insbesondere Apfelbäume, erhalten jetzt Leimringe, die Schutz vor Apfelblutläusen und Frostspannerweibchen bieten. Der gut reflektierende weisse Kalkanstrich der Bäume verhindert das Aufreissen der Rinde aufgrund grosser Tag-Nacht-Temperaturschwankungen.

Auch der Gartenteich will winterfest gemacht werden

Jeder kleine Gartenteich ist ein Biotop, das heisst, alle darin lebenden Tiere und Pflanzen brauchen Pflege. Die folgenden Punkte beschreiben, was hierbei zu beachten ist:

  • Die Wasserpflanzen können mit einer Teichschere ziemlich weit unten am Stiel zurückgeschnitten werden. Lose Blätter lassen sich sehr einfach mit dem Kescher abfangen.
  • Das Röhricht wird ausgedünnt, aber nicht ganz entfernt, denn es dient den Insekten als Lebensraum und besonders im Winter dem Austausch von Gasen.
  • Das Laub wird von der Wasseroberfläche entfernt, damit am Grund nicht zu viel Faulschlamm entsteht, der ständig giftige Gase freisetzt, was den Wasserlebewesen vor allem bei geschlossener Eisdecke schadet.
  • Ein Eisfreihalter besteht meistens aus einem Styroporkorpus mit einem Belüftungsrohr. Auf diese Weise bleibt ein Bereich des Teiches eisfrei, sodass Faulgase ungehindert entweichen können.
  • Nehmen Sie die Wasserpumpe lieber heraus, denn wenn sie einfriert, könnte sie kaputt gehen.

Sie lieben und geniessen Ihren Garten, aber es fehlt Ihnen die notwendige Zeit für die Pflege und den Unterhalt? Kein Problem, denn Top Green erledigt für Sie auch kleinere Unterhaltsarbeiten, wie Rasenmähen oder gestaltet und konzeptioniert Ihren Garten komplett neu.

 

Fehler beim Putzen und Waschen

Regelmässiges Reinigen in den eigenen vier Wänden gehört dazu, wenn man sich nicht eines Tages in einer heruntergekommenen Wohnung wiederfinden möchte. Um das Putzen so effektiv wie möglich zu gestalten, gilt es, verschiedene Fehler, die wir alle gerne begehen, zu vermeiden. Welche die sieben bekanntesten Putz- und Waschfehler sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

Fehler 1: Einen alten Schwamm verwenden

Der Schwamm zum Putzen sieht scheinbar sauber aus und riecht nicht schlecht, dennoch tummeln sich darin gerne viele Krankheitserreger. Wischen Sie nun damit die Oberflächen in Küche, Wohnzimmer oder Bad, verteilen Sie die Bakterien in der gesamten Wohnung.

Geben Sie den Schwamm vorm Putzen für etwa zwei Minuten in die Mikrowelle. Dadurch töten Sie Bakterien ab, die sich im Schwamm befinden.

Fehler 2: Keine Säuberung der Spülmaschine

Die Spülmaschine erfüllt in vielen Haushalten einen wertvollen Dienst: Sie reinigt Geschirr und Besteck von Essensresten. Nun könnte man annehmen, dass dabei auch die Spülmaschine selbst gesäubert wird – leider ein Irrtum, denn je häufiger Sie die Spülmaschine verwenden, umso mehr Essensreste lagern sich im Inneren ab.

Abhilfe schaffen Sie mit speziellen Reinigungsmitteln für die Spülmaschine. Diese sollten Sie ein- bis zweimal im Monat verwenden.

Fehler 3: Fenster bei Sonnenschein putzen

Wenn sich die Sonnenstrahlen ihren Weg durch die Fenster ins Innere der Wohnung bahnen, werden auch Flecken und Schmutz auf den Fensterscheiben sichtbar. Sie sollten in diesem Fall nicht sofort mit dem Reinigen der Fenster beginnen, sondern warten, bis die Sonne weitergezogen ist. Wasser und Reinigungsmitteln trocknen bei direkter Sonneneinstrahlung schneller auf dem Glas, was unschöne Schlieren zur Folge hat.

Der beste Zeitpunkt zum Fensterputzen ist ein leicht bewölkter Himmel.

Fehler 4: Den Mülleimer vernachlässigen

Sie verwenden konsequent Mülltüten im Mülleimer? Sehr gut und hygienisch. Doch selbst in diesem Fall können sich Abfallreste an den Seiten oder dem Boden des Mülleimers ansammeln. Ein hygienischer Schwachpunkt ist vor allem der Deckel des Eimers, an dem sich rasch eine unangenehm riechende Schmutzschicht bilden kann.

Reinigen Sie daher den Mülleimer einmal pro Woche gründlich. Auf aggressiven Reiniger können Sie dabei verzichten und stattdessen natürliche Hausmittel wie Zitrone, Backpulver und Weissweinessig verwenden.

Fehler 5: Die Reinigung der Kaffeemaschine vergessen

Ein Kaffee am Morgen ist für Sie das reinste Lebenselixier? Bei aller Freude über frisch gebrühten Kaffee sollten Sie jedoch nicht vergessen, Kanne und Filter am besten täglich mit warmem Seifenwasser abzuspülen. So schmälern Keime nicht den ungetrübten Kaffeegenuss. Im Abstand von ein paar Monaten können Sie zusätzlich Weissweinessig durch die Kaffeemaschine laufen lassen.

Fehler 6: Tierhaare – ein Drama für sich

Wenn Sie Besitzer eines Hundes oder einer Katze sind, dann wissen Sie sicherlich aus eigener Erfahrung, dass Tierhaare beim Hausputz zu einer echten Plage werden können. Selbst wenn Sie täglich entfernt werden, lassen sich meistens nicht alle kleinen Härchen erwischen.

Verwenden Sie hierfür am besten Fusselrollen. Wenn Sie hartnäckige Haare von Fellnase oder Garfield von Teppichen oder Möbeln entfernen möchten, streifen Sie ein Paar nasse Gummihandschuhe über und rubbeln Sie über die entsprechenden Stellen auf dem Teppich oder dem Möbelstück.

Fehler 7: Bei der Maschinenwäsche Reissverschlüsse offen lassen

Ein offener Reissverschluss an einer Hose oder einer Jacke kann andere Textilien in der Waschmaschine beschädigen.

Achten Sie daher darauf, die Reissverschlüsse an Ihren Kleidungsstücken zu schliessen, ehe Sie sie in die Waschmaschine geben.

 

Fassadenreinigung basiert auf unterschiedlichen Techniken

Es gibt nicht nur ein Verfahren für die Reinigung von Fassaden. Das ist logisch vor dem Hintergrund, dass Fassaden schon immer aus ganz unterschiedlichen Materialien bestanden. Holz muss natürlich ganz anders behandelt werden als Putz, Naturstein oder Metall. Im Folgenden gehen wir auf die Unterschiede der Verfahren zur Fassadenreinigung näher ein.

Heisses Wasser plus Dampf

Die Rede ist hier von Heisswasser-Hochdruckreinigern. Sie haben sich in der Tat als effektiv und zugleich kostengünstig bewährt. Der Wasserverbrauch ist bei dieser Methode mit maximal 1000 Liter pro Stunde erstaunlich gering. Das Reinigungsverfahren kann deshalb sehr flexibel eingesetzt werden, weil Wassermenge, Druck und Temperatur sowie die Art des Reinigungsmittels und dessen Einwirkdauer abhängig von der Art der zu reinigenden Oberfläche und ihrem Verschmutzungsgrad dynamisch angepasst werden können.

Die mechanische Reinigungskraft lässt sich in jedem Fall individuell durch diese Parameter steuern:

  • Wassermenge
  • Temperatur
  • Düsendruck
  • Aufpralldruck
  • Aufprallwinkel

Im Vergleich zu den üblichen Flachstrahldüsen liefern Hochleitungsdüsen eine circa 40 Prozent höhere Reinigungseffizienz.

Das Problem mit dem Moos und den Flechten

Bei Temperaturen zwischen 60 und 80 Grad Celsius werden jegliche Arten von Ablagerungen oder Schmutzkrusten deutlich besser aufgebrochen als bei Verwendung kalten Wassers. Öle, Fette oder Russ stellen dann kaum ein Reinigungsproblem dar. Wegen der deutlich besseren Tiefenwirkung können Wurzelrückstände von Flechten und Moos recht nachhaltig entfernt werden.

Bei zusätzlicher Verwendung eines Reinigungsmittels sollten Sie zum einen die Oberflächenbeschaffenheit und zum anderen die geltenden gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigen. Auf jeden Fall ist zu empfehlen, zunächst das Reinigungsmittel aufzubringen und nach Abwarten der empfohlenen Einwirkzeit die Fläche mit Hochdruck abzuwaschen.

Ein grosser Vorteil bei Heisswasser-Hochdruckreinigern ist die Wahl der Dampfstufe. Dadurch kann der Wasserverbrauch drastisch reduziert werden und der mit einer Temperatur von bis zu 155 Grad Celsius austretende Wasserdampf sorgt für eine fast porenreine Reinigung jeder Fassade. Sogar besonders hartnäckige Verschmutzungen durch Kunstharzlacke oder Bitumenanstriche können dieser effektiven Methode nicht lange standhalten. Dennoch ist ein eher geringer Arbeitsdruck vonnöten, was bei empfindlichen Oberflächen von Vorteil ist.

Gesetzliche Vorschriften bei der Fassadenreinigung

Die hierbei einzuhaltenden Vorschriften können von Gemeinde zu Gemeinde stark variieren, daher ist jeder verpflichtet, sich über die lokalen Bestimmungen zu informieren. Was aber auf jeden Fall gilt, ist, dass Sie für eine Abwassereinleitung in die öffentliche Kanalisation eine Genehmigung einholen müssen. Schmutzwasser braucht in der Regel nur gefiltert werden, zum Beispiel mit Hilfe von Aktivkohle, wobei das gebrauchte Filtermaterial als Sondermüll durch Ihre lokale Entsorgungsstelle zu entsorgen ist. Entscheidend ist auch die Beschaffenheit der umgebenden Unterlagsböden. Fassadenumgebungen mit festem Boden und Anschluss an die Schmutzwasser-Kanalisation bedürfen z.B bei einer Fassadenreinigung lediglich mit Hochdruckreinigern und ohne Chemie, keiner besonderen Schutzmassnahmen. Bei Fassadenreinigungen mit lockerem Boden wie Rabatten, Kies, Rasen etc. mit über 300qm Fassadenfläche unter Anwendung mit oder ohne Chemie (Regelung Basel-Stadt und Basel-Land), bedarf es zusätzlicher Schutzmassnahmen, wie dem Erstellen eines Rinnenfangsystems sowie vorgängiges einholen kantonaler Bewilligungen.

Partikel- und Trockeneisstrahlverfahren

Diese alternative Reinigungsmethode ist immer dann angesagt, wenn bestimmte Fassaden nicht so stark gewässert werden dürfen. Mancherorts sind wassersparende Verfahren vorgeschrieben oder es dürfen dort per se keine Reinigungsmittel verwendet werden.

  1. Partikelstrahlverfahren

Meistens wird der sogenannte Niederdruck-Partikelstrahl so realisiert, dass ein Baukompressor die Strahlpistole mit ordentlich Druckluft versorgt. In der Mischkammer wird regelmässig ein feines, weiches Strahlmittel zugesetzt. Um den entstehenden Staub sogleich zu binden, wird der Luft auch noch etwas Wasser zugeführt. Den winzigen Körnchen des Strahlmittels wird eine materialabhängige Mohs’sche Härte zugeordnet. Sie ist unbedingt an die Fassade und an die Art der Verschmutzung anzupassen, um bei der Reinigung eine minimale Abrasion zu gewährleisten.

  1. Trockeneisstrahlverfahren

Diese Methode erfordert ein ganz spezielles Strahlgerät, das in der Lage ist, die winzigen Eispellets im Druckluftstrahl beliebig zu dosieren. Auch für dieses Verfahren benötigen Sie natürlich einen geeigneten Kompressor. Massgebend für die Reinigungsleistung ist hierbei die mechanische (kinetische) Energie.

Die Trockeneispellets haben eine relativ kleine Mohs’sche Härte von 1 bis 2, ähnlich wie Talk oder Gips. Zum Vergleich: Die bei üblichen Sandstrahlverfahren verwendeten Quarzsand-Körnchen verfügen über die Härte 7. Sie fliegen mit Geschwindigkeiten um 150 Meter pro Sekunde schon fast wie kleine Geschosse auf die Oberfläche.

Was bei diesem Verfahren so besonders wirksam ist, das ist der enorme Temperaturunterschied beispielsweise zu einer zu behandelnden Spritzgusoberfläche, da gefrorenes Kohlendioxid eine Temperatur um –79 Grad Celsius hat. Infolge der instantanen Abkühlung wird jeglicher Schmutz etwas spröde und brüchig (thermischer Effekt) und bröckelt geradezu von der Oberfläche ab.

Es ist ein besonders schonendes Reinigungsverfahren, mit dem sich Fette, Öle, Bindemittel, Schlacken, Farbanstriche und Klebstoffe sehr gut von fast allen Oberflächen ablösen lassen.

 

Dächer umweltverträglich in Schuss halten

Dächer sind vielfältigen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Um Schäden vorzubeugen, sind die Kontrolle sowie die wiederkehrende Reinigung enorm wichtig. Mitunter fallen Schmutz, Moos und Co kaum ins Auge, die Ablagerungen haben es jedoch in sich. Sie trüben nicht nur das Erscheinungsbild, sie ziehen auch Feuchtigkeit magisch an. Diese macht der Bausubstanz zu schaffen. Auf lange Sicht kostet die Bildung von Sedimenten bares Geld.

Wer dem Wertverfall von Immobilien entgegentreten will, der ist mit professionell durchgeführten Reinigungsmassnahmen gut beraten.

Warum Dächer turnusmässig reinigen?

Flechten, Moos, Algen und andere Verschmutzungen führen an schrägen wie auch auf flachen Dächern zur vermehrten Bildung von Feuchtigkeit. Diese sammelt sich und dringt mit der Zeit durch feine Risse in die Bausubstanz ein. Sie lässt besonders Holzkonstruktionen verwittern, der Werkstoff quillt auf und wird porös. Stahlträger fangen bei unzureichendem Stutz an zu korrodieren. Selbst weicher Sandstein und Beton sind nicht immun. Zwar dauert es länger, bis Feuchtigkeit sie letztendlich in Mitleidenschaft zieht, doch die Schäden lassen sich dann nur unter hohen Kosten ausbessern. Ist Nässe erst mal in den Dachstuhl sowie durch die Decken gedrungen, begünstigt sie die Schimmelbildung im Speicher sowie in den Wohnräumen. Es liegt auf der Hand, dass gesundheitliche Gefahren drohen.

Dachreinigung: auch in Sachen Umwelt im grünen Bereich

Die Dachreinigung ist eine umweltverträgliche Angelegenheit. Alle Flächen besprüht das beauftragte Unternehmen mit flüssigen Mitteln, auch Hochdruckreiniger und Wasserdampf zählen zu den überzeugenden Waffen. Aggressive Substanzen kommen nicht zum Einsatz. Durch die Wirkstoffe sterben Mikroorganismen und Pflanzenbestandteile ab, ohne die Natur zu belasten. Diese trocknen nach kurzer Zeit aus und zerfallen zu feinen Partikeln. Sollte sie Wind nicht forttragen, so sorgt der nächste Regenschauer für ein sauberes Dach. Es entstehen keine Rückstände, die etwa zum Verstopfen von Abläufen und Dachrinnen führen.

Die Dachreinigung hilft selbst beim Energiesparen

Die Dachreinigung leistet auch bei verschmutzten Fotovoltaikanlagen ganze Arbeit. An den Paneelen siedeln sich in der Regel keine organischen Ablagerungen an. Dafür macht ihnen Staub zu schaffen. Er ist für die Systeme zwar ungefährlich, bei zu dicken Schichten verringert sich jedoch die Energieausbeute. Damit Strom und Warmwasser nicht mehr fliessen, müssen schon Jahrhunderte vergehen. Dennoch tragen Verunreinigungen zur Reduzierung des Wirkungsgrads bei, was schleichend passiert. Selbst der Verlust im einstelligen Prozentbereich geht ins Geld.

Dachwartung: Auch der Gesetzgeber hat Auflagen in petto

Ob optische Gesichtspunkte oder der Bausubstanzschutz: Gute Gründe sprechen für die fachgerechte Dachreinigung. Sie trägt massgeblich zur Werterhaltung von Immobilien bei. Die regelmässige Wartung schreibt der Gesetzgeber sogar vor. Hausbesitzer müssen sicherstellen, dass keine Gefahren wie herabfallende Dachpfannen von Immobilien ausgehen. Kommt es aufgrund von Fahrlässigkeit zu Unfällen, sind Schadensersatzansprüche zu zahlen. Auch Gebäudeversicherungen fordern gelegentlich den Nachweis über ausgeführte Wartungsarbeiten. Als spezialisierter Reinigungsbetrieb kümmern wir uns gezielt um verschmutzte Dächer, unabhängig der Bauart. Im Rahmen der Arbeiten lassen sich zudem Schäden leicht feststellen. Sind sie abgeschlossen, sehen Ziegel, Bitumenanstriche, Keramikpfannen, Reed- und Flachdächer wie am ersten Tag aus. Darüber hinaus lässt sich in einem Rutsch auch unansehnlicher Grünspan von Kupferteilen entfernen wie auch die Dachrinnen auf Vordermann bringen.

 

Klimawandel und Ihr Garten

Die Klimaerwärmung bereitet uns in vielerlei Hinsicht Schwierigkeiten und Sorgen. Nicht zuletzt wirken sich die Veränderungen auch auf den privaten Garten aus. Welche Herausforderungen erwarten den Gartenbesitzer und wie kann er sie erfolgreich meistern? Wir haben einige Informationen zusammengestellt.

Wetterextreme

Je nach Spezies sind Pflanzen unterschiedlich robust gegenüber Hitze und Trockenheit. Vor allem die Dauer der Hitzeperiode spielt eine wichtige Rolle: Die Wasserspeicher der Pflanze sind begrenzt, und nach einer gewissen Zeit ist auch der Boden komplett durchgetrocknet. Feines Wurzelwerk stirbt dabei ab, was das Wachstum und die Widerstandsfähigkeit der Pflanze beeinträchtigt. Vor allem flachwurzelnde Spezies sind betroffen.

Wärmeliebende Arten mit einem geringen Flüssigkeitsbedarf überstehen den heissen Sommer problemlos. Das heisst jedoch nicht, dass diese Pflanzen sich automatisch für den Garten eignen: Denn auf das andere Extrem, nämlich einen kalten, verregneten Winter, reagieren sie umso empfindlicher.

Problematisch sind also in erster Linie die stark variierenden Niederschlagsmengen im Jahresverlauf. Darüber hinaus kann das vermehrte Aufkommen von Stürmen viele Pflanzen gefährden. In beiden Fällen spielen auch regionale Unterschiede eine wichtige Rolle.

Schädlinge

Seltenere und kürzere Frostphasen haben zur Folge, dass immer mehr Schädlinge den Winter überleben und ihre Gesamtzahl entsprechend zunimmt. Auch Arten, die unser Klima bislang nicht überstehen konnten, siedeln sich vermehrt an (zum Beispiel Eichenprozessionsspinner, Schwammspinner, Asiatische Laubholzbockkäfer, Weisse Fliegen, Zikaden, Milben und einige Blattlausarten).

Verschärft wird die Problematik dadurch, dass ein warmer Frühling die Schädlinge besonders früh aktiv werden lässt.

Ein massiver Schädlingsbefall führt zu einem vorzeitigen, starken Blattverlust. Nicht nur die direkten Schäden durch Saugen und Fressen sind von Bedeutung, sondern auch die Übertragung von Viruserkrankungen. Besonders anfällig sind Pflanzen, die infolge von Trockenperioden bereits in ihrer Abwehr geschwächt sind.

Wie können Gartenbesitzer ihre Pflanzen unterstützen?

Während der Hitzeperioden des Sommers sollte der Garten sorgfältig gewässert werden; jedoch nicht in der prallen Sonne, sondern am besten am Abend. Auch Jungpflanzen müssen während des Wachstums intensiv gewässert werden, damit das Wasser bis in die tieferen Bodenschichten vordringt. Ansonsten bilden die Pflanzen ein sehr oberflächliches Wurzelwerk aus, das entsprechend empfindlich gegenüber Trockenheit ist.

Zu den Pflanzen, die allgemein sensibel auf Hitze reagieren, gehören zum Beispiel Birken, Fichten, Eschen, Hortensien, Rhododendren und Zedern.

Gegen Schädlinge können Huminsäurepräparate oder Mykorrhiza-Pilze helfen. Vorsorglich empfiehlt es sich, beim Gärtnern ein Milieu zu schaffen, das Schwebfliegen, Florfliegen und Marienkäfern günstige Überlebensbedingungen bietet: Sie dämmen den Schädlingsbefall ein.

Welche Pflanzen bleiben pflegeleicht?

Wer es lieber unkompliziert hat, setzt in Zukunft auf tiefwurzelnde Pflanzen: Sie sind gegenüber Witterungseinflüssen unempfindlich und verkraften den Klimawandel daher vergleichsweise gut. Zu diesen Pflanzen gehören beispielsweise Felsenbirne, Blauraute, Teppichglockenblume, Rose, Fetthenne, Wein, Natternkopf, Sanddorn, Salbei und Wacholder.

Während des Wachstums müssen allerdings auch diese Arten ausreichend gewässert werden, um ein robustes Wurzelwerk auszubilden.

Klimawandel: Das Beste daraus machen

Wenngleich die Klimaerwärmung mit erheblichen Risiken und Bedrohungen einhergeht, können Gartenbesitzer auch einen gewissen Nutzen daraus ziehen: So kann beispielsweise Gemüse tendenziell früher ausgesät werden und einige Sorten lassen sich sogar über den Winter anbauen. Damit das funktioniert, muss der Boden allerdings intensiver als zuvor mit Nährstoffen (Humus) und Wasser versorgt werden.

Darüber hinaus lassen sich einige Arten anbauen, die in unseren Breitengraden bislang nicht überlebt hätten. Dazu gehören beispielsweise die Andenbeere, die Honigmelone und die Süsskartoffel.

Generell empfiehlt sich beim Gärtnern eine bunte Vielfalt verschiedener Pflanzen. Grössere, hitzebeständige Arten können dabei kleinere Pflanzen vor direkter Sonneneinstrahlung und Trockenheit schützen. Zudem wird ein einseitiger Nährstoffverbrauch vermieden und es werden verschiedenste Nützlinge angelockt.

Anstelle flacher Pflanzflächen bietet sich das Anlegen von Hügeln an: Sie fungieren für die Pflanzen als Windschutz und sorgen für feuchte Areale in den Senken.

 

Fünf Ideen für eine pflegeleichte Gartengestaltung

Eine Gartengestaltung kann zur grossen Herausforderung werden. Im Idealfall lädt der Garten zum gemütlichen Verweilen ein, ohne dass er einen grossen Pflegeaufwand benötigt. Wir verraten Ihnen fünf gute Ideen, mit denen Sie einen pflegeleichten, aber ansprechenden Garten gestalten.

1. Sträucher setzen

Sträucher benötigen nur wenig Pflege, gelten allerdings als wichtiger Sichtschutz in jedem Garten. Ein paar Sträucher können die Sicht zum Nachbar einschränken oder neugierige Blicke von der Strasse vermeiden. Es gibt unzählige Sträucherarten, die besonders vielfältig und farbenfroh sind. Am besten informieren Sie sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten, damit Sie den passenden Strauch für Ihren Garten finden. Unser Tipp: Hainbuchen sind besonders dicht und eignen sich somit perfekt als Sichtschutz. Allerdings benötigen Sie nur wenig Pflegeaufwand und sind auch mit einem nährstoffarmen Boden zufrieden.

2. Blumenwiese statt Rasen

Ein pflegeleichter Garten besteht zum Grossteil aus Rasen? Von wegen! Die Pflege ist besonders zeitintensiv, denn Sie müssen Unkraut zupfen, Dünger verteilen sowie Bewässern, Vertikutieren und Mähen. Damit das Gras zum Englischen Rasen wird, ist eine liebevolle Pflege notwendig. Das sollten Sie nicht unterschätzen. Als Alternative könnten Sie eine Blumenwiese aussähen. Das garantiert einen besonders farbenfrohen Garten und erleichtert den zeitlichen Aufwand extrem. Eine Wildblumenwiese muss nur einmal im Jahr gemäht werden – dann blühen die Pflanzen in jedem Jahr wieder auf. Unkraut zwischen den Blumen ist vollkommen egal und kann sogar dazu beitragen, dass die Vielfalt im grünen Paradies besonders gross ist. Hier gibt es mehr zu Gucken als beim langweiligen Rasen…

3. Hochbeet anlegen

Ein Hochbeet ist nicht nur praktisch, sondern auch besonders pflegeleicht. Dank der hohen Beetfläche bekommen Sie bei der Arbeit keinen krummen Rücken. Das Unkrautzupfen wird zum Kinderspiel. Ausserdem erschweren Sie Ungeziefer den Weg nach oben, was die Pflanzen schützt und die Ernte steigert. Ein Hochbeet eignet sich für Gärten mit steinigem und nährstoffarmem Boden, denn die Befüllung bleibt Ihnen selbst überlassen. Etwas Kompost sowie alte Sträucher, dann finden die Pflanzen eine perfekte Grundlage. Darüber hinaus bietet das Hochbeet den Vorteil, dass es sich mit wenigen Handgriffen winterfest machen lässt. Sie können das Hochbeet nach eigenen Wünschen gestalten oder ein fertiges Beet kaufen. Einige Produkte verfügen über Rollen, sodass Sie das Hochbeet immer dort aufstellen können, wo Sie es gerne hätten. Das schafft Freiheit in der Gartengestaltung.

4. Stauden pflanzen

Wenn Sie Ihre Blumenbeete bepflanzen, dann sollten Sie auf winterharte Stauden zurückgreifen. Anders, als klassische Blumen, müssen Stauden nicht jährlich neu gepflanzt werden. Der obere Teil der Pflanze stirbt zwar ab, allerdings treibt der Wurzelstock im nächsten Jahr wieder aus. Ausserdem gelten die Pflanzen als besonders robust und benötigen auch bei Trockenheit nicht viel Wasser. Bei besonders trockenen Standorten ist darauf zu achten, dass es sich um pflegeleichte Stauden handelt, die nur wenig Feuchtigkeit benötigen. Unser Tipp: Wenn Sie eine Mischung aus unterschiedlichen Stauden wählen, beispielsweise Frühblühern sowie Sommer- und Herbststauden, dann haben Sie fast das ganze Jahr über ein farbenfrohes Blumenbeet im Garten – ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.

5. Gartenteich anlegen

Zugegeben: Einen Gartenteich anzulegen ist keine Kleinigkeit. Es muss ein perfekter Standort gefunden, das Loch ausgehoben und die Teichfolie verlegt werden. Wenn es aber gelingt, ein harmonisches Gleichgewicht aus Fischen und Pflanzen zu bilden, dann reguliert sich das Biotop in den kommenden Jahren von alleine. Natürlich können Sie gelegentlich etwas Futter einwerfen, um die Fische an die Oberfläche zu locken und zu beobachten. Sie sind aber nicht verpflichtet, regelmässig die Algen herauszuholen, die Tiere zu versorgen oder das Wasser zu kontrollieren. Je grösser der Teich, desto besser kann er sich selbst versorgen. Eine Pumpe kann dennoch dabei helfen, die Wasserqualität zu erhalten. Mit etwas Erfahrung und dem notwendigen Fingerspitzengefühl benötigt ein schöner Gartenteich allerdings nicht so viel Aufwand, wie Sie vielleicht vermutet hätten.

**Inhaber aller Nutzungsrechte dieses Textes ist der Urheber Top Clean aus Binningen. **