Im Februar die Winterdämonen vertreiben

Der zweite Monat des Jahres ist nach gregorianischem Kalender zugleich der dritte Wintermonat. Seinen Namen verdankt er wohl dem grossen Reinigungsfest der Römer. Derartige Feste dienten vor allem der Vertreibung der „Winterdämonen“. Nein, es war hier nicht vordergründig der Hausputz gemeint, sondern vielmehr eine generelle Säuberung, um dem nahenden Frühjahr motivierend die Pforten zu offnen. Schauen wir uns also mal etwas genauer an, für welche Tätigkeiten der Februar geradezu prädestiniert ist.

Auf den Spuren des Wortes Februar

Der Ursprung des lateinischen Wortes „febris“ ist den Sprachgelehrten nicht so ganz klar, wohlwissend, dass davon zum Beispiel die Worte Fieber, fiebrig oder fieberhaft und im englischen Sprachraum die „Inbrunst“ (fervor) abgeleitet wurden. Sicherer ist sich die Wissenschaft schon beim lateinischen „februum“, das mit „Reinigung“ übersetzt werden kann, wobei sich „februare“ mehr auf die „Sühne“ bezieht. Warum also nicht den Februar für eine „energetische Reinigung“ aller Räume nutzen?

So eignet sich wohl auch keine Zeit besser für sanfte „Entschlackungsimpulse“ für das eigene Leben. Das Erwachen aus dem Winterschlaf bedeutet die Erlangung einer neuen Freiheit, indem man sich selbst und sein Umfeld von der starren Kälte des Winters reinigt, die Müdigkeit der dunklen Zeit überwindet und neue Freiräume für positive Veränderungen gewinnt.

Gewiss, der grosse klassische Frühjahrsputz mit seinen spezifischen Aufgaben kommt erst etwas später, dennoch bietet der Februar die richtige Atmosphäre, sich genau darauf einzustimmen, indem nun jene Sachen Beachtung finden, für die uns der Frühjahrsputz gar keine Zeit lässt.

Jetzt räumen wir in der Wohnung mal richtig auf

Es ist eine Binsenweisheit, dass die vielen herumstehenden Kleinode beim Putzen furchtbar stören. Daher ist es angebracht, all diese Dinge kritisch zu hinterfragen, dahingehend, ob sie überhaupt noch gebraucht werden oder ob sie zumindest eine Zeit lang hinter einer Schranktür oder in einer Schublade verschwinden können. Dass das alles zum Wegwerfen zu schade ist, ist schon klar, aber wofür hat man denn gute Freunde?

Was zum Beispiel gemeint ist, das sind alle möglichen Magazine, Kinderspielzeuge, Weihnachtsdekos, Blumenvasen, Sammeltassen oder DVDs und USB-Sticks und so weiter.

Das Homeoffice lässt grüssen – mit der überfälligen Reinigung des PCs

Besondere Aufmerksamkeit verdient jener Raum, in dem wir so viel Zeit am PC verbringen. Früher nannte man diesen: Büro. Wie Sie wissen, ziehen technische Geräte wegen der Elektrostatik Staub wie ein Magnet an. Früher mussten zum Beispiel die Fernseher innen regelmässig abgesaugt werden, um überhaupt funktionstüchtig zu bleiben.

Beim PC oder Laptop sind es vor allem die Tastatur, die Maus und der Monitor, die sorgfältig gereinigt werden müssen. Wie bei allen empfindlichen Oberflächen ist darauf zu achten, dass nicht zu scharfe oder sogar ätzende Reinigungsmittel zur Anwendung kommen. Aus diesem Grunde sind Scheuermilch und Essigreiniger ein absolutes No-Go.

Für den Monitor gibt es extra das Mikrofasertuch, was sich aber wiederum nicht für Touchscreens eignet. Letztere können Sie möglichst bei ausgeschaltetem Gerät vorsichtig mit einem trockenen, weichen Tuch abwischen.

Auf der Maus und der Tastatur tippen so viele mehr oder weniger saubere Finger herum, dass dort die Viren- und Bakterienlast nachweislich jene der Kloschüssel bei Weitem übersteigt. Warum also gerade diese Objekte nicht regelmässig desinfizieren? Allein, Sie müssen dabei aus technischen Gründen akribisch darauf achten, dass die Flüssigkeit nicht ins Innere der Produkte eindringt.

Lassen Sie den Tower nicht verstauben

Für die Reinigung von Computern gibt es elektrostatisch geladene Tücher mit der Zielrichtung, dass sich der Staub unmittelbar an das Tuch anhaftet und keine Möglichkeit findet, beim Wischen in die Kühlritzen des Gehäuses abzudriften.

Den alten Fernsehertrick wenden Sie beim Rechner besser nicht an. Also nicht das Gehäuse öffnen, um den Staubsaugerschlauch hinein zu halten. Gerade die kleinen empfindlichen Lüfter nehmen eine solche Prozedur sehr übel. Recht gut bewährt haben sich Dosen mit Druckluftspray.