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Diese fünf Putzmittel gehören in jeden Haushalt

Welche Putzmittel braucht der Mensch wirklich? Wer dazu die Verbraucherzentralen befragt, lernt schnell, dass bereits fünf unterschiedliche Putzmittel für einen normalen Haushalt völlig ausreichen. Grossartig antibakterielle Reinigungsprodukte sind in der Regel unnötig, teuer und schädigen auf Dauer die Haut und die Umwelt.

Sogar Experten schwören auf ganz gewöhnliche Reinigungsmittel, die einfache, handelsübliche Tenside enthalten. Zwar gibt die Werbung in der Sache gern mal hochtrabend mit klinischer Keimfreiheit an, aber diese sollten Sie bei der Reinigung Ihres Haushalts besser nicht einmal anstreben.

Allzweck- beziehungsweise Universalreiniger

Wie der Name schon suggeriert, eignet sich ein Allzweckreiniger für die meisten Oberflächen. Damit sind sowohl abwischbare horizontale oder vertikale Flächen, Fussböden als auch Glasflächen wie Fenster und Türen gemeint.

Achtung Ausnahme: Ein Allzweckreiniger mit seinen Tensiden ist für Holzoberflächen nicht gut geeignet. Dafür nehmen Sie lieber einen speziellen Holzreiniger!

Spülmittel

Es gibt wohl kaum eine Küche, die ohne Spülmittel auskommt. Wer nun denkt, ich habe doch eine Spülmaschine, sollte dennoch stets ein Geschirrspülmittel zu Hause haben. Immerhin gibt es vielleicht in Ihrem Haushalt empfindliche Keramik, die eben nicht spülmaschinenfest ist. Ausserdem bieten sich gerade in der Küche etliche Oberflächen an, die sich sehr gut mit Spülmittel sauber machen lassen. Zwar können dadurch zuweilen Schlieren entstehen, aber viel wichtiger ist, dass der Schmutz beseitigt wird.

Kleiner Tipp dazu: Nach der Verwendung eines Spülmittels bietet es sich an, mit einem feuchten Tuch nachzuwischen, um die letzten Schlieren zu entfernen.

Essigreiniger

Der Essigreiniger lebt von seinem hohen Säuregehalt. Wo es ständig feucht zugeht, das gilt für Küche und Bad fast gleichermassen, setzen sich oft Kalkränder ab, was bei kalkhaltigem Wasser in Abhängigkeit von der Geologie der Region manchmal recht heftig sein kann.

Daher ist Essigreiniger ideal für Armaturen und Toiletten, ausserdem werden sogleich Gerüche neutralisiert und auch der Harnstein entfernt. Überdies haben sich die Essigreiniger bei Spiegelflächen sehr gut bewährt. Da Sie den Verdünnungsgrad innerhalb gewisser Grenzen selbst einstellen können, klappt es damit sogar bei ziemlich hartnäckigen Kalkrückständen.

Wichtige Hinweise:

  • Hartnäckige Kalkrückstände erst eine Zeit lang einweichen. So kann auf kräftiges Rubbeln, das möglicherweise Kratzer erzeugt, verzichtet werden.
  • Der unangenehme Essiggeruch lässt sich durch Zugabe von Zitronen- oder Orangenschalen etwas überdecken. Manche machen dies mit Lavendel- oder Eukalyptus-Öl, eignet sich aber nicht bei der Reinigung von Fensterscheiben.

Chemischer Hintergrund: Am Beispiel der besonders einfachen Salzsäure (HCL) ist es sehr plausibel, warum sich Kalk, das ist Kalziumkarbonat (CaCO3), auflöst: Beide reagieren chemisch schnell zu dem wasserlöslichen Salz Kalziumchlorid (CaCl2), Wasser und Kohlenstoffdioxid (CO2), was zuweilen zu Bläschenbildung führen kann.

WC-Reiniger

Es ist eine recht viskose Flüssigkeit, die eine ganze Weile an der Innenseite der Toilettenschüssel haften bleibt und dort auf Ablagerungen einwirken kann. Jene Flaschenformen, die einen gebogenen Hals aufweisen, haben sich an diesen Stellen als besonders praktisch erwiesen. Schliesslich können Sie mit der Toilettenbürste alles wegschrubben.

Kleiner Tipp: Damit’s gut und einfach wird, lassen Sie den WC-Reiniger circa eine halbe Stunde einwirken.

Scheuermittel beziehungsweise Scheuermilch

Diese ebenfalls eher viskos anmutenden Flüssigkeiten enthalten Millionen winziger Schleifpartikel aus Quarz, Kreide oder Marmor, die dennoch Oberflächen nicht zerkratzen.

Achtung: Bei besonders empfindlichen Oberflächen sollten Sie doch lieber zu einem Spezialreiniger greifen. Wann das der Fall ist, darauf gehen wir noch in späteren Beiträgen ein.

Wenn sauber nicht genug ist

Natürlich lässt es sich die Industrie nicht nehmen, für nahezu jedes Material einen ganz besonderen Spezialreiniger anzubieten. Aber gerade der sogenannte „Keimfrei-Faktor“ kann unserer Haut arge Probleme machen und sogar eine Allergie entstehen lassen. Zudem werden dadurch auch Keime abgetötet, die unserer Gesundheit zuträglich sind. In der Tat gibt es solche.

Doch lassen wir uns nichts vormachen. Handelsübliche Haushaltsreiniger sind tatsächlich nicht in der Lage, alle Bakterien abzutöten. Im Gegenteil, diejenigen Keime, die die Tortur überleben, entwickeln Resistenzen, die uns schliesslich sehr gefährlich werden können. Echte Desinfektionsmittel gehören eben ins Krankenhaus. Allein in dem Fall, wenn sich ein Familienmitglied mit einem hochansteckenden Keim infiziert hat, kann es sinnvoll sein, den Haushalt mit Desinfektionsmitteln auszustatten.

Wer sichergehen will, sollte einen Profi, der wirklich weiss, was er tut, mit der Reinigung beauftragen.

 

Gründliche Haushaltsreinigung für das Weihnachtsfest

Weihnachten steht vor der Tür, doch in diesem turbulenten und zugleich traurigen Corona-Jahr 2020 muss und wird für die meisten Schweizerinnen und Schweizer gewiss vieles anders sein. Dennoch möchten sich die Menschen, wenngleich auch in kleinerem Rahmen als sonst, mit ihren Verwandten treffen, um gemeinsam schöne und hoffentlich mal unbeschwerte Momente zu geniessen.

Damit sich jeder Gast in unserem Haushalt mit Blick auf das Virus sicher fühlen kann, sollte Sauberkeit in diesem Jahr in einem ganz besonderen Fokus stehen. Worauf es dabei ankommt und welche Putzmittel zu empfehlen sind, das erläutern wir unter anderem in diesem Artikel.

Unterschiedliche Viruslast auf den verschiedenen Oberflächen

Alle Welt redet in diesen Tagen von Hygienemassnahmen und das ist gut und richtig so. Um das Ansteckungsrisiko auch zu Hause zu minimieren, müssen wir besonderes Augenmerk auf alle Flächen und Gegenstände legen, die von mehreren Menschen oft berührt werden. Das Virus überlebt auf den verschiedenen Materialien unterschiedlich lange. Auf manchen Oberflächen bleibt es nur ein paar Stunden infektiös, auf anderen sogar tagelang.

Glatte, metallische Oberfläche scheint das Virus geradezu zu lieben. Da aber diese Flächen schnell und einfach gereinigt werden können, ist dies eigentlich nicht so schlimm. Weitere Kriterien, die die Überlebenszeit des Virus steuern, sind Parameter wie Temperatur und Feuchtegehalt. Direkte Sonneneinstrahlung (UV-Licht) führt übrigens zu einer recht schnellen Zerstörung von Viren.

Dass regelmässiges Lüften zur Verbesserung der Luftqualität eine gute Wahl der Mittel ist, darauf wurde schon in vielen Publikationen hingewiesen. Im Übrigen stärkt frische Luft unser Immunsystem, das bekanntlich der stärkste und wichtigste Player im Kampf gegen Viren, Bakterien oder Pilzen ist. Darüber hinaus verschwinden durch das Lüften die in der Raumluft schwebenden Aerosole, an die sich die Viren mit Vorliebe anheften.

Wer oft einen Staublappen oder Staubsauger verwendet, kennt bestimmt den damit verbundenen, unangenehmen Geruch der Luft. Ursache sind die vielen aufgewirbelten Staubpartikel, die ebenfalls und immer Vehikel für Kranheitskeime darstellen. Daher ist Lüften nach dem Staubsaugen immens wichtig.

Kurzer Blick auf das Spektrum der Reinigungsmittel

Durch eine gründliche Reinigung der Wohnung verschwindet nicht nur der Schmutz, sondern sogar über 90 Prozent aller krankmachenden Keime auf den Oberflächen und das nahezu unabhängig vom verwendeten Putzmittel. Extra antibakterielle Putztücher beziehungsweise Reinigungsmittel bieten also kaum Vorteile. Mit Desinfektionsmitteln zum Beispiel lässt sich Schmutz schwerlich entfernen.

Corona mag Spülmittel gar nicht

Es sind vor allem die fettlösenden Tenside in den Spülmitteln, die die Hüllen der Viren angreifen und schnell zerstören. Dazu sollte man eine ungefähre Vorstellung davon haben, wie ein Virus aufgebaut ist. Seine Erbinformationen stecken in Eiweissmolekülen, die durch eine Fettschicht (Lipide) eingehüllt sind. Ohne seine schützende Hülle zerfällt das Virus rasch. Daher ist auch das gründliche Händewaschen mit Seife so wichtig. Gerade Spülmittel wurden einst mit dem Ziel synthetisiert, Fette besonders gut lösen zu können.

Küche und Bad sind bevorzugte Virus-Aufenthaltsorte

Feuchte Oberflächen stellen geradezu einen Nährboden für Viren dar. Aus diesem Grunde muss die Reinigungsfrequenz in Küche und Bad besonders hoch angesetzt werden. Durch das häufige Anfassen oder Berühren bestimmter Gegenstände tragen wir intensiv zu einer breiten Verteilung von Keimen bei. Bedenken Sie auch, dass ein sauberes Erscheinungsbild von Gegenständen noch lange nicht Keimfreiheit bedeutet. Dies wird plausibel, wenn man weiss, dass zum Beispiel Coronaviren Durchmesser von nur 120 bis 160 Nanometer aufweisen. Man müsste also ungefähr 7.000 Coronaviren nebeneinander hinlegen, um einen Millimeter auszufüllen.

Daher sollten bei der Haushaltsreinigung diese Oberflächen stets besonders berücksichtigt werden:

  • Küchen-Arbeitsfläche und Spüle, insbesondere dann, wenn Sie rohes Fleisch oder Fisch vorbereitet haben.
  • Türklinken und Griffe an Geräten oder Schränken
  • Die Spülmaschine sollte unbedingt regelmässig innen gereinigt werden.

Noch ein wichtiger Hinweis: Lappen, Schwämme und Geschirrtücher sollten spätestens nach zwei Tagen ausgetauscht werden. Bei der Wäsche der Handtücher muss eine Temperatur von wenigstens 60 Grad eingestellt werden.

Wasserstoffperoxid dient zur Desinfektion

Wasserstoffperoxid (H2O2) gilt als Desinfektionsmittel und befreit die Oberflächen so richtig von allen Arten von Keimen. Ausserdem handelt es sich um ein effektives Bleichmittel. Doch Vorsicht, in hoher Konzentration ist Wasserstoffperoxid durchaus gefährlich. Typische Symptome können Hautverätzungen, Durchfall, Erbrechen oder Kreislaufstörungen sein. Daher ist dieses Mittel für den Hausgebrauch unbedingt ausreichend zu verdünnen.

Das Institut für Hygiene und Umweltmedizin an der Universität Greifswald hat unter Leitung von Prof. Dr. Günter Kampf eine Studie zu diesem Thema vorgelegt. Demnach reicht schon eine 0,5-prozentige Wasserstoffperoxidlösung aus, das Ansteckungsrisiko mit COVID-19 deutlich zu reduzieren.

Lassen Sie doch einfach den Profi ran

Wer sich nicht ganz sicher ist und auch auf der rechtlichen Seite Klarheit schaffen möchte, kann auch eine professionelle Reinigung seines Haushalts beauftragen, damit diese und noch viele wichtige Aspekte mehr in optimaler Weise berücksichtigt werden. Top Clean führt auch grossräumige Desinfektionen für Gewerbeflächen aller Art durch.

 

Seit 20 Jahren höchste Qualitäts­ansprüche

Darauf sind wir mächtig stolz: Seit mehr als 20 Jahren arbeitet Goran Bjelic für unsere Firma Top Clean. Danke für dein grossartiges Engagement, lieber Goran!

Im Beitrag erfahren Sie mehr über das Leben unseres langjährigen Angestellten.


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Reinigungsmittel und pH-Wert

Reinigungsmittel zählen zur Grundausstattung einer jeden Wohnung. Dabei eignet sich jedoch nicht jedes Produkt für jedes Einsatzgebiet. Wählt man den falschen Reiniger, werden Verschmutzungen nicht beseitigt. Zudem können auch Schäden an den Oberflächen von Böden, Möbeln oder Armaturen entstehen.

Um besser zu verstehen, wie ein bestimmtes Reinigungsprodukt wirkt, kann man sich an dessen pH-Wert orientieren. Doch was ist der pH-Wert überhaupt, wie wird dieser gemessen und welchen Einfluss hat der Wert auf die Reinigungsleistung der einzelnen Produkte?


Was ist der pH-Wert?

Unter dem pH-Wert versteht man eine chemische Kenngrösse, die oftmals auf einer farblichen Skala visualisiert wird. Die pH-Werte selbst liegen hierbei in einem Bereich von 0 bis 14. Lösungen zwischen 0 bis 6 gelten als Säuren und Werte von 8 bis 14 als Basen, Laugen oder Alkalien. Ein pH-Wert von 7 wird wiederum als neutral angesehen. Vorsicht ist insbesondere bei sauren Flüssigkeiten geboten. So weist Salzsäure beispielsweise einen pH-Wert von 0 auf, wodurch beim Einsatz Verätzungsgefahr besteht. Die meisten Allzweckreiniger haben wiederum einen Wert von 9, wodurch sie sich sowohl für die Grundreinigung der Wohnung als auch für das Reinigen von Fenstern eignen.


Wie wird der pH-Wert gemessen?

Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, den pH-Wert von Reinigungsmitteln zu bestimmen. Die einfachste Option ist der Einsatz eines pH-Teststreifens. Hierbei wird das Indikatorstäbchen für einige Sekunden in die Lösung gehalten. Dadurch verändert sich die Farbe des Stäbchens. Im Anschluss lässt sich die Farbe mit der Farbskala des zugehörigen Testkits vergleichen, wodurch der pH-Wert ersichtlich wird. Zusätzlich gibt es spezielle pH-Testkits, die für unterschiedliche Einsatzgebiete optimiert sind, den Wert automatisch ermitteln und oftmals auf einem digitalen Display anzeigen.

Warum ist der pH-Wert von Reinigungsmitteln so interessant?

Der pH-Wert liefert wichtige Informationen über das ideale Einsatzgebiet eines Reinigungsmittels. Dabei werden für die Beseitigung von Fetten andere Produkte benötigt als für die Entfernung von Kalkablagerungen. Eine Ausnahme bildet hierbei die beliebte Scheuermilch. Diese eignet sich sowohl zur Entfernung von Fetten als auch von Kalk. Scheuermilch kann jedoch auf empfindlichen Armaturen unschöne Kratzer hinterlassen, wodurch das Reinigungsmittel nur mit Bedacht eingesetzt werden sollte.

Saure Reinigungsmittel

Saure Lösungen wie Zitronensäure oder Essig weisen einen pH-Wert von 2 bis 3 auf und eignen sich perfekt zur Entfernung von mineralischem Schmutz wie Rost, Urinstein und Kalk. Zudem finden sich die Lösungen oftmals in Bad- und WC-Reinigern. Saure Lösungen sind jedoch nicht für alle Bereiche geeignet. So beschädigen Säuren Metalle wie Zink, Eisen und Aluminium. Zudem ist der Einsatz von sauren Reinigungsprodukten besonders auf Natursteinböden aus Marmor oder Schiefer problematisch. Aufgrund ihrer Wirkungsweise lösen die Produkte den Kalk aus den empfindlichen Oberflächen, wodurch diese porös werden und die Böden oder Arbeitsflächen nachhaltig schädigen.

Neutrale und alkalische Reinigungsmittel

Produkte mit einem pH-Wert von 4 bis 5 gelten als besonders sanft, wodurch sich diese Produkte zur Reinigung der menschlichen Haut bewährt haben. Für empfindliche Oberflächen empfehlen sich wiederum Neutralreiniger. Diese verfügen in der Regel über einen pH-Wert im Bereich von 6 bis 8. Daher eignen sich diese Produkte ideal für die Reinigung von Fenstern, Spiegeln oder Gläsern. Im Gegensatz zu sauren Produkten lassen sich alkalische Lösungen wie Soda oder Natron optimal zur Entfernung von Fetten, Russ, Eiweiss oder Blut einsetzen. Zudem ist es mit diesen Mitteln auch möglich, Moos von Holzstücken oder Steinen zu lösen. Bleichmittel und Schmierseife haben wiederum Werte über 10, wodurch sie sich bei der Pflege von Kautschuk- oder Linolböden bewährt haben. Für die professionelle Reinigung von Rohren oder Grillgeräten kommen wiederum Reinigungsmittel mit einem pH-Wert von 13 oder 14 zum Einsatz.

Wie finde ich die richtige Dosierung?

Die perfekte Dosierung des Reinigungsmittels ist beinahe ebenso wichtig wie der pH-Wert. Dabei können besonders chemische Reinigungsprodukte im Falle einer zu hohen Dosierung Rückstände auf den Oberflächen hinterlassen, wodurch die Reinigung mehr Zeit in Anspruch nimmt. Zudem schädigt eine Überdosierung die Umwelt. Vorsicht ist zudem bei der Herstellung von Putzlaugen geboten. Alkalien wirken hierbei als Verstärker, wodurch sich die Fettlösekraft von Seifen und Allzweckreinigern spürbar erhöht. Starke Laugen können überdies die Gesundheit schädigen, wodurch beim Arbeiten mit Laugen auf etwaige Schutzmassnahmen, wie beispielsweise das Tragen von Putzhandschuhen, nicht verzichtet werden sollte.

Fazit

Der pH-Wert hilft dabei, Reinigungsmittel passend auf das jeweilige Einsatzgebiet abzustimmen. Mit dem optimalen Reinigungsprodukt lassen sich so auch starke Verschmutzungen und Ablagerungen effektiv und effizient beseitigen, ohne die betroffenen Oberflächen oder die Umwelt zu schädigen.

Quelle Bild: seilnacht.com

 

Fehler beim Putzen und Waschen

Regelmässiges Reinigen in den eigenen vier Wänden gehört dazu, wenn man sich nicht eines Tages in einer heruntergekommenen Wohnung wiederfinden möchte. Um das Putzen so effektiv wie möglich zu gestalten, gilt es, verschiedene Fehler, die wir alle gerne begehen, zu vermeiden. Welche die sieben bekanntesten Putz- und Waschfehler sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

Fehler 1: Einen alten Schwamm verwenden

Der Schwamm zum Putzen sieht scheinbar sauber aus und riecht nicht schlecht, dennoch tummeln sich darin gerne viele Krankheitserreger. Wischen Sie nun damit die Oberflächen in Küche, Wohnzimmer oder Bad, verteilen Sie die Bakterien in der gesamten Wohnung.

Geben Sie den Schwamm vorm Putzen für etwa zwei Minuten in die Mikrowelle. Dadurch töten Sie Bakterien ab, die sich im Schwamm befinden.

Fehler 2: Keine Säuberung der Spülmaschine

Die Spülmaschine erfüllt in vielen Haushalten einen wertvollen Dienst: Sie reinigt Geschirr und Besteck von Essensresten. Nun könnte man annehmen, dass dabei auch die Spülmaschine selbst gesäubert wird – leider ein Irrtum, denn je häufiger Sie die Spülmaschine verwenden, umso mehr Essensreste lagern sich im Inneren ab.

Abhilfe schaffen Sie mit speziellen Reinigungsmitteln für die Spülmaschine. Diese sollten Sie ein- bis zweimal im Monat verwenden.

Fehler 3: Fenster bei Sonnenschein putzen

Wenn sich die Sonnenstrahlen ihren Weg durch die Fenster ins Innere der Wohnung bahnen, werden auch Flecken und Schmutz auf den Fensterscheiben sichtbar. Sie sollten in diesem Fall nicht sofort mit dem Reinigen der Fenster beginnen, sondern warten, bis die Sonne weitergezogen ist. Wasser und Reinigungsmitteln trocknen bei direkter Sonneneinstrahlung schneller auf dem Glas, was unschöne Schlieren zur Folge hat.

Der beste Zeitpunkt zum Fensterputzen ist ein leicht bewölkter Himmel.

Fehler 4: Den Mülleimer vernachlässigen

Sie verwenden konsequent Mülltüten im Mülleimer? Sehr gut und hygienisch. Doch selbst in diesem Fall können sich Abfallreste an den Seiten oder dem Boden des Mülleimers ansammeln. Ein hygienischer Schwachpunkt ist vor allem der Deckel des Eimers, an dem sich rasch eine unangenehm riechende Schmutzschicht bilden kann.

Reinigen Sie daher den Mülleimer einmal pro Woche gründlich. Auf aggressiven Reiniger können Sie dabei verzichten und stattdessen natürliche Hausmittel wie Zitrone, Backpulver und Weissweinessig verwenden.

Fehler 5: Die Reinigung der Kaffeemaschine vergessen

Ein Kaffee am Morgen ist für Sie das reinste Lebenselixier? Bei aller Freude über frisch gebrühten Kaffee sollten Sie jedoch nicht vergessen, Kanne und Filter am besten täglich mit warmem Seifenwasser abzuspülen. So schmälern Keime nicht den ungetrübten Kaffeegenuss. Im Abstand von ein paar Monaten können Sie zusätzlich Weissweinessig durch die Kaffeemaschine laufen lassen.

Fehler 6: Tierhaare – ein Drama für sich

Wenn Sie Besitzer eines Hundes oder einer Katze sind, dann wissen Sie sicherlich aus eigener Erfahrung, dass Tierhaare beim Hausputz zu einer echten Plage werden können. Selbst wenn Sie täglich entfernt werden, lassen sich meistens nicht alle kleinen Härchen erwischen.

Verwenden Sie hierfür am besten Fusselrollen. Wenn Sie hartnäckige Haare von Fellnase oder Garfield von Teppichen oder Möbeln entfernen möchten, streifen Sie ein Paar nasse Gummihandschuhe über und rubbeln Sie über die entsprechenden Stellen auf dem Teppich oder dem Möbelstück.

Fehler 7: Bei der Maschinenwäsche Reissverschlüsse offen lassen

Ein offener Reissverschluss an einer Hose oder einer Jacke kann andere Textilien in der Waschmaschine beschädigen.

Achten Sie daher darauf, die Reissverschlüsse an Ihren Kleidungsstücken zu schliessen, ehe Sie sie in die Waschmaschine geben.

 

Fassadenreinigung basiert auf unterschiedlichen Techniken

Es gibt nicht nur ein Verfahren für die Reinigung von Fassaden. Das ist logisch vor dem Hintergrund, dass Fassaden schon immer aus ganz unterschiedlichen Materialien bestanden. Holz muss natürlich ganz anders behandelt werden als Putz, Naturstein oder Metall. Im Folgenden gehen wir auf die Unterschiede der Verfahren zur Fassadenreinigung näher ein.

Heisses Wasser plus Dampf

Die Rede ist hier von Heisswasser-Hochdruckreinigern. Sie haben sich in der Tat als effektiv und zugleich kostengünstig bewährt. Der Wasserverbrauch ist bei dieser Methode mit maximal 1000 Liter pro Stunde erstaunlich gering. Das Reinigungsverfahren kann deshalb sehr flexibel eingesetzt werden, weil Wassermenge, Druck und Temperatur sowie die Art des Reinigungsmittels und dessen Einwirkdauer abhängig von der Art der zu reinigenden Oberfläche und ihrem Verschmutzungsgrad dynamisch angepasst werden können.

Die mechanische Reinigungskraft lässt sich in jedem Fall individuell durch diese Parameter steuern:

  • Wassermenge
  • Temperatur
  • Düsendruck
  • Aufpralldruck
  • Aufprallwinkel

Im Vergleich zu den üblichen Flachstrahldüsen liefern Hochleitungsdüsen eine circa 40 Prozent höhere Reinigungseffizienz.

Das Problem mit dem Moos und den Flechten

Bei Temperaturen zwischen 60 und 80 Grad Celsius werden jegliche Arten von Ablagerungen oder Schmutzkrusten deutlich besser aufgebrochen als bei Verwendung kalten Wassers. Öle, Fette oder Russ stellen dann kaum ein Reinigungsproblem dar. Wegen der deutlich besseren Tiefenwirkung können Wurzelrückstände von Flechten und Moos recht nachhaltig entfernt werden.

Bei zusätzlicher Verwendung eines Reinigungsmittels sollten Sie zum einen die Oberflächenbeschaffenheit und zum anderen die geltenden gesetzlichen Bestimmungen berücksichtigen. Auf jeden Fall ist zu empfehlen, zunächst das Reinigungsmittel aufzubringen und nach Abwarten der empfohlenen Einwirkzeit die Fläche mit Hochdruck abzuwaschen.

Ein grosser Vorteil bei Heisswasser-Hochdruckreinigern ist die Wahl der Dampfstufe. Dadurch kann der Wasserverbrauch drastisch reduziert werden und der mit einer Temperatur von bis zu 155 Grad Celsius austretende Wasserdampf sorgt für eine fast porenreine Reinigung jeder Fassade. Sogar besonders hartnäckige Verschmutzungen durch Kunstharzlacke oder Bitumenanstriche können dieser effektiven Methode nicht lange standhalten. Dennoch ist ein eher geringer Arbeitsdruck vonnöten, was bei empfindlichen Oberflächen von Vorteil ist.

Gesetzliche Vorschriften bei der Fassadenreinigung

Die hierbei einzuhaltenden Vorschriften können von Gemeinde zu Gemeinde stark variieren, daher ist jeder verpflichtet, sich über die lokalen Bestimmungen zu informieren. Was aber auf jeden Fall gilt, ist, dass Sie für eine Abwassereinleitung in die öffentliche Kanalisation eine Genehmigung einholen müssen. Schmutzwasser braucht in der Regel nur gefiltert werden, zum Beispiel mit Hilfe von Aktivkohle, wobei das gebrauchte Filtermaterial als Sondermüll durch Ihre lokale Entsorgungsstelle zu entsorgen ist. Entscheidend ist auch die Beschaffenheit der umgebenden Unterlagsböden. Fassadenumgebungen mit festem Boden und Anschluss an die Schmutzwasser-Kanalisation bedürfen z.B bei einer Fassadenreinigung lediglich mit Hochdruckreinigern und ohne Chemie, keiner besonderen Schutzmassnahmen. Bei Fassadenreinigungen mit lockerem Boden wie Rabatten, Kies, Rasen etc. mit über 300qm Fassadenfläche unter Anwendung mit oder ohne Chemie (Regelung Basel-Stadt und Basel-Land), bedarf es zusätzlicher Schutzmassnahmen, wie dem Erstellen eines Rinnenfangsystems sowie vorgängiges einholen kantonaler Bewilligungen.

Partikel- und Trockeneisstrahlverfahren

Diese alternative Reinigungsmethode ist immer dann angesagt, wenn bestimmte Fassaden nicht so stark gewässert werden dürfen. Mancherorts sind wassersparende Verfahren vorgeschrieben oder es dürfen dort per se keine Reinigungsmittel verwendet werden.

  1. Partikelstrahlverfahren

Meistens wird der sogenannte Niederdruck-Partikelstrahl so realisiert, dass ein Baukompressor die Strahlpistole mit ordentlich Druckluft versorgt. In der Mischkammer wird regelmässig ein feines, weiches Strahlmittel zugesetzt. Um den entstehenden Staub sogleich zu binden, wird der Luft auch noch etwas Wasser zugeführt. Den winzigen Körnchen des Strahlmittels wird eine materialabhängige Mohs’sche Härte zugeordnet. Sie ist unbedingt an die Fassade und an die Art der Verschmutzung anzupassen, um bei der Reinigung eine minimale Abrasion zu gewährleisten.

  1. Trockeneisstrahlverfahren

Diese Methode erfordert ein ganz spezielles Strahlgerät, das in der Lage ist, die winzigen Eispellets im Druckluftstrahl beliebig zu dosieren. Auch für dieses Verfahren benötigen Sie natürlich einen geeigneten Kompressor. Massgebend für die Reinigungsleistung ist hierbei die mechanische (kinetische) Energie.

Die Trockeneispellets haben eine relativ kleine Mohs’sche Härte von 1 bis 2, ähnlich wie Talk oder Gips. Zum Vergleich: Die bei üblichen Sandstrahlverfahren verwendeten Quarzsand-Körnchen verfügen über die Härte 7. Sie fliegen mit Geschwindigkeiten um 150 Meter pro Sekunde schon fast wie kleine Geschosse auf die Oberfläche.

Was bei diesem Verfahren so besonders wirksam ist, das ist der enorme Temperaturunterschied beispielsweise zu einer zu behandelnden Spritzgusoberfläche, da gefrorenes Kohlendioxid eine Temperatur um –79 Grad Celsius hat. Infolge der instantanen Abkühlung wird jeglicher Schmutz etwas spröde und brüchig (thermischer Effekt) und bröckelt geradezu von der Oberfläche ab.

Es ist ein besonders schonendes Reinigungsverfahren, mit dem sich Fette, Öle, Bindemittel, Schlacken, Farbanstriche und Klebstoffe sehr gut von fast allen Oberflächen ablösen lassen.

 

Dächer umweltverträglich in Schuss halten

Dächer sind vielfältigen Umwelteinflüssen ausgesetzt. Um Schäden vorzubeugen, sind die Kontrolle sowie die wiederkehrende Reinigung enorm wichtig. Mitunter fallen Schmutz, Moos und Co kaum ins Auge, die Ablagerungen haben es jedoch in sich. Sie trüben nicht nur das Erscheinungsbild, sie ziehen auch Feuchtigkeit magisch an. Diese macht der Bausubstanz zu schaffen. Auf lange Sicht kostet die Bildung von Sedimenten bares Geld.

Wer dem Wertverfall von Immobilien entgegentreten will, der ist mit professionell durchgeführten Reinigungsmassnahmen gut beraten.

Warum Dächer turnusmässig reinigen?

Flechten, Moos, Algen und andere Verschmutzungen führen an schrägen wie auch auf flachen Dächern zur vermehrten Bildung von Feuchtigkeit. Diese sammelt sich und dringt mit der Zeit durch feine Risse in die Bausubstanz ein. Sie lässt besonders Holzkonstruktionen verwittern, der Werkstoff quillt auf und wird porös. Stahlträger fangen bei unzureichendem Stutz an zu korrodieren. Selbst weicher Sandstein und Beton sind nicht immun. Zwar dauert es länger, bis Feuchtigkeit sie letztendlich in Mitleidenschaft zieht, doch die Schäden lassen sich dann nur unter hohen Kosten ausbessern. Ist Nässe erst mal in den Dachstuhl sowie durch die Decken gedrungen, begünstigt sie die Schimmelbildung im Speicher sowie in den Wohnräumen. Es liegt auf der Hand, dass gesundheitliche Gefahren drohen.

Dachreinigung: auch in Sachen Umwelt im grünen Bereich

Die Dachreinigung ist eine umweltverträgliche Angelegenheit. Alle Flächen besprüht das beauftragte Unternehmen mit flüssigen Mitteln, auch Hochdruckreiniger und Wasserdampf zählen zu den überzeugenden Waffen. Aggressive Substanzen kommen nicht zum Einsatz. Durch die Wirkstoffe sterben Mikroorganismen und Pflanzenbestandteile ab, ohne die Natur zu belasten. Diese trocknen nach kurzer Zeit aus und zerfallen zu feinen Partikeln. Sollte sie Wind nicht forttragen, so sorgt der nächste Regenschauer für ein sauberes Dach. Es entstehen keine Rückstände, die etwa zum Verstopfen von Abläufen und Dachrinnen führen.

Die Dachreinigung hilft selbst beim Energiesparen

Die Dachreinigung leistet auch bei verschmutzten Fotovoltaikanlagen ganze Arbeit. An den Paneelen siedeln sich in der Regel keine organischen Ablagerungen an. Dafür macht ihnen Staub zu schaffen. Er ist für die Systeme zwar ungefährlich, bei zu dicken Schichten verringert sich jedoch die Energieausbeute. Damit Strom und Warmwasser nicht mehr fliessen, müssen schon Jahrhunderte vergehen. Dennoch tragen Verunreinigungen zur Reduzierung des Wirkungsgrads bei, was schleichend passiert. Selbst der Verlust im einstelligen Prozentbereich geht ins Geld.

Dachwartung: Auch der Gesetzgeber hat Auflagen in petto

Ob optische Gesichtspunkte oder der Bausubstanzschutz: Gute Gründe sprechen für die fachgerechte Dachreinigung. Sie trägt massgeblich zur Werterhaltung von Immobilien bei. Die regelmässige Wartung schreibt der Gesetzgeber sogar vor. Hausbesitzer müssen sicherstellen, dass keine Gefahren wie herabfallende Dachpfannen von Immobilien ausgehen. Kommt es aufgrund von Fahrlässigkeit zu Unfällen, sind Schadensersatzansprüche zu zahlen. Auch Gebäudeversicherungen fordern gelegentlich den Nachweis über ausgeführte Wartungsarbeiten. Als spezialisierter Reinigungsbetrieb kümmern wir uns gezielt um verschmutzte Dächer, unabhängig der Bauart. Im Rahmen der Arbeiten lassen sich zudem Schäden leicht feststellen. Sind sie abgeschlossen, sehen Ziegel, Bitumenanstriche, Keramikpfannen, Reed- und Flachdächer wie am ersten Tag aus. Darüber hinaus lässt sich in einem Rutsch auch unansehnlicher Grünspan von Kupferteilen entfernen wie auch die Dachrinnen auf Vordermann bringen.

 

Reinigungsmittel und Tenside

Vielleicht haben Sie den Begriff Tenside bereits einmal als Inhaltsstoff in einem Reinigungsmittel wahrgenommen oder davon gelesen. Doch nur die wenigsten wissen, was Tenside genau sind und woraus diese zusammengesetzt sind.

Was sind Tenside und wie wirken sie?

Der Begriff Tenside leitet sich von dem lateinischen Wort „Tensus“ ab, das mit „Spannung“ übersetzt werden kann. Es handelt sich dabei um chemische Stoffe, sogenannte waschaktive Substanzen. Sie werden zumeist aus Erdöl oder Palmöl gewonnen.

Im Allgemeinen bestehen Tenside aus einem wasserabweisenden (hydrophoben) Kohlenwasserstoffrest und einem wasseraffinen (hydrophilen) Molekülteil. Wenn sie in Wasser gelangen, ordnen sich die Tensidmoleküle und bilden im Wasser winzige Tröpfchen, die sogenannten Mizellen. Dabei sind die hydrophoben Teile im Inneren der Mizellen.

An der Oberfläche des Wassers formieren sie sich zu einer dünnen Schicht, die die Oberflächenspannung beim Wasser senkt. Dabei zeigen die hydrophoben Enden in die Luft, die anderen in das Wasser.

Tenside mindern die Oberflächenspannung des Wassers oder einer anderen Flüssigkeit und ermöglichen damit die Emulsion, also die Vermischung oder Lösung von verschiedenartigen Flüssigkeiten.

Jeder kann das selbst in einem kleinen Versuch testen: Man kann einen Tropfen Spülmittel auf eine Wasseroberfläche geben, auf der ein leichter Gegenstand schwimmt, zum Beispiel eine Stecknadel oder ein Holzstäbchen. Die Tenside im Spülmittel sorgen nun dafür, dass die Oberfläche durchbrochen wird und der Gegenstand sinkt. Dieser Effekt sorgt zugleich auch für die Ablösung von Feststoffteilchen auf festen Oberflächen.

Tenside in Reinigungsmitteln

Reinigungsmittel enthalten Tenside, um die Löslichkeit von Schmutzpartikeln im Wasser zu erhöhen. In nahezu allen herkömmlichen Reinigungsmitteln, Waschmitteln und Geschirrspülmitteln sind Tenside enthalten. Somit sorgen sie für den Reinigungseffekt in Putz- und Spülmitteln. Doch in hoher Konzentration können Tenside auch die Haut austrocknen und die Schleimhäute reizen. Zudem sind sie wenig umweltfreundlich, da sie sich schwer abbauen lassen. Um Tenside aus Palmöl zu gewinnen, werden grosse Flächen des asiatischen Regenwaldes abgeholzt. Tenside auf Erdöl- oder Palmölbasis können durch ökologische Alternativen ersetzt werden. Das sind beispielsweise Tenside aus Seifen, Zucker oder aus anderen nachwachsenden Rohstoffen.

 

Micro Cleaner – Professionell Reinigen mit Trockendampf

Tonnenweise Reinigungsmittel verwenden wir täglich frei nach dem Motto „viel hilft viel“. Dabei gibt es eine viel einfachere Lösung, nachhaltig sauberer und hygienisch zu reinigen.

Der Micro Cleaner ist nicht einfach nur ein simpler Dampfreiniger, sondern gewerbetauglich für den 24-Stunden-Einsatz geeignet. Er arbeitet mit industriellem Micro-Trockendampf, der porentief und hygienisch alle Oberflächen von stark verkrusteten Grills, Fliesen bis zu Polster und Autositzen reinigt.

  • Lösen Sie alle ihre Reinigungsprobleme rückstandsfrei ganz ohne Chemie und Reinigungsmittel.
  • Sparen Sie Zeit, Geld und schonen Sie die Umwelt, Ihre Gesundheit und die Ihrer Mitarbeitenden und Kunden.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

Hygiene früher und heute

Das heutige Wissen um Hygiene umfasst zunächst sehr unterschiedliche Richtungen und reicht von der individuellen Körperpflege über das grosse Themengebiet der Krankenhaushygiene bis hin zu Bereichen wie Lebensmittelsicherheit oder Umwelthygiene. Allen gemein ist das Bestreben, Krankheiten zu vermeiden und die Gesundheit zu erhalten und zu fördern.

Die Anfänge der Hygiene

Der Begriff Hygiene (abgeleitet von griech.: hygieinḗ = Gesundheit) geht zurück auf Hygieia, die griechische Göttin der Reinheit und Gesundheit. Erste Belege über diesen Zusammenhang finden sich bereits im vierten Jahrhundert vor Christus beim griechischen Gelehrten und Philosophen Aristoteles.

Der Arzt Galenos von Pergamon, einer der einflussreichsten Mediziner der Antike, befasste sich im zweiten Jahrhundert nach Christus systematischer damit und verfasste ein sechsbändiges Werk zum Thema. Er gilt bis heute als Pionier der Hygiene.

Die Hygiene durch die Jahrhunderte

Während der Zeit des Altertums fand die Versorgung erkrankter Menschen ausschliesslich in den eigenen vier Wänden statt. Es gab keine medizinischen Einrichtungen, sodass die Menschen Hilfe in der Religion suchten und die Tempel aufsuchten. Den grossen Epidemien dieser Zeit, darunter Pocken, Pest oder Lepra, hatten die Menschen nur wenig entgegenzusetzen. Sie nutzten saure Produkte wie Essig oder Wein, um ihre Wunden zu versorgen. Wer erkrankt war, wurde nach Möglichkeit von den Gesunden isoliert.

Das Römische Reich kannte bereits eine Vielzahl an Hygienemassnahmen, um Krankheiten zu vermeiden. So wurden Latrinen verwendet, anstatt sich im Freien zu entleeren. Badehäuser standen für die Körperpflege zur Verfügung und erste Systeme der Abwasserversorgung wurden etabliert. Die Medizin erkannte, dass kleinste Mikroorganismen Krankheiten verursachen und verstand, dass Quarantänemassnahmen dabei helfen, die Übertragung von Erregern zu minimieren.

Die Errungenschaften der Hygiene-Erkenntnisse verblassten während des Mittelalters immer mehr. Müll wurde nicht entsorgt, Tierkadaver verblieben auf den Strassen, Latrinen gab es für das einfache Volk nicht. Die Zeit der Seuchen brach an, und die Betroffenen wurden auf eigenen Seuchenstationen behandelt, sowie in den ersten Krankenhäusern, die damals gebaut wurden. Die wenigen Einrichtungen konnten jedoch das Übermass an Erkrankungen nicht auffangen. Krankheiten wie Typhus und Krätze grassierten in grossem Ausmass.

Während der Renaissance galt vielfach die Ansicht, Körperhygiene durch Waschen sei problematisch, weil verseuchtes Wasser eine Erkrankung erst recht vorantreiben könne. Spezielle Utensilien, die an kleine Löffel erinnern, dienten zum Abschaben grober Verunreinigungen. Der Körper wurde nicht mit Wasser, sondern mit trockenen Tüchern gereinigt und anschliessend gepudert. Die Krankheit Syphilis war auf dem Vormarsch.

Die Hygieneforschung

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden erstmals mithilfe eines sehr schlichten Mikroskops Bakterien sichtbar gemacht. Wenig später kamen weitere Mikroorganismen und Krankheitserreger hinzu. Die Mediziner erkannten, dass es Keime sind, die für die Entstehung vieler Krankheiten verantwortlich sind und sich dabei von Mensch zu Mensch übertragen.

Durch die Entwicklung der sogenannten Pasteurisierung entstand eine Methode zum Abtöten von Keimen durch Erhitzen. Der Begriff geht auf den Chemiker und Mikrobiologen Louis Pasteur zurück, der später für seine Impfstoffentwicklung berühmt wurde.

Der Chirurg und Geburtshelfer Ignaz Semmelweis stellte in Untersuchungen fest, dass mangelnde Krankenhaushygiene zu einer Häufung der Infektionskrankheit Kindbettfieber führte. Er war der erste Arzt, der wissenschaftlich fundiert die Bedeutung von Hygienemassnahmen belegen konnte und wurde wegweisend bei der Einführung der Händedesinfektion.

Seit dem 20. Jahrhundert fassten die zahlreichen Massnahmen der Hygiene immer mehr Fuss, sei es in Form von Desinfektion oder durch umsichtiges Waschen, Reinigen und Putzen. Die Errungenschaften der Hygiene haben sich in sämtlichen Bereichen des Lebens etabliert. Menschen reinigen ihren Wohnraum und ihre Gebrauchsutensilien, ihre Kleidung und natürlich sich selbst. Praxen und Kliniken haben Standards zur Hygiene entwickelt, wie auch sämtliche Bereiche des öffentlichen Lebens, die mit dem Reinigen von Flächen zu tun haben.

Hygienemassnahmen früher und heute

Die Geschichte zeigt auf, dass ein Vernachlässigen der Hygiene stets mit verheerenden Krankheiten einherging. Mit der Entwicklung der Körperpflege und dem zunehmenden Wissen über das Reinigen der öffentlichen und privaten Bereiche hat sich sowohl die Gesundheit der Menschen verbessert als auch ihre Lebenserwartung.

Während die besser betuchte Gesellschaft vergangener Jahrhunderte Baderituale und Salbungen in stundenlanger Zeremonie genoss, gilt dies heute in erster Linie als Wellnessprogramm. Körperpflege heute ist sowohl bequem als auch effizient. Speziell auf jeden Hautyp abgestimmte Substanzen sorgen unter der Dusche für Reinigung und Wohlbefinden gleichermassen. Während noch in den 1950er Jahren das wöchentliche Wannenbad in viele Haushalten üblich war, gilt den meisten heute die tägliche Dusche als Pflicht.

Auch im Wohnbereich haben sich die Bedingungen wesentlich verbessert. Der früher genutzte Teppichklopfer oder die Wurzelbürste zur Reinigung des Bodens sind Saugrobotern und porentief reinigenden Putzmitteln gewichen. Hygiene ist dank moderner Forschung einfach und vor allem bequem geworden.

**Inhaber aller Nutzungsrechte dieses Textes ist der Urheber Top Clean aus Binningen. **