Photovoltaikanlagen richtig reinigen

Wenn Photovoltaikanlagen nicht regelmässig gereinigt werden, verschmutzen ihre Oberflächen so sehr, dass die Lichtausbeute selbst bei strahlendem Sonnenschein irgendwann gegen null tendiert. Die Ursachen für die Verdunkelung der Oberflächen liegen vorrangig in der Luftverschmutzung durch Industrie und Strassenverkehr, Staubentwicklung, Vogelkot oder das Herbstlaub beziehungsweise abgestorbene Nadeln der umliegenden Bäume. Daher ist das fachgerechte Beseitigen von Erde und Staub, Russ, toten Insekten, Pollen, Baumharz und Vogeldreck unerlässlich, um eine nachhaltige Beschädigung der teuren Module abzuwenden und eine stets gute Wärme- und Stromausbeute sicherzustellen.

Warum verschmutzen Photovoltaikmodule so schnell und nachhaltig?

Es ist vor allem der Randbereich am Übergang zwischen dem Glas und dem Rahmen, wo sich der Schmutz gut halten kann und in immer dicker werdender Schicht ansammelt. Mit der Zeit wachsen dort sogar grossflächig Moose und Flechten. Das schränkt die Leistungsfähigkeit der Module enorm ein, wir reden hier teilweise von mehr als 50 Prozent. Da hiermit erhebliche finanzielle Einbussen verbunden sind, lohnt sich die Reinigung auch aus diesem Blickwinkel.

Reinigung der Photovoltaikmodule

Satteldächer weisen im allgemeinen Neigungswinkel zwischen 38 und 45 Grad auf. Das ist relativ steil. Photovoltaikanlagen, die so installiert wurden, haben den Vorteil, dass sie durch die grosse Schwerkraftkomponente auf natürliche Weise durch Regen und Schnee immer wieder recht effektiv gereinigt werden. Das bedeutet, dass die Frequenz der Reinigung dieser Flächen je nach Standort grosszügig auf jedes zweite oder sogar dritte Jahr heruntergeschraubt werden kann. Ganz anders ist die Situation bei flacher geneigten Dächern. Hier sollte die jährliche Reinigung zur selbst auferlegten Pflicht werden.

Praktische Tipps zur Reinigung von Solarmodulen

Solarmodule haben sehr empfindliche, dünne Oberflächen. Es ist klar, dass sie auch bei flacher Lage auf keinen Fall betreten werden dürfen. Die Reinigung muss sehr schonend erfolgen. Starke oder gar ätzende Reinigungsmittel sind hier absolut tabu, ganz egal, wie hoch der Verschmutzungsgrad ist. Falls unbedingt erforderlich verwenden Sie höchstens einen umweltfreundlichen Glas- oder Haushaltsreiniger.
Als „Werkzeug“ verwenden Sie am besten eine weiche Glasbürste, um eine Beschädigung der empfindlichen Glasabdeckungen zu vermeiden. Verzichten Sie unbedingt auf den Einsatz eines Hochdruckreinigers.

In vielen Regionen ist das Wasser aus dem Wasserhahn „hart“, das heisst, es enthält je nach Geologie der Region viel Kalk. Von Ihrem lokalen Wasserwerk bekommen Sie umfangreiche Informationen darüber, auch online. Die Folge ist jedenfalls, dass sich mehr oder weniger starke Kalkablagerungen auf den Modulen absetzen, die ebenfalls wieder den Lichtdurchlass dämpfen. Das kalkarme Regenwasser aus der Regentonne ist dagegen gut geeignet zur Reinigung der Solarmodule.

Keine Angst vor dem Profi

Grosse Modulflächen auf höheren Dächern lassen sich nicht so einfach mit Wasser und Bürste oder Schwamm reinigen. Aufgrund der Höhe und der Neigung sind bestimmte Sicherheitsmassnahmen erforderlich, die das täglich Brot eines professionellen Reinigungsbetriebes sind, aber dem Normalbürger ganz selten zur Verfügung stehen.

In diesen Fällen sind eine hohe Kompetenz, viel Erfahrung, die richtige technische Ausstattung und vor allem eine gesicherte Schwindelfreiheit gefragt. Zwar ist die eigenständige Reinigung solcher Anlagen, die deutlich tiefer installiert wurden, gut machbar, aber es gibt eben einige besonders empfindliche Stellen, die besser nicht berührt werden sollten. Nicht zuletzt fliessen über die Module zum Teil recht hohe Ströme, die mehrere Ampere betragen können. Insofern sollte man schon sehr genau wissen, wo man da anfassen darf und wo lieber nicht.

Das Osmose-Verfahren

Top Clean reinigt Photovoltaik-Anlagen chemiefreie und umweltschonend. Zu diesem Zweck muss das Wasser zuvor unter Einsatz der Umkehrosmose zu nahezu 100 Prozent entmineralisiert werden und einen extrem kleinen TDS-Wert (Total Dissolved Solids) in ppm aufweisen.

Was hat es mit der Umkehrosmose auf sich?

Wasser strebt immer einen ausgeglichenen Mineraliengehalt an. Doch mithilfe der osmotischen Filterung werden dem Wasser im Vorfeld sämtliche Mineralien entzogen. Daher hat es nun eine sehr hohe Affinität zu den winzigen Feststoffen und saugt diese zusammen mit dem Schmutz auf den Oberflächen der Photovoltaikmodule förmlich auf. Die zu reinigenden Flächen werden dadurch in einem einzigen Arbeitsgang streifenfrei sauber. Mit diesem chemiefreien und damit umweltschonenden Reinigungsverfahren trocknen die Elemente ohne jegliche Rückstände selbsttätig ab.

Ganz allgemein handelt es sich bei der Umkehrosmose beziehungsweise Reversosmose (RO) um einen physikalischen Prozess, bei dem über eine Membrantechnik die in Flüssigkeiten gelösten Stoffen aufkonzentriert werden können. Die allgegenwärtige natürliche Osmose aufgrund der Entropiezunahme wird dabei unter Aufbau von Druck umgekehrt. In modernen Wasserfilteranlagen ist die Umkehrosmose stets ein Thema. Dabei wird Wasser mit relativ hohem Druck durch eine semipermeable Membrane gepresst. Da diese Membrane nur in einer Richtung passierbar ist, werden ein gewisser Anteil des Wassers und der grösste Teil der Feststoffe beziehungsweise Mineralien zurückgehalten. Mithilfe des RO-Prozesses kann bis zu 98 Prozent reines Wasser erzeugt werden.

Unsere neue Filiale in Basel

Herzlich willkommen in unserer neuen Geschäftsstelle an der Holeestrasse 3 in Basel.

Bei Fragen oder Anliegen rund um die Reinigung oder den Gartenunterhalt stehen wir Ihnen gerne vor Ort mit Rat und Tat zur Verfügung. Kommen Sie vorbei oder rufen Sie uns an.

Was beim Fensterputzen zu bedenken ist

Die meisten hassen Fensterputzen. Warum nur? Nun ja, anstrengend ist es schon und Zeit kostet es auch. Die Industrie hat sehr wohl erkannt, dass die Menschen in der Sache Hilfe brauchen. Es wurden sogar einfache und kostengünstige Helferlein entwickelt, die umweltschonend fast ohne Chemie auskommen. Allerdings verlangt das Ganze die richtige Technik, damit unschöne Streifen, Schlieren oder Kalkflecken der Vergangenheit angehören. Durchaus beachtenswert sind beim Fensterputzen die Tages- oder Jahreszeit sowie das Wetter, denn diese Parameter können uns das Leben leicht oder schwer machen.

Wie oft und vor allem wann ist Fensterputzen angesagt?

Wer versteht unter Frühjahrsputz nicht auch Fensterputzen? Dabei ist das Frühjahr diesbezüglich nicht unbedingt der optimale Zeitpunkt. Pollen und Staub bleiben gern im Sommer an den Scheiben kleben. Während des regenreichen Herbstes werden die Fenster immer wieder besprenkelt und der Winter ist mit der Heizungsluft gewiss keine saubere Jahreszeit. Die fettig-schokoladigen Fingerabdrücke der Kinder kennen übrigens keine saisonalen Höhepunkte. Auf der sicheren Seite ist jeder, der spätestens nach jeweils drei Monaten wieder die Lappen in die Hand nimmt.

Hinsichtlich der Tageszeit beziehungsweise des Wetters entscheiden wir uns für einen eher trüben Tag oder die tiefer stehende Sonne. Wenn es zu warm ist, verdunstet der Wasserfilm auf den Scheiben zu schnell, das heisst, bevor wir zum Trockenwischen kommen, haben sich bereits Kalkflecken gebildet. An kalten Wintertagen, die ohnehin als sehr unangenehm empfunden werden, kann das Wasser an den Scheiben gefrieren, da sind Schlieren vorprogrammiert. Insofern kommen wir wieder auf den Frühjahrsputz zurück, denn die Monate April und Mai sind fürs Fensterputzen tatsächlich prädestiniert.

Wichtiger Sicherheitshinweis:

Achten Sie beim Fensterputzen auf Ihren sicheren Stand. Es muss nicht immer die hohe Leiter sein, in vielen Fällen lassen sich die oberen Fenster gut mit einer Teleskopstange reinigen. Falls es ohne Leiter nicht geht, lassen Sie sich unbedingt von einer zweiten Person assistieren.

Mit dem richtigen Zubehör geht alles wie von selbst

Bevor es richtig losgeht, sollten Sie sich die folgenden Utensilien griffbereit zurechtlegen:

  • Einen Eimer mit lauwarmem Wasser
  • Ein Reinigungsmittel Ihrer Wahl
  • Einen Handbesen gegen den groben Schmutz auf den Fensterrahmen
  • Einen Schwamm, mit dem die Scheiben eingeseift werden
  • Mit dem Abzieher wird das Wasser auf den Scheiben entfernt.
  • Mit einem fusselfreien Tuch aus Baumwolle wird das Tropfwasser abgetrocknet.
  • Zum Nachpolieren der Scheiben verwenden wir ein saugfähiges Fensterleder oder Mikrofasertuch.

Noch ein Tipp:

Der Schaber für das Cerankochfeld eignet sich recht gut für den Einsatz gegen verhärtete Verschmutzungen wie Vogeldreck.

Wenn es streifenfrei werden soll

Ein einfaches Spülmittel eignet sich sehr gut zum Fensterputzen, allerdings reichen auf den Eimer Wasser schon ein paar Tropfen oder ein kleiner Spritzer aus. Falls Sie zu viel nehmen, kommen Sie hinterher um die Streifen nicht herum.

Hochprozentiger Alkohol löst Fette gut, desinfiziert und ist überdies biologisch abbaubar. Aber tragen Sie während der Anwendung Handschuhe.

Jeder Glasreiniger enthält Spiritus, das ist ebenfalls ein Alkohol. Da Spiritus sehr schnell verfliegt, trägt er zu einem streifenfreien Ergebnis bei. Ein weiterer Vorteil von Spiritus besteht darin, dass Regenwasser eine Zeit lang abperlt.

Ein kleiner Schuss Essig rückt bekanntlich dem Kalk zu Leibe. Wenn in Ihrer Wohngegend eher mit hartem Wasser zu rechnen ist, nehmen Sie ruhig etwas mehr.

Zitronensaft wirkt in der Sache ganz ähnlich wie Essig, riecht aber angenehmer. Grundsätzlich empfehlen wir die Verwendung eines herkömmlichen Glasreinigers. Sollte ein solcher jedoch nicht zur Verfügung stehen, dann können obengenannte Mittel genutzt werden.

Wir müssen auch über Technik reden

Alles beginnt mit dem Handbesen, mit dem wir den groben Staub, Spinnenweben oder vertrocknete Blätter von den Fensterrahmen und Fensterbrettern fegen. Mit dem Schwamm seifen wir danach in schlangenförmigen Bewegungen die Fensterscheibe gründlich ein, um das Putzwasser sogleich zügig mit dem Abzieher in eher geraden Bahnen abzudrängen.

Das fusselfreie Baumwolltuch dient dabei der Aufnahme des Tropfwassers vom unteren Fensterrahmen. Abschliessend wird die Scheibe mit einem saugfähigen Fensterleder poliert. Ebenfalls weitestgehend streifenfrei gelingt dies auch mit einem Mikrofasertuch.

Was würde Grosi dazu sagen?

„Wir haben früher die Fensterscheiben prima mit Zeitungspapier poliert.“

Richtig, die Scheiben sahen danach tatsächlich gut aus, aber die Druckerschwärze machte sich ziemlich unansehnlich auf dem Rahmen bemerkbar. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren die Menschen gerade in Mitteleuropa ganz verrückt nach Nylonstrümpfen und die alten Exemplare mit der Laufmasche wurden schon mal zum Nachpolieren der Fenster verwendet – mit sehr grossem Erfolg übrigens.

Wem das alles recht kompliziert und viel zu arbeitsintensiv erscheint, liegt nicht einmal so falsch und ist gut beraten, einen Profi ranzulassen, wenn es ums Fensterputzen mit nachhaltiger Qualität geht.

 

Wenn der Schimmel von der Wand grüsst

Top Clean – Ihr Sachverständiger für Schimmelsanierung

Im Beitrag erfahren Sie mehr über die unangenehme und oft gesundheitsschädliche Schimmelbildung sowie deren professionelle Entfernung.


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Material und den Grad der Verschmutzung berücksichtigen

Nehmen wir beispielsweise eine Fensterbank aus dem beliebten Naturstein Marmor. Viele wissen, dass Marmor ein metamorpher Kalkstein ist, und unterlassen es tunlichst, eine solche Fensterbank mit einem Essigreiniger in Berührung zu bringen. Beim ersten Mal passiert da kaum etwas, aber wenn das zur Angewohnheit wird, werden durch die Säure nach und nach Kalkteilchen aus dem Gesteinsverband gelöst und die Oberfläche wird irgendwann unansehnlich rau sein. Aus diesem Grunde wurden spezielle Marmor- oder Granitreiniger entwickelt, die dafür auch wirklich verwendet werden sollten.

Für Metalle, insbesondere Messing, wurden ebenfalls Spezialreiniger entwickelt. Sie enthalten winzige Partikelchen, die wie ein sehr feines Schleifpapier agieren und daher Ablagerungen oder Flugrost von den Oberflächen effizient entfernen. Wer damit aber seine Fliesen reinigt, wird bald keine Freude mehr an den matt-schmutzigen und zum Teil verfärbten Oberflächen haben.

Was bei der Reinigung von Holz zu beachten ist

Möbel aus Holz sollten stets vorsichtig mit einem Lappen in der Hand gereinigt werden, wobei es sich in der Regel um ein anderes Putzmittel handelt als jenes, das im Handel für einen Holzfussboden empfohlen wird. Bei Letzterem ist meistens ein gängiger Allzweck- beziehungsweise Universalreiniger ausreichend. Gehen wir an dieser Stelle aber doch ein wenig ins Detail.

Saugen oder Fegen bei Parkett und Laminat?

Tatsächlich ist Staubsaugen grundsätzlich besser als Fegen, selbst wenn ein sehr weicher Besen verwendet wird. Der lose auf dem Boden aufliegende Staub lässt sich fast vollständig schonend absaugen, während beim Fegen immer Staub aufgewirbelt wird und sich wenig später wieder überall absetzt, auch weiter oben auf den Möbeln.

Oftmals werden im Handel spezielle Parkettdüsen mit schonendem Filz oder Naturhaar als Aufsatz für den Sauger angeboten. Wirklich nötig ist solches Zubehör aber nicht, denn die mitgelieferten Standard-Universaldüsen eignen sich gleichermassen gut für Teppiche und Hartböden. Hier lässt sich alles recht gut über den höhenverstellbaren Borstenkranz regeln.

Was bedeutet eigentlich „nebelfeucht“ wischen?

Dieses Kriterium beinhaltet, dass der Boden schon nach drei bis fünf Minuten abgetrocknet sein muss. Dies wird dadurch erreicht, dass der Lappen kräftig ausgewrungen wird, sodass er nicht mehr tropft.

Bei einem Dampfreini¬ger sollten Sie auf antistatische Wischtücher besser verzichten. Überhaupt verbringt ein Dampfreiniger viel Feuchtigkeit tief in die Fugen mit der Folge, dass sich Verleimungen auflösen und das Holz quellen kann. Top Clean arbeitet auch mit Trockendampfreiniger, welche vermindert feuchthaltigen Dampf bzw. Trockendampf produzieren und somit weniger Wasserrückstände hinterlassen. Top Clean bietet Trockendampfgeräte zum Kauf an.

Staubbindetücher haben bei feuchter Verwendung den Nachteil, dass sie imprägniert sind. Dieses Material wird ständig über den harten Boden abgerieben. Mikrofasertücher neigen auf Dauer dazu, den Belag anzugreifen.

Unterschiedliche Reiniger für Parkett und Laminat

Für leichte und vor allem „frische“ Verschmutzungen, die zum Beispiel durch Lebensmittel wie Kaffee oder Ketchup entstehen, reicht Wischen mit Wasser in der Regel aus. Verschüttete Flüssigkeiten oder kleine Wasserpfützen sollten unmittelbar mit einem trockenen Lappen aufgesogen werden, damit keine Nässe nachhaltig in Fugen eindringen kann. Lösemittelhaltige Reiniger schaden den Oberflächen von Parkett und Laminat.

Parkettpflegemittel

Sie enthalten meistens wasserlösliche, rückfettende Wachse und Polymere, die den Boden mit einer dünnen, pflegenden Schicht versiegeln und schliesslich zu einem sichtbaren Glanzeffekt führen. Für Laminat sind weder Parkettreiniger oder Bohnerwachs noch Kern- oder Schmierseife geeignet, weil dadurch auf Kunstharzoberflächen Schlieren, Flecken oder Laufstrassen entstehen. Für Laminat können Sie wachsfreie Spezialreiniger und/oder Neutralreiniger verwenden. Letztere sind in einigen Fällen auch für Parkett geeignet.

Beachten Sie bei Reinigung und Pflege, dass es versiegelte und unversiegelte Parkettböden gibt. Für Letztere ist der Pflegeaufwand deutlich grösser. Wer in der Sache etwas unsicher ist, sollte sich unbedingt vertrauensvoll an den Profi wenden.

 

Marmor richtig reinigen und pflegen

Der Naturstein Marmor ist immer eine tolle, elegante Sache. Als Fussbodenbelag ist der metamorphe Kalkstein aber nicht ganz unempfindlich, dem auch bei der Reinigung Rechnung getragen werden sollte. Saure Putzmittel mit kleinem pH-Wert greifen Kalkstein an, machen ihn porös und lassen Schmutz umso tiefer in die Oberfläche vordringen.

Marmor schonend reinigen

Edler Naturstein ist allenthalben gefragt und wertet das Haus oder die Wohnung enorm auf. Geologisch entstanden ist Marmor durch Kalksedimente, die sich meistens in warmen Flachmeeren absetzen und dann im Zuge einer Gebirgsbildung in grössere Tiefen verfrachtet wurden. Dort herrschen ganz andere Druck- und Temperaturbedingungen, sodass der Kalk mit der Zeit zu dem metamorphen Marmor verdichtet wird.

Es ist daher plausibel, dass sämtliche Stoffe, denen eine kalklösende Wirkung zugeschrieben wird, zur Reinigung von Marmor nicht nur ungeeignet, sondern äusserst kontraproduktiv sind. Säurehaltige Mittel wie Essig oder Zitronensäure sind daher grundsätzlich für Marmor tabu.

Gut geeignet sind Grundreiniger auf Chlorbasis oder leicht alkalische Mittel. Stark scheuernde oder scharfe beziehungsweise ätzende Putzmittel sollten dagegen nie mit Marmor in Kontakt gebracht werden. Jedes pH-neutrale Reinigungsmittel kann bedenkenlos für die Pflege von Natursteinen verwendet werden.

Hier noch einmal eine Übersicht zu jenen Substanzen, die Sie besser nicht für eine Reinigung von Produkten aus Naturstein verwenden sollten:

  • Stark alkalische Mittel wie Laugen
  • Säuren wie Essigreiniger oder Fruchtsäuren
  • Tenside (Seifen)
  • Pflegeöle

Wie sollte Marmor gereinigt werden?

Mit Blick auf die Reinigung müssen Sie den Marmorboden nicht unbedingt als etwas ganz Besonderes betrachten. Den groben Schmutz kehren Sie mit einem weichen Besen ab oder Sie nehmen den Staubsauger. Falls Sie lieber feucht wischen möchten, gehen Sie mit dem Wasser sehr sparsam um, damit sich danach keine Kalkränder bilden. Im Anschluss darf gern eine spezielle Natursteinpflege zum Einsatz kommen.

Alternative zum Spezialreiniger

Gut bewährt hat sich warmes Wasser mit einem Schuss qualitativ hochwertigem Geschirrspülmittel, das Sie mit einem weichen Mopp zum Wischen verwenden. Wichtig ist dabei, dass Sie einen zweiten Wischdurchgang mit frischem, kaltem Wasser ohne Reinigungsmittel machen, um jegliche Rückstände zu beseitigen. Zum Schluss können Sie Ihren Marmorboden noch mit einem sauberen Mikrofasertuch trocken wischen, um die mögliche Bildung von Flecken endgültig zu unterbinden.

Flecken auf dem Marmor sollten Sie sofort entfernen

Da Marmor von Natur aus immer eine gewisse Porosität aufweist, können verspritzte Flüssigkeiten schnell und nachhaltig in die Oberfläche eindringen. Doch so ganz verhindern lässt sich so ein „Unfall“ nicht für alle Zeiten. Das ist aber nicht so schlimm, wenn Sie sogleich Salz auf die Stelle geben. Salz ist hydrophil und saugt wässrige Flüssigkeiten sehr viel besser auf, als es der Marmorstein tut.

In schwereren Fällen vermischen Sie Milch oder Buttermilch mit Salz zu einer dicken Paste, die Sie auf den Fleck auftragen und lange Zeit, zuweilen sogar mehrere Tage, einwirken lassen. Danach können Sie alles mit einem feuchten Lappen abwischen. Es empfiehlt sich vor der Anwendung und für Arbeiten in Eigenregie einen Fachmann anzufragen sowie ein geeignetes Grundreinigungsprodukt zu verwenden. Erstere Variante stellt lediglich eine Möglichkeit dar, wenn geeignete Produkte auf die Schnelle nicht zur Verfügung stehen.

Was im Aussenbereich zu beachten ist

Die Rede ist hier zum Beispiel von einem Terrassenboden aus Marmor. Der Hochdruckreiniger, den viele unbedacht in die Hand nehmen, ist denkbar ungeeignet, denn der empfindliche Stein wird durch den viel zu hohen Wasserdruck in seiner Struktur beschädigt, wodurch weiteren Verunreinigungen Tür und Tor geöffnet wird. Auch wenn es etwas mühseliger ist: Besen und Bürste sind hier das Mittel der Wahl.

Kleiner Tipp: Es gibt professionelle Reinigungsfirmen, die sehr genau wissen, was bei Marmor zu tun ist. Allein durch die Vermeidung von Schäden macht sich das Honorar mehr als bezahlt, versprochen.

 

Diese fünf Putzmittel gehören in jeden Haushalt

Welche Putzmittel braucht der Mensch wirklich? Wer dazu die Verbraucherzentralen befragt, lernt schnell, dass bereits fünf unterschiedliche Putzmittel für einen normalen Haushalt völlig ausreichen. Grossartig antibakterielle Reinigungsprodukte sind in der Regel unnötig, teuer und schädigen auf Dauer die Haut und die Umwelt.

Sogar Experten schwören auf ganz gewöhnliche Reinigungsmittel, die einfache, handelsübliche Tenside enthalten. Zwar gibt die Werbung in der Sache gern mal hochtrabend mit klinischer Keimfreiheit an, aber diese sollten Sie bei der Reinigung Ihres Haushalts besser nicht einmal anstreben.

Allzweck- beziehungsweise Universalreiniger

Wie der Name schon suggeriert, eignet sich ein Allzweckreiniger für die meisten Oberflächen. Damit sind sowohl abwischbare horizontale oder vertikale Flächen, Fussböden als auch Glasflächen wie Fenster und Türen gemeint.

Achtung Ausnahme: Ein Allzweckreiniger mit seinen Tensiden ist für Holzoberflächen nicht gut geeignet. Dafür nehmen Sie lieber einen speziellen Holzreiniger!

Spülmittel

Es gibt wohl kaum eine Küche, die ohne Spülmittel auskommt. Wer nun denkt, ich habe doch eine Spülmaschine, sollte dennoch stets ein Geschirrspülmittel zu Hause haben. Immerhin gibt es vielleicht in Ihrem Haushalt empfindliche Keramik, die eben nicht spülmaschinenfest ist. Ausserdem bieten sich gerade in der Küche etliche Oberflächen an, die sich sehr gut mit Spülmittel sauber machen lassen. Zwar können dadurch zuweilen Schlieren entstehen, aber viel wichtiger ist, dass der Schmutz beseitigt wird.

Kleiner Tipp dazu: Nach der Verwendung eines Spülmittels bietet es sich an, mit einem feuchten Tuch nachzuwischen, um die letzten Schlieren zu entfernen.

Essigreiniger

Der Essigreiniger lebt von seinem hohen Säuregehalt. Wo es ständig feucht zugeht, das gilt für Küche und Bad fast gleichermassen, setzen sich oft Kalkränder ab, was bei kalkhaltigem Wasser in Abhängigkeit von der Geologie der Region manchmal recht heftig sein kann.

Daher ist Essigreiniger ideal für Armaturen und Toiletten, ausserdem werden sogleich Gerüche neutralisiert und auch der Harnstein entfernt. Überdies haben sich die Essigreiniger bei Spiegelflächen sehr gut bewährt. Da Sie den Verdünnungsgrad innerhalb gewisser Grenzen selbst einstellen können, klappt es damit sogar bei ziemlich hartnäckigen Kalkrückständen.

Wichtige Hinweise:

  • Hartnäckige Kalkrückstände erst eine Zeit lang einweichen. So kann auf kräftiges Rubbeln, das möglicherweise Kratzer erzeugt, verzichtet werden.
  • Der unangenehme Essiggeruch lässt sich durch Zugabe von Zitronen- oder Orangenschalen etwas überdecken. Manche machen dies mit Lavendel- oder Eukalyptus-Öl, eignet sich aber nicht bei der Reinigung von Fensterscheiben.

Chemischer Hintergrund: Am Beispiel der besonders einfachen Salzsäure (HCL) ist es sehr plausibel, warum sich Kalk, das ist Kalziumkarbonat (CaCO3), auflöst: Beide reagieren chemisch schnell zu dem wasserlöslichen Salz Kalziumchlorid (CaCl2), Wasser und Kohlenstoffdioxid (CO2), was zuweilen zu Bläschenbildung führen kann.

WC-Reiniger

Es ist eine recht viskose Flüssigkeit, die eine ganze Weile an der Innenseite der Toilettenschüssel haften bleibt und dort auf Ablagerungen einwirken kann. Jene Flaschenformen, die einen gebogenen Hals aufweisen, haben sich an diesen Stellen als besonders praktisch erwiesen. Schliesslich können Sie mit der Toilettenbürste alles wegschrubben.

Kleiner Tipp: Damit’s gut und einfach wird, lassen Sie den WC-Reiniger circa eine halbe Stunde einwirken.

Scheuermittel beziehungsweise Scheuermilch

Diese ebenfalls eher viskos anmutenden Flüssigkeiten enthalten Millionen winziger Schleifpartikel aus Quarz, Kreide oder Marmor, die dennoch Oberflächen nicht zerkratzen.

Achtung: Bei besonders empfindlichen Oberflächen sollten Sie doch lieber zu einem Spezialreiniger greifen. Wann das der Fall ist, darauf gehen wir noch in späteren Beiträgen ein.

Wenn sauber nicht genug ist

Natürlich lässt es sich die Industrie nicht nehmen, für nahezu jedes Material einen ganz besonderen Spezialreiniger anzubieten. Aber gerade der sogenannte „Keimfrei-Faktor“ kann unserer Haut arge Probleme machen und sogar eine Allergie entstehen lassen. Zudem werden dadurch auch Keime abgetötet, die unserer Gesundheit zuträglich sind. In der Tat gibt es solche.

Doch lassen wir uns nichts vormachen. Handelsübliche Haushaltsreiniger sind tatsächlich nicht in der Lage, alle Bakterien abzutöten. Im Gegenteil, diejenigen Keime, die die Tortur überleben, entwickeln Resistenzen, die uns schliesslich sehr gefährlich werden können. Echte Desinfektionsmittel gehören eben ins Krankenhaus. Allein in dem Fall, wenn sich ein Familienmitglied mit einem hochansteckenden Keim infiziert hat, kann es sinnvoll sein, den Haushalt mit Desinfektionsmitteln auszustatten.

Wer sichergehen will, sollte einen Profi, der wirklich weiss, was er tut, mit der Reinigung beauftragen.

 

Gartenarbeit im Januar

Wer meint, dass es im Januar im Garten nichts zu tun gibt, irrt gewaltig. Möglicherweise bringt der Klimawandel für den Gartenfreund sogar die eine oder andere erfreuliche Facette mit sich. Auf jeden Fall eignet sich der erste Monat des Jahres, etwas milde Witterung vorausgesetzt, dafür, Sträucher und Bäume zu schneiden. Ausserdem dient die winterliche Inspektion des Gartens unter anderem den besonders empfindlichen Pflanzen, die Nässe und Schnee nur begrenzt ertragen können.

Gräser sollten vor zu viel Nässe geschützt werden

Ziergräser wie das beliebte Lampenputzer- oder Pampasgras neigen zum Verfaulen, sobald Wasser in die Halme eindringen kann. Verhindern lässt sich dies, indem Sie das Gras zu Büscheln zusammenbinden. Dadurch kann das Wasser nicht so leicht bis zum Kern vordringen.

Weihnachtsbaum-Zweige zum Abdecken empfindlicher Pflanzen

Zuweilen etwas vorschnell zeigen sich die ersten Frühlingsboten Winterling, Schneeglöckchen oder Krokus. Sie sind sehr wohl in der Lage, noch so manche Frostperiode zu überstehen, indem sie einfach eine Wachstumspause einlegen. Bei milden Temperaturen kommt es schon mal vor, dass das Vorfrühlings-Alpenveilchen (Cyclamen coum) Ende Januar insbesondere unter Kiefern gut in Blüte steht.

Doch mehrere Tage um -10 Grad Celsius sind für bereits ausgetriebene Pflanzen fatal, insbesondere dann, wenn eine schützende Schneedecke fehlt. Daher macht es Sinn, die Pflanzen bei zu erwartenden Kälteperioden abzudecken. Dabei mag zum Beispiel der Weihnachtsbaum beziehungsweise seine noch grünen Zweige diese durchaus wichtige Aufgabe übernehmen.

Bäume und Hecken mögen Streusalz gar nicht

Das Regen- oder Tauwasser löst die gegen Rutschgefahr eingesetzten Salze und verfrachtet diese ins Erdreich bis zu den empfindsamen Wurzeln der Pflanzen. Dem kann mit kleinen Erdaufwürfen zur Strassenseite hin etwas Abhilfe geschaffen werden, wenn diese möglichst noch mit Laub oder kleinen Gehölzen abgedeckt werden. Sie tun wirklich eine gute Tat, wenn Sie den Baum am Strassenrand einbeziehen, indem dieser einen in etwa kreisrunden Erdaufwurf erhält, der möglichst mit Mulch gefüllt wird, womit wir sogleich zum Hauptthema kommen.

Baum- und Strauchpflege im Winter

Wer im Spätherbst nicht dazu gekommen ist, kann seine Obstbäume durchaus noch im Januar verjüngen und auslichten. Dabei geht es vor allem alten Trieben, kranken Blättern und Fruchtresten an den Kragen. Offene, freie Schnittflächen bestreichen Sie am besten mit Wundbalsam.

Achten Sie darauf, solche Aktionen an frostfreien Tagen durchzuführen, da gefrorene Schnittstellen zum Splittern neigen, was die Heilung erschwert. Den Winterschnitt aber nur auf harte Gehölze und Wildsträucher wie Schlehe, Haselnuss, Weide oder Holunder anwenden.

Sogar „auf den Stock gesetzt“ werden können die Decksträucher Forsythie, Weigelie, Deutzie, Zierjohannisbeere oder Falscher Jasmin, das heisst, Sie können hier beherzt bis auf 30 Zentimeter über Flur herunterkürzen. Falls Sie den Sibirischen Hartriegel im Garten haben, dessen Kennzeichen die intensiv roten einjährigen Triebe sind, entfernen Sie seine alten Äste besonders bodennah. Dies sorgt für einen schönen kräftigen Neuaustrieb.

Auch der Garten braucht eine Winter-Inspektion

Im Januar gehört es sich, vertrocknete Triebe und Fruchtmumien aus den Gehölzen zu entfernen. Letztere sowie abgestorbene Blüten sind die bevorzugten Rückzugsgebiete zum Überwintern des gefährlichen Monilia-Pilzes. Davon befallen werden vor allem die Aprikose und die Sauerkirsche, aber durchaus auch Apfel und Süsskirsche. Im Frühjahr infiziert dieser Pilz dann den ganzen Baum mit der Folge, dass Blütenbüschel und Blätter vertrocknen. Das hat natürlich negative Konsequenzen auf den Obstertrag. Hinweis: Pilzbefallene Pflanzenteile gehören in die Mülltonne, nicht auf den Kompost.

Sitkafichtenläuse sind auch im Winter aktiv. Sie können Fichten absterben lassen. Machen Sie dazu die Klopfprobe. Zu diesem Zweck nehmen Sie ein weisses Blatt Papier und positionieren es unter dem Ast, auf den Sie beispielsweise mit einem Besenstiel kräftig klopfen. Die Blattläuse, nach denen Sie suchen, sind ein paar Millimeter gross und haben auffallend rote Augen. Was dagegen hilft, ist zum Beispiel das umweltverträgliche Rapsöl-Präparat Naturen® Bio Schädlingsfrei.

Auch die Gallmilbe gehört zu jenem Ungeziefer, das Sie gerade im Winter gut aufspüren können. Sie haust am liebsten in den Johannisbeersträuchern. Auffallend dicke Knospen sind ein recht sicherer Hinweis auf die Gallmilbe. Entfernen und verbrennen Sie am besten solche Zweige.

**Die Nutzungsrechte dieses Textes unterliegen dem Urheber Top Clean aus Binningen. **

Kreative Gartengestaltung im Winter

Aufgrund der Corona-Beschränkungen erleben Gärten gerade eine richtige Renaissance, abzulesen unter anderem an den drastisch zurückgegangenen Angeboten an Familiengärten beziehungsweise deren opulente Preissteigerung. Entspannung an der frischen Luft bedeutet wahre Lebensqualität und stärkt unser Immunsystem, was gerade in der kalten Jahreszeit besonders wichtig ist.

Zwar mag man sich im Winter aus verständlichen Gründen nicht so gern stundenlang draussen aufhalten, dennoch kann uns unser Garten auch im Winter viel Freude bereiten, wenn wir die Sache richtig angehen. Der Monat Januar ist sogar sehr gut dafür geeignet, den Garten in ein ganz anderes Licht zu stellen und ihm eine neue, überraschende Facette zu geben.

Gartenarbeiten im Januar

Im Herbst hatten wir viel Arbeit damit, den Garten auf seinen verdienten Winterschlaf vorzubereiten. Allein das viele bunte Herbstlaub wegzuräumen, ging manchmal ganz schön auf den Rücken. Wenn im Dezember endlich alles getan ist, haben wir etwas Zeit, unseren Garten mal liebevoll zu betrachten und zu überlegen, was wir gegebenenfalls strukturell umgestalten sollten, auch und gerade mit Blick auf die bevorstehende Weihnachtszeit. Die folgenden Arbeiten könnten nun noch gut erledigt werden:

Alte Heckenteile, die schon ganz kahl geworden sind, können Sie beherzt kürzen beziehungsweise ausschneiden, damit sich an diesen Stellen im Frühling kräftige Neuaustriebe entwickeln können.

Auch die Ziergehölze können Sie vor allem im Januar schneiden. Die Bäume mit einer kugelförmigen Krone brauchen tatsächlich einen regelmässigen Verjüngungsschnitt, mit dem Sie auf keinen Fall länger als drei Jahre warten sollten. Die Clematis zum Beispiel wartet sogar jedes Jahr auf den Besuch der Schere, die bis in den Februar hinein kommen darf, vorausgesetzt, es ist ein frostfreier Tag. Im Frühjahr werden Sie prompt durch einen kompakten Wuchs und einen dichten Blütenstand für den Winterschnitt belohnt.

Oft genug ist der Januar noch recht mild, sodass es gar kein Problem ist, zu dieser späten Jahreszeit Gehölze zu pflanzen oder gegebenenfalls umzusetzen.

Obstbäume schneiden

Der Monat Januar ist im Obstgarten die richtige Schnittzeit. Jetzt wird die Baumkrone ordentlich ausgelichtet und kranke beziehungsweise abgestorbene Äste werden rigoros abgesägt. Sich gegenseitig überkreuzende Zweige und die nach innen wachsenden Äste fallen ebenfalls der Säge zum Opfer.

Verschonen sollten Sie die eher waagerecht oder flach wachsenden Triebe. Versuchen Sie die Schnittwunde so klein wie möglich zu gestalten. Besorgen Sie sich im Vorfeld ausreichend Wundverschlussmittel. Jene Bäume, die zu starkem Wachstum neigen, schneiden Sie besser erst im Frühjahr, um diese durch einen Winterschnitt nicht noch zum Wachstum anzuregen. Wichtiger Hinweis: Bei Temperaturen unter minus fünf Grad sollte kein Baum geschnitten werden.

Winterschmuck und festliche Beleuchtung sorgen für gute Laune

Der eigene Garten ist eine ganz hervorragende Spielwiese zum kunstvollen Improvisieren. Da lassen sich fantasievolle Arrangements in leeren Blumenkübeln, Amphoren, Blumenkasten oder auf Steinsockeln zaubern. Frostsicher im Aussenbereich sind nicht nur Stoffbänder, sondern auch die meisten Figuren aus Keramik oder Terrakotta-Dekosäulen.

Rattan- und Holzkörbe eignen sich gut für Dekorationen mit Hagebutte, Tannenzapfen und immergrünen Baumzweigen. Natürliche Materialien wie Holz und Stein in den frischen Schnee gestellt erweisen sich immer wieder als Blickfang.

Der langweilige, kahle Blumenkasten wird durch Tannenzweige mit Zapfen oder fruchttragende Zweige der Schneebeere oder Zwergmispel schnell zum Hingucker. Dazwischen passen dann auch noch Töpfe mit Christrosen oder Schneeheide. Vergessen Sie nicht die funktionalen Gartenelemente wie die Aussentreppe oder das Postfach, wenn Sie Tannengrün oder Hagebutte verteilen.

Wer sich die Stromkosten leisten kann und will, schmückt seinen Garten zusätzlich mit einer funkelnden Lichterkette, vielleicht im Glühlampen-Look, und sorgt so auch bei dem vorbeigehenden Spaziergänger draussen für eine fröhliche, schöne, anheimelnde, weihnachtliche Atmosphäre.

Den Garten mit Leben erfüllen

Ist es nicht wunderschön, wenn die kleinen, quirligen, bunten Vögel ständige Gäste in Ihrem Garten sind? Mit ein paar geeigneten Futterstellen können Sie deren Motivation deutlich steigern. Gerade in den Wintermonaten wird ein solches Angebot dankend angenommen. Immerhin müssen die Tiere extrem viel Körperwärme gegen die Kälte produzieren und dafür brauchen sie sehr viel Nahrung.

Winterfestes Vogelfutter können Sie entweder kaufen oder selbst zubereiten. Überdies ist so ein Vogelhäuschen eine schöne Dekoration im Garten. Auch hierbei gilt wieder: Selbst bauen macht Spass, aber gegen einen günstigen Kauf im Gartenfachhandel, Baumarkt oder beim Gärtner Ihres Vertrauens hat kein Vogel etwas einzuwenden.

 

Gründliche Haushaltsreinigung für das Weihnachtsfest

Weihnachten steht vor der Tür, doch in diesem turbulenten und zugleich traurigen Corona-Jahr 2020 muss und wird für die meisten Schweizerinnen und Schweizer gewiss vieles anders sein. Dennoch möchten sich die Menschen, wenngleich auch in kleinerem Rahmen als sonst, mit ihren Verwandten treffen, um gemeinsam schöne und hoffentlich mal unbeschwerte Momente zu geniessen.

Damit sich jeder Gast in unserem Haushalt mit Blick auf das Virus sicher fühlen kann, sollte Sauberkeit in diesem Jahr in einem ganz besonderen Fokus stehen. Worauf es dabei ankommt und welche Putzmittel zu empfehlen sind, das erläutern wir unter anderem in diesem Artikel.

Unterschiedliche Viruslast auf den verschiedenen Oberflächen

Alle Welt redet in diesen Tagen von Hygienemassnahmen und das ist gut und richtig so. Um das Ansteckungsrisiko auch zu Hause zu minimieren, müssen wir besonderes Augenmerk auf alle Flächen und Gegenstände legen, die von mehreren Menschen oft berührt werden. Das Virus überlebt auf den verschiedenen Materialien unterschiedlich lange. Auf manchen Oberflächen bleibt es nur ein paar Stunden infektiös, auf anderen sogar tagelang.

Glatte, metallische Oberfläche scheint das Virus geradezu zu lieben. Da aber diese Flächen schnell und einfach gereinigt werden können, ist dies eigentlich nicht so schlimm. Weitere Kriterien, die die Überlebenszeit des Virus steuern, sind Parameter wie Temperatur und Feuchtegehalt. Direkte Sonneneinstrahlung (UV-Licht) führt übrigens zu einer recht schnellen Zerstörung von Viren.

Dass regelmässiges Lüften zur Verbesserung der Luftqualität eine gute Wahl der Mittel ist, darauf wurde schon in vielen Publikationen hingewiesen. Im Übrigen stärkt frische Luft unser Immunsystem, das bekanntlich der stärkste und wichtigste Player im Kampf gegen Viren, Bakterien oder Pilzen ist. Darüber hinaus verschwinden durch das Lüften die in der Raumluft schwebenden Aerosole, an die sich die Viren mit Vorliebe anheften.

Wer oft einen Staublappen oder Staubsauger verwendet, kennt bestimmt den damit verbundenen, unangenehmen Geruch der Luft. Ursache sind die vielen aufgewirbelten Staubpartikel, die ebenfalls und immer Vehikel für Kranheitskeime darstellen. Daher ist Lüften nach dem Staubsaugen immens wichtig.

Kurzer Blick auf das Spektrum der Reinigungsmittel

Durch eine gründliche Reinigung der Wohnung verschwindet nicht nur der Schmutz, sondern sogar über 90 Prozent aller krankmachenden Keime auf den Oberflächen und das nahezu unabhängig vom verwendeten Putzmittel. Extra antibakterielle Putztücher beziehungsweise Reinigungsmittel bieten also kaum Vorteile. Mit Desinfektionsmitteln zum Beispiel lässt sich Schmutz schwerlich entfernen.

Corona mag Spülmittel gar nicht

Es sind vor allem die fettlösenden Tenside in den Spülmitteln, die die Hüllen der Viren angreifen und schnell zerstören. Dazu sollte man eine ungefähre Vorstellung davon haben, wie ein Virus aufgebaut ist. Seine Erbinformationen stecken in Eiweissmolekülen, die durch eine Fettschicht (Lipide) eingehüllt sind. Ohne seine schützende Hülle zerfällt das Virus rasch. Daher ist auch das gründliche Händewaschen mit Seife so wichtig. Gerade Spülmittel wurden einst mit dem Ziel synthetisiert, Fette besonders gut lösen zu können.

Küche und Bad sind bevorzugte Virus-Aufenthaltsorte

Feuchte Oberflächen stellen geradezu einen Nährboden für Viren dar. Aus diesem Grunde muss die Reinigungsfrequenz in Küche und Bad besonders hoch angesetzt werden. Durch das häufige Anfassen oder Berühren bestimmter Gegenstände tragen wir intensiv zu einer breiten Verteilung von Keimen bei. Bedenken Sie auch, dass ein sauberes Erscheinungsbild von Gegenständen noch lange nicht Keimfreiheit bedeutet. Dies wird plausibel, wenn man weiss, dass zum Beispiel Coronaviren Durchmesser von nur 120 bis 160 Nanometer aufweisen. Man müsste also ungefähr 7.000 Coronaviren nebeneinander hinlegen, um einen Millimeter auszufüllen.

Daher sollten bei der Haushaltsreinigung diese Oberflächen stets besonders berücksichtigt werden:

  • Küchen-Arbeitsfläche und Spüle, insbesondere dann, wenn Sie rohes Fleisch oder Fisch vorbereitet haben.
  • Türklinken und Griffe an Geräten oder Schränken
  • Die Spülmaschine sollte unbedingt regelmässig innen gereinigt werden.

Noch ein wichtiger Hinweis: Lappen, Schwämme und Geschirrtücher sollten spätestens nach zwei Tagen ausgetauscht werden. Bei der Wäsche der Handtücher muss eine Temperatur von wenigstens 60 Grad eingestellt werden.

Wasserstoffperoxid dient zur Desinfektion

Wasserstoffperoxid (H2O2) gilt als Desinfektionsmittel und befreit die Oberflächen so richtig von allen Arten von Keimen. Ausserdem handelt es sich um ein effektives Bleichmittel. Doch Vorsicht, in hoher Konzentration ist Wasserstoffperoxid durchaus gefährlich. Typische Symptome können Hautverätzungen, Durchfall, Erbrechen oder Kreislaufstörungen sein. Daher ist dieses Mittel für den Hausgebrauch unbedingt ausreichend zu verdünnen.

Das Institut für Hygiene und Umweltmedizin an der Universität Greifswald hat unter Leitung von Prof. Dr. Günter Kampf eine Studie zu diesem Thema vorgelegt. Demnach reicht schon eine 0,5-prozentige Wasserstoffperoxidlösung aus, das Ansteckungsrisiko mit COVID-19 deutlich zu reduzieren.

Lassen Sie doch einfach den Profi ran

Wer sich nicht ganz sicher ist und auch auf der rechtlichen Seite Klarheit schaffen möchte, kann auch eine professionelle Reinigung seines Haushalts beauftragen, damit diese und noch viele wichtige Aspekte mehr in optimaler Weise berücksichtigt werden. Top Clean führt auch grossräumige Desinfektionen für Gewerbeflächen aller Art durch.