Klimawandel und Ihr Garten

Die Klimaerwärmung bereitet uns in vielerlei Hinsicht Schwierigkeiten und Sorgen. Nicht zuletzt wirken sich die Veränderungen auch auf den privaten Garten aus. Welche Herausforderungen erwarten den Gartenbesitzer und wie kann er sie erfolgreich meistern? Wir haben einige Informationen zusammengestellt.

Wetterextreme

Je nach Spezies sind Pflanzen unterschiedlich robust gegenüber Hitze und Trockenheit. Vor allem die Dauer der Hitzeperiode spielt eine wichtige Rolle: Die Wasserspeicher der Pflanze sind begrenzt, und nach einer gewissen Zeit ist auch der Boden komplett durchgetrocknet. Feines Wurzelwerk stirbt dabei ab, was das Wachstum und die Widerstandsfähigkeit der Pflanze beeinträchtigt. Vor allem flachwurzelnde Spezies sind betroffen.

Wärmeliebende Arten mit einem geringen Flüssigkeitsbedarf überstehen den heissen Sommer problemlos. Das heisst jedoch nicht, dass diese Pflanzen sich automatisch für den Garten eignen: Denn auf das andere Extrem, nämlich einen kalten, verregneten Winter, reagieren sie umso empfindlicher.

Problematisch sind also in erster Linie die stark variierenden Niederschlagsmengen im Jahresverlauf. Darüber hinaus kann das vermehrte Aufkommen von Stürmen viele Pflanzen gefährden. In beiden Fällen spielen auch regionale Unterschiede eine wichtige Rolle.

Schädlinge

Seltenere und kürzere Frostphasen haben zur Folge, dass immer mehr Schädlinge den Winter überleben und ihre Gesamtzahl entsprechend zunimmt. Auch Arten, die unser Klima bislang nicht überstehen konnten, siedeln sich vermehrt an (zum Beispiel Eichenprozessionsspinner, Schwammspinner, Asiatische Laubholzbockkäfer, Weisse Fliegen, Zikaden, Milben und einige Blattlausarten).

Verschärft wird die Problematik dadurch, dass ein warmer Frühling die Schädlinge besonders früh aktiv werden lässt.

Ein massiver Schädlingsbefall führt zu einem vorzeitigen, starken Blattverlust. Nicht nur die direkten Schäden durch Saugen und Fressen sind von Bedeutung, sondern auch die Übertragung von Viruserkrankungen. Besonders anfällig sind Pflanzen, die infolge von Trockenperioden bereits in ihrer Abwehr geschwächt sind.

Wie können Gartenbesitzer ihre Pflanzen unterstützen?

Während der Hitzeperioden des Sommers sollte der Garten sorgfältig gewässert werden; jedoch nicht in der prallen Sonne, sondern am besten am Abend. Auch Jungpflanzen müssen während des Wachstums intensiv gewässert werden, damit das Wasser bis in die tieferen Bodenschichten vordringt. Ansonsten bilden die Pflanzen ein sehr oberflächliches Wurzelwerk aus, das entsprechend empfindlich gegenüber Trockenheit ist.

Zu den Pflanzen, die allgemein sensibel auf Hitze reagieren, gehören zum Beispiel Birken, Fichten, Eschen, Hortensien, Rhododendren und Zedern.

Gegen Schädlinge können Huminsäurepräparate oder Mykorrhiza-Pilze helfen. Vorsorglich empfiehlt es sich, beim Gärtnern ein Milieu zu schaffen, das Schwebfliegen, Florfliegen und Marienkäfern günstige Überlebensbedingungen bietet: Sie dämmen den Schädlingsbefall ein.

Welche Pflanzen bleiben pflegeleicht?

Wer es lieber unkompliziert hat, setzt in Zukunft auf tiefwurzelnde Pflanzen: Sie sind gegenüber Witterungseinflüssen unempfindlich und verkraften den Klimawandel daher vergleichsweise gut. Zu diesen Pflanzen gehören beispielsweise Felsenbirne, Blauraute, Teppichglockenblume, Rose, Fetthenne, Wein, Natternkopf, Sanddorn, Salbei und Wacholder.

Während des Wachstums müssen allerdings auch diese Arten ausreichend gewässert werden, um ein robustes Wurzelwerk auszubilden.

Klimawandel: Das Beste daraus machen

Wenngleich die Klimaerwärmung mit erheblichen Risiken und Bedrohungen einhergeht, können Gartenbesitzer auch einen gewissen Nutzen daraus ziehen: So kann beispielsweise Gemüse tendenziell früher ausgesät werden und einige Sorten lassen sich sogar über den Winter anbauen. Damit das funktioniert, muss der Boden allerdings intensiver als zuvor mit Nährstoffen (Humus) und Wasser versorgt werden.

Darüber hinaus lassen sich einige Arten anbauen, die in unseren Breitengraden bislang nicht überlebt hätten. Dazu gehören beispielsweise die Andenbeere, die Honigmelone und die Süsskartoffel.

Generell empfiehlt sich beim Gärtnern eine bunte Vielfalt verschiedener Pflanzen. Grössere, hitzebeständige Arten können dabei kleinere Pflanzen vor direkter Sonneneinstrahlung und Trockenheit schützen. Zudem wird ein einseitiger Nährstoffverbrauch vermieden und es werden verschiedenste Nützlinge angelockt.

Anstelle flacher Pflanzflächen bietet sich das Anlegen von Hügeln an: Sie fungieren für die Pflanzen als Windschutz und sorgen für feuchte Areale in den Senken.

 

Reinigungsmittel und Tenside

Vielleicht haben Sie den Begriff Tenside bereits einmal als Inhaltsstoff in einem Reinigungsmittel wahrgenommen oder davon gelesen. Doch nur die wenigsten wissen, was Tenside genau sind und woraus diese zusammengesetzt sind.

Was sind Tenside und wie wirken sie?

Der Begriff Tenside leitet sich von dem lateinischen Wort „Tensus“ ab, das mit „Spannung“ übersetzt werden kann. Es handelt sich dabei um chemische Stoffe, sogenannte waschaktive Substanzen. Sie werden zumeist aus Erdöl oder Palmöl gewonnen.

Im Allgemeinen bestehen Tenside aus einem wasserabweisenden (hydrophoben) Kohlenwasserstoffrest und einem wasseraffinen (hydrophilen) Molekülteil. Wenn sie in Wasser gelangen, ordnen sich die Tensidmoleküle und bilden im Wasser winzige Tröpfchen, die sogenannten Mizellen. Dabei sind die hydrophoben Teile im Inneren der Mizellen.

An der Oberfläche des Wassers formieren sie sich zu einer dünnen Schicht, die die Oberflächenspannung beim Wasser senkt. Dabei zeigen die hydrophoben Enden in die Luft, die anderen in das Wasser.

Tenside mindern die Oberflächenspannung des Wassers oder einer anderen Flüssigkeit und ermöglichen damit die Emulsion, also die Vermischung oder Lösung von verschiedenartigen Flüssigkeiten.

Jeder kann das selbst in einem kleinen Versuch testen: Man kann einen Tropfen Spülmittel auf eine Wasseroberfläche geben, auf der ein leichter Gegenstand schwimmt, zum Beispiel eine Stecknadel oder ein Holzstäbchen. Die Tenside im Spülmittel sorgen nun dafür, dass die Oberfläche durchbrochen wird und der Gegenstand sinkt. Dieser Effekt sorgt zugleich auch für die Ablösung von Feststoffteilchen auf festen Oberflächen.

Tenside in Reinigungsmitteln

Reinigungsmittel enthalten Tenside, um die Löslichkeit von Schmutzpartikeln im Wasser zu erhöhen. In nahezu allen herkömmlichen Reinigungsmitteln, Waschmitteln und Geschirrspülmitteln sind Tenside enthalten. Somit sorgen sie für den Reinigungseffekt in Putz- und Spülmitteln. Doch in hoher Konzentration können Tenside auch die Haut austrocknen und die Schleimhäute reizen. Zudem sind sie wenig umweltfreundlich, da sie sich schwer abbauen lassen. Um Tenside aus Palmöl zu gewinnen, werden grosse Flächen des asiatischen Regenwaldes abgeholzt. Tenside auf Erdöl- oder Palmölbasis können durch ökologische Alternativen ersetzt werden. Das sind beispielsweise Tenside aus Seifen, Zucker oder aus anderen nachwachsenden Rohstoffen.

 

Fünf Ideen für eine pflegeleichte Gartengestaltung

Eine Gartengestaltung kann zur grossen Herausforderung werden. Im Idealfall lädt der Garten zum gemütlichen Verweilen ein, ohne dass er einen grossen Pflegeaufwand benötigt. Wir verraten Ihnen fünf gute Ideen, mit denen Sie einen pflegeleichten, aber ansprechenden Garten gestalten.

1. Sträucher setzen

Sträucher benötigen nur wenig Pflege, gelten allerdings als wichtiger Sichtschutz in jedem Garten. Ein paar Sträucher können die Sicht zum Nachbar einschränken oder neugierige Blicke von der Strasse vermeiden. Es gibt unzählige Sträucherarten, die besonders vielfältig und farbenfroh sind. Am besten informieren Sie sich über die unterschiedlichen Möglichkeiten, damit Sie den passenden Strauch für Ihren Garten finden. Unser Tipp: Hainbuchen sind besonders dicht und eignen sich somit perfekt als Sichtschutz. Allerdings benötigen Sie nur wenig Pflegeaufwand und sind auch mit einem nährstoffarmen Boden zufrieden.

2. Blumenwiese statt Rasen

Ein pflegeleichter Garten besteht zum Grossteil aus Rasen? Von wegen! Die Pflege ist besonders zeitintensiv, denn Sie müssen Unkraut zupfen, Dünger verteilen sowie Bewässern, Vertikutieren und Mähen. Damit das Gras zum Englischen Rasen wird, ist eine liebevolle Pflege notwendig. Das sollten Sie nicht unterschätzen. Als Alternative könnten Sie eine Blumenwiese aussähen. Das garantiert einen besonders farbenfrohen Garten und erleichtert den zeitlichen Aufwand extrem. Eine Wildblumenwiese muss nur einmal im Jahr gemäht werden – dann blühen die Pflanzen in jedem Jahr wieder auf. Unkraut zwischen den Blumen ist vollkommen egal und kann sogar dazu beitragen, dass die Vielfalt im grünen Paradies besonders gross ist. Hier gibt es mehr zu Gucken als beim langweiligen Rasen…

3. Hochbeet anlegen

Ein Hochbeet ist nicht nur praktisch, sondern auch besonders pflegeleicht. Dank der hohen Beetfläche bekommen Sie bei der Arbeit keinen krummen Rücken. Das Unkrautzupfen wird zum Kinderspiel. Ausserdem erschweren Sie Ungeziefer den Weg nach oben, was die Pflanzen schützt und die Ernte steigert. Ein Hochbeet eignet sich für Gärten mit steinigem und nährstoffarmem Boden, denn die Befüllung bleibt Ihnen selbst überlassen. Etwas Kompost sowie alte Sträucher, dann finden die Pflanzen eine perfekte Grundlage. Darüber hinaus bietet das Hochbeet den Vorteil, dass es sich mit wenigen Handgriffen winterfest machen lässt. Sie können das Hochbeet nach eigenen Wünschen gestalten oder ein fertiges Beet kaufen. Einige Produkte verfügen über Rollen, sodass Sie das Hochbeet immer dort aufstellen können, wo Sie es gerne hätten. Das schafft Freiheit in der Gartengestaltung.

4. Stauden pflanzen

Wenn Sie Ihre Blumenbeete bepflanzen, dann sollten Sie auf winterharte Stauden zurückgreifen. Anders, als klassische Blumen, müssen Stauden nicht jährlich neu gepflanzt werden. Der obere Teil der Pflanze stirbt zwar ab, allerdings treibt der Wurzelstock im nächsten Jahr wieder aus. Ausserdem gelten die Pflanzen als besonders robust und benötigen auch bei Trockenheit nicht viel Wasser. Bei besonders trockenen Standorten ist darauf zu achten, dass es sich um pflegeleichte Stauden handelt, die nur wenig Feuchtigkeit benötigen. Unser Tipp: Wenn Sie eine Mischung aus unterschiedlichen Stauden wählen, beispielsweise Frühblühern sowie Sommer- und Herbststauden, dann haben Sie fast das ganze Jahr über ein farbenfrohes Blumenbeet im Garten – ohne dass Sie sich darum kümmern müssen.

5. Gartenteich anlegen

Zugegeben: Einen Gartenteich anzulegen ist keine Kleinigkeit. Es muss ein perfekter Standort gefunden, das Loch ausgehoben und die Teichfolie verlegt werden. Wenn es aber gelingt, ein harmonisches Gleichgewicht aus Fischen und Pflanzen zu bilden, dann reguliert sich das Biotop in den kommenden Jahren von alleine. Natürlich können Sie gelegentlich etwas Futter einwerfen, um die Fische an die Oberfläche zu locken und zu beobachten. Sie sind aber nicht verpflichtet, regelmässig die Algen herauszuholen, die Tiere zu versorgen oder das Wasser zu kontrollieren. Je grösser der Teich, desto besser kann er sich selbst versorgen. Eine Pumpe kann dennoch dabei helfen, die Wasserqualität zu erhalten. Mit etwas Erfahrung und dem notwendigen Fingerspitzengefühl benötigt ein schöner Gartenteich allerdings nicht so viel Aufwand, wie Sie vielleicht vermutet hätten.

**Inhaber aller Nutzungsrechte dieses Textes ist der Urheber Top Clean aus Binningen. **

 

Micro Cleaner – Professionell Reinigen mit Trockendampf

Tonnenweise Reinigungsmittel verwenden wir täglich frei nach dem Motto „viel hilft viel“. Dabei gibt es eine viel einfachere Lösung, nachhaltig sauberer und hygienisch zu reinigen.

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Hygiene früher und heute

Das heutige Wissen um Hygiene umfasst zunächst sehr unterschiedliche Richtungen und reicht von der individuellen Körperpflege über das grosse Themengebiet der Krankenhaushygiene bis hin zu Bereichen wie Lebensmittelsicherheit oder Umwelthygiene. Allen gemein ist das Bestreben, Krankheiten zu vermeiden und die Gesundheit zu erhalten und zu fördern.

Die Anfänge der Hygiene

Der Begriff Hygiene (abgeleitet von griech.: hygieinḗ = Gesundheit) geht zurück auf Hygieia, die griechische Göttin der Reinheit und Gesundheit. Erste Belege über diesen Zusammenhang finden sich bereits im vierten Jahrhundert vor Christus beim griechischen Gelehrten und Philosophen Aristoteles.

Der Arzt Galenos von Pergamon, einer der einflussreichsten Mediziner der Antike, befasste sich im zweiten Jahrhundert nach Christus systematischer damit und verfasste ein sechsbändiges Werk zum Thema. Er gilt bis heute als Pionier der Hygiene.

Die Hygiene durch die Jahrhunderte

Während der Zeit des Altertums fand die Versorgung erkrankter Menschen ausschliesslich in den eigenen vier Wänden statt. Es gab keine medizinischen Einrichtungen, sodass die Menschen Hilfe in der Religion suchten und die Tempel aufsuchten. Den grossen Epidemien dieser Zeit, darunter Pocken, Pest oder Lepra, hatten die Menschen nur wenig entgegenzusetzen. Sie nutzten saure Produkte wie Essig oder Wein, um ihre Wunden zu versorgen. Wer erkrankt war, wurde nach Möglichkeit von den Gesunden isoliert.

Das Römische Reich kannte bereits eine Vielzahl an Hygienemassnahmen, um Krankheiten zu vermeiden. So wurden Latrinen verwendet, anstatt sich im Freien zu entleeren. Badehäuser standen für die Körperpflege zur Verfügung und erste Systeme der Abwasserversorgung wurden etabliert. Die Medizin erkannte, dass kleinste Mikroorganismen Krankheiten verursachen und verstand, dass Quarantänemassnahmen dabei helfen, die Übertragung von Erregern zu minimieren.

Die Errungenschaften der Hygiene-Erkenntnisse verblassten während des Mittelalters immer mehr. Müll wurde nicht entsorgt, Tierkadaver verblieben auf den Strassen, Latrinen gab es für das einfache Volk nicht. Die Zeit der Seuchen brach an, und die Betroffenen wurden auf eigenen Seuchenstationen behandelt, sowie in den ersten Krankenhäusern, die damals gebaut wurden. Die wenigen Einrichtungen konnten jedoch das Übermass an Erkrankungen nicht auffangen. Krankheiten wie Typhus und Krätze grassierten in grossem Ausmass.

Während der Renaissance galt vielfach die Ansicht, Körperhygiene durch Waschen sei problematisch, weil verseuchtes Wasser eine Erkrankung erst recht vorantreiben könne. Spezielle Utensilien, die an kleine Löffel erinnern, dienten zum Abschaben grober Verunreinigungen. Der Körper wurde nicht mit Wasser, sondern mit trockenen Tüchern gereinigt und anschliessend gepudert. Die Krankheit Syphilis war auf dem Vormarsch.

Die Hygieneforschung

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden erstmals mithilfe eines sehr schlichten Mikroskops Bakterien sichtbar gemacht. Wenig später kamen weitere Mikroorganismen und Krankheitserreger hinzu. Die Mediziner erkannten, dass es Keime sind, die für die Entstehung vieler Krankheiten verantwortlich sind und sich dabei von Mensch zu Mensch übertragen.

Durch die Entwicklung der sogenannten Pasteurisierung entstand eine Methode zum Abtöten von Keimen durch Erhitzen. Der Begriff geht auf den Chemiker und Mikrobiologen Louis Pasteur zurück, der später für seine Impfstoffentwicklung berühmt wurde.

Der Chirurg und Geburtshelfer Ignaz Semmelweis stellte in Untersuchungen fest, dass mangelnde Krankenhaushygiene zu einer Häufung der Infektionskrankheit Kindbettfieber führte. Er war der erste Arzt, der wissenschaftlich fundiert die Bedeutung von Hygienemassnahmen belegen konnte und wurde wegweisend bei der Einführung der Händedesinfektion.

Seit dem 20. Jahrhundert fassten die zahlreichen Massnahmen der Hygiene immer mehr Fuss, sei es in Form von Desinfektion oder durch umsichtiges Waschen, Reinigen und Putzen. Die Errungenschaften der Hygiene haben sich in sämtlichen Bereichen des Lebens etabliert. Menschen reinigen ihren Wohnraum und ihre Gebrauchsutensilien, ihre Kleidung und natürlich sich selbst. Praxen und Kliniken haben Standards zur Hygiene entwickelt, wie auch sämtliche Bereiche des öffentlichen Lebens, die mit dem Reinigen von Flächen zu tun haben.

Hygienemassnahmen früher und heute

Die Geschichte zeigt auf, dass ein Vernachlässigen der Hygiene stets mit verheerenden Krankheiten einherging. Mit der Entwicklung der Körperpflege und dem zunehmenden Wissen über das Reinigen der öffentlichen und privaten Bereiche hat sich sowohl die Gesundheit der Menschen verbessert als auch ihre Lebenserwartung.

Während die besser betuchte Gesellschaft vergangener Jahrhunderte Baderituale und Salbungen in stundenlanger Zeremonie genoss, gilt dies heute in erster Linie als Wellnessprogramm. Körperpflege heute ist sowohl bequem als auch effizient. Speziell auf jeden Hautyp abgestimmte Substanzen sorgen unter der Dusche für Reinigung und Wohlbefinden gleichermassen. Während noch in den 1950er Jahren das wöchentliche Wannenbad in viele Haushalten üblich war, gilt den meisten heute die tägliche Dusche als Pflicht.

Auch im Wohnbereich haben sich die Bedingungen wesentlich verbessert. Der früher genutzte Teppichklopfer oder die Wurzelbürste zur Reinigung des Bodens sind Saugrobotern und porentief reinigenden Putzmitteln gewichen. Hygiene ist dank moderner Forschung einfach und vor allem bequem geworden.

**Inhaber aller Nutzungsrechte dieses Textes ist der Urheber Top Clean aus Binningen. **

 

Schmutz, Gesundheit und Sauberkeit – Ein allgemeiner Überblick

Ob im Büro, auf der Strasse oder zu Hause: Staub und Schmutz sind überall. Für gewöhnlich empfinden wir sie lediglich als lästig oder störend, kümmern uns aber nicht weiter darum. Dass Staub auch gesundheitsschädlich sein kann, ist nur den wenigsten Menschen im Alltag bewusst. Warum das so ist, hat unter anderem damit zu tun, dass zahlreiche Pilze, Bakterien und Mikroorganismen darin enthalten sind. Schmutz ist also keineswegs harmlos – im Gegenteil: Eine übermässige Belastung kann langfristige, gefährliche Folgen haben. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass er in zahlreichen Formen auftritt. Bau-, Kohlen- und Papierstaub zum Beispiel können uns grossen Schaden zufügen.

Ohne wirksame Gegenmassnahmen erhöhen sie unsere Anfälligkeit für schwere Hautkrankheiten und Atemwegserkrankungen, unter denen viele Menschen ein Leben lang leiden. Ausserdem kann es zu Juckreiz, Trockenheit und Schuppigkeit der Haut kommen. Neueste Studien zeigen ausserdem, dass eine übermässige Staubbelastung sogar das Risiko für Demenz und Schlaganfälle erhöhen kann.

Atembeschwerden und Lungenkrankheiten zählen ebenfalls zu den Risiken. Das hat damit zu tun, dass gerade feine Staubpartikel, der sogenannte lungengängige Staub, leicht und unbemerkt eingeatmet werden können. Haben sie sich erst einmal in der Lunge abgelagert, können eine plötzliche Atemnot oder ein verringertes Lungenvolumen die Folge sein. Bestimmte Staubarten sind dabei schädlicher als andere. Staub aus Holz, Mehl und Getreide zum Beispiel kann Keuchen, ein Engegefühl in der Brust und Hustenanfälle auslösen. Weil die chronischen Auswirkungen auf die Lunge unheilbar sind, ist Prävention von grösster Bedeutung.

Sorgfältiges Staubwischen und gründliches Händewaschen

Es kann festgehalten werden, dass Staub und Schmutz sich äusserst schädlich auf die Gesundheit auswirken können. Aber auch die allgemeine Luftverschmutzung birgt ein Risiko: Übermässig hohe Konzentrationen an Luftschadstoffen, so zum Beispiel Ozon, Staubpartikel und Stickstoffoxid, kosten jährlich rund 400.000 Menschen vorzeitig das Leben. Umso wichtiger ist es, auf eine gute Luftqualität zu achten.

Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, hilft nur eines: ein guter Reinigungsplan, der die Staubbildung zumindest in den eigenen vier Wänden effizient vermindert. Regelmässiges Staubsaugen ist in diesem Zusammenhang unverzichtbar – am besten mit einem speziellen Filter. Auch sorgfältiges Staubwischen und gründliches Händewaschen helfen. Eine gute Wahl kann auch ein Saugroboter oder ein Luftreiniger sein, der dem Staub den Kampf ansagt. Wichtig ist, den Aufstellungsort richtig zu wählen. Grundsätzlich gilt: Je häufiger man sich in einem Raum aufhält, desto mehr Staub entsteht dort. Es kann daher eine gute Idee sein, den Luftreiniger zum Beispiel im Schlafzimmer oder am Arbeitsplatz zu platzieren.

Sauber und gesund

Übrigens: Obwohl regelmässiges Putzen, Staubsaugen und Wischen wichtig ist, muss sich niemand schlecht fühlen, der seltener den Putzlappen hervorholt. Zwar stimmt der Grundsatz, dass überall dort, wo Schmutz ist, auch Bakterien sind – doch 99,9 Prozent der Keime, die uns umgeben, sind harmlos. Ausserdem kann zu häufiges Putzen auch schaden: Wer ständig mit antibakteriellen Putzmitteln oder chemischen Desinfektionsmitteln hantiert, schiesst weit über das Ziel hinaus. Damit nämlich schädigt man nicht nur die Umwelt, sondern gefährdet darüber hinaus auch die eigene Gesundheit. Bestimmte Bakterien werden mittel- und langfristig ausserdem resistent gegen die Mittel. In der Folge wirken auch Antibiotika nicht mehr, die in der Medizin eingesetzt werden.

Wer ständig ohne Putzhandschuhe mit chlorhaltigen Reinigungsmitteln arbeitet, geht das nicht unerhebliche Risiko ein, sich eine Hauterkrankung einzuhandeln. Solche Erkrankungen sind im Allgemeinen nur schwer auszuheilen. Zu guter Letzt ist auch vom Einsatz von Haushaltsreinigern in Sprayform für Möbel, die Raumluft und Glasflächen abzuraten, denn sie verdoppeln Studien zufolge das Risiko, an Asthma zu erkranken. Raumsprays zur Luftreinigung können zudem Duftstoffallergien auslösen, die sich unter anderem in chronischem Schnupfen äussern. Richtiges Lüften ist ein sehr viel besseres und noch dazu natürlicheres Mittel gegen unangenehme Gerüche zu Hause oder am Arbeitsplatz.

Richtiges Lüften und regelmässiges Staubsaugen

Zusammenfassend sei festgehalten, dass Staub und Schmutz bis zu einem gewissen Grad zum Leben dazugehören. Dennoch sind wir ihnen nicht hilflos ausgeliefert: Es gibt durchaus ein paar Tipps und Tricks, mit denen man Verschmutzungen im Büro oder zu Hause so gering wie möglich halten kann. Um die Umgebung so sauber zu halten, dass die Sauberkeit gesund ist, reicht eine Haushaltsreinigung einmal pro Woche vollkommen aus. Einzige Ausnahme: Oberflächen, die regelmässig mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Sie nämlich sind mit Keimen belastet, die sofort mit Universalreiniger entfernt werden sollten.

Als Faustregel kann gesagt werden, dass geputzt werden soll, bis es optisch sauber ist. Dabei sollte nach Möglichkeit auf Reiniger verzichtet werden, die Duft- und Farbstoffe enthalten, um allergischen Hautreaktionen vorzubeugen. Besser sind ein paar wenige Reinigungsmittel – darunter Essig, Schmierseife, Zitronensäure, Waschpulver, Geschirrspüler und Allzweckreiniger. Einfacher macht man sich das Leben auch, wenn man Staubfänger wie Kissen, Stofftiere und Dekorationsartikel so weit wie möglich reduziert.

*Inhaber aller Nutzungsrechte dieses Textes ist der Urheber Top Clean aus Binningen.

 

7 Dinge, die im Haushalt oft vergessen werden

Es ist nicht schwer, einen eigenen Haushalt zu führen – wenn dabei an alles gedacht wird. Häufig gehen jedoch wichtigste Dinge im Alltag vergessen. Und das kann teilweise gravierende Folgen haben: von der Schimmelbildung über freudige Bakteriennester bis zur versteckten Schmutzsammelstelle. Wir nennen sieben Dinge, die regelmässig bedacht oder gereinigt werden sollten.

1. Badezimmerfugen trocknen!

Vorsicht, Schimmelgefahr! Vor allem im Bad ist das Risiko für Schimmelbildung besonders hoch. Nach dem Duschen sollte daher ausreichend gelüftet werden. Sind im Bad keine Fenster vorhanden, kann die elektrische Lüftung helfen. Er entfernt nicht nur schlechte Gerüche, sondern auch die erhöhte Luftfeuchtigkeit. Ausserdem sollten die nassen Badezimmerfugen mit einem Lappen abgetrocknet werden. Denn hier sammelt sich die Feuchtigkeit besonders stark – und das führt zu Schimmelbildung und unangenehmen Fettschichten.

2. Strom sparen!

Es gibt viele Stromfresser im täglichen Leben – und das kann ganz schön ins Portemonnaie gehen. Daher sollte regelmässig überdacht werden, welche Geräte tatsächlich am Strom hängen müssen und wann lieber der Stecker gezogen werden kann. Im Standby-Modus verbrauchen viele Geräte unnötigen Strom, beispielsweise der Fernseher, der Computer oder der Drucker. Mit Funksteckdosen, die sich per Fernbedienung schalten lassen, wird den lästigen Stromfressern das Leben schwer gemacht.

3. Heizung entlüften!

Haben Sie schon ein einmal gewundert, dass die Heizung nur noch zur Hälfte warm wird oder laute Geräusche macht? Dann ist kein automatisches Ventil vorhanden und es sollte dringend eine Entlüftung vorgenommen werden. Über das Entlüftungsventil, das an der Heizung meist oben links oder oben rechts zu finden ist, kann überschüssige Luft aus dem System gelassen werden. Nein, dafür ist kein Fachmann erforderlich. Mit dem Entlüftungsschlüssel kann das Ventil so lange geöffnet werden, bis die Luft entwichen ist und wieder Wasser kommt.

4. Lichtschalter reinigen!

Bei der regelmässigen Reinigung wird oft an alles gedacht – bloss die Lichtschalter werden vergessen. Hier fühlen sich die Bakterien und Krankheitserreger besonders wohl. Vor allem im Bereich der Haustür, wo Sie schon anfassen, bevor Sie sich nach einem langen Arbeitstag die Hände waschen, sollte regelmässig gereinigt werden. Vorsicht: Wasser und Strom vertragen sich nicht!

5. Waschmaschine entkalken!

Kalk ist eine versteckte Gefahr für Wasch- oder Spülmaschinen. Sie können die Geräte langfristig zerstören. Daher sollte zwei Mal im Jahr eine Entkalkung vorgenommen werden. Das geht mit Hausmitteln, wie Zitronensäure und Essig, oder speziellen Reinigungsmitteln. Übrigens: Sie können sparen, wenn Sie die Maschine immer voll machen, nicht zu heiss waschen oder weniger Waschmittel verwenden.

6. Versteckte Schmutzsammelstellen!

Wer regelmässig den Staubsauger schwingt, der weiss in der Regel, dass die Ecken besonders beliebte Stellen für Staub und Schmutz sind. Dabei werden die schlimmsten Ecken häufig vergessen: Unter den Sockelleisten in der Küche sammelt sich der Schmutz besonders gut. Informieren Sie sich, wie und ob sich die Sockelleisten in der Küche entfernen lassen damit Sie auch gründlich unter der Küchenkombination reinigen können. Es lohnt sich, hier regelmässig zu reinigen.

7. Kühlschrank säubern!

Eine Studie hat gezeigt, dass die Kühlschränke häufig mehr Bakterien enthalten als die Toilette. Das liegt daran, dass die Reinigung schlichtweg vergessen wird und häufig Reste von Lebensmitteln zurückbleiben. Das führt sogar zu Gerüchen. Mit heissem Wasser und einigen Spritzern Essigessenz kann Bakterien und Gerüchen entgegengewirkt werden. Als Fachmann setzen wir in den meisten und u.a bei hartnäckigeren Obst- und Getränkeflecken auf effektive biologische Reinigungslösungen aus Säuren bestehend.

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