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Gründliche Haushaltsreinigung für das Weihnachtsfest

Weihnachten steht vor der Tür, doch in diesem turbulenten und zugleich traurigen Corona-Jahr 2020 muss und wird für die meisten Schweizerinnen und Schweizer gewiss vieles anders sein. Dennoch möchten sich die Menschen, wenngleich auch in kleinerem Rahmen als sonst, mit ihren Verwandten treffen, um gemeinsam schöne und hoffentlich mal unbeschwerte Momente zu geniessen.

Damit sich jeder Gast in unserem Haushalt mit Blick auf das Virus sicher fühlen kann, sollte Sauberkeit in diesem Jahr in einem ganz besonderen Fokus stehen. Worauf es dabei ankommt und welche Putzmittel zu empfehlen sind, das erläutern wir unter anderem in diesem Artikel.

Unterschiedliche Viruslast auf den verschiedenen Oberflächen

Alle Welt redet in diesen Tagen von Hygienemassnahmen und das ist gut und richtig so. Um das Ansteckungsrisiko auch zu Hause zu minimieren, müssen wir besonderes Augenmerk auf alle Flächen und Gegenstände legen, die von mehreren Menschen oft berührt werden. Das Virus überlebt auf den verschiedenen Materialien unterschiedlich lange. Auf manchen Oberflächen bleibt es nur ein paar Stunden infektiös, auf anderen sogar tagelang.

Glatte, metallische Oberfläche scheint das Virus geradezu zu lieben. Da aber diese Flächen schnell und einfach gereinigt werden können, ist dies eigentlich nicht so schlimm. Weitere Kriterien, die die Überlebenszeit des Virus steuern, sind Parameter wie Temperatur und Feuchtegehalt. Direkte Sonneneinstrahlung (UV-Licht) führt übrigens zu einer recht schnellen Zerstörung von Viren.

Dass regelmässiges Lüften zur Verbesserung der Luftqualität eine gute Wahl der Mittel ist, darauf wurde schon in vielen Publikationen hingewiesen. Im Übrigen stärkt frische Luft unser Immunsystem, das bekanntlich der stärkste und wichtigste Player im Kampf gegen Viren, Bakterien oder Pilzen ist. Darüber hinaus verschwinden durch das Lüften die in der Raumluft schwebenden Aerosole, an die sich die Viren mit Vorliebe anheften.

Wer oft einen Staublappen oder Staubsauger verwendet, kennt bestimmt den damit verbundenen, unangenehmen Geruch der Luft. Ursache sind die vielen aufgewirbelten Staubpartikel, die ebenfalls und immer Vehikel für Kranheitskeime darstellen. Daher ist Lüften nach dem Staubsaugen immens wichtig.

Kurzer Blick auf das Spektrum der Reinigungsmittel

Durch eine gründliche Reinigung der Wohnung verschwindet nicht nur der Schmutz, sondern sogar über 90 Prozent aller krankmachenden Keime auf den Oberflächen und das nahezu unabhängig vom verwendeten Putzmittel. Extra antibakterielle Putztücher beziehungsweise Reinigungsmittel bieten also kaum Vorteile. Mit Desinfektionsmitteln zum Beispiel lässt sich Schmutz schwerlich entfernen.

Corona mag Spülmittel gar nicht

Es sind vor allem die fettlösenden Tenside in den Spülmitteln, die die Hüllen der Viren angreifen und schnell zerstören. Dazu sollte man eine ungefähre Vorstellung davon haben, wie ein Virus aufgebaut ist. Seine Erbinformationen stecken in Eiweissmolekülen, die durch eine Fettschicht (Lipide) eingehüllt sind. Ohne seine schützende Hülle zerfällt das Virus rasch. Daher ist auch das gründliche Händewaschen mit Seife so wichtig. Gerade Spülmittel wurden einst mit dem Ziel synthetisiert, Fette besonders gut lösen zu können.

Küche und Bad sind bevorzugte Virus-Aufenthaltsorte

Feuchte Oberflächen stellen geradezu einen Nährboden für Viren dar. Aus diesem Grunde muss die Reinigungsfrequenz in Küche und Bad besonders hoch angesetzt werden. Durch das häufige Anfassen oder Berühren bestimmter Gegenstände tragen wir intensiv zu einer breiten Verteilung von Keimen bei. Bedenken Sie auch, dass ein sauberes Erscheinungsbild von Gegenständen noch lange nicht Keimfreiheit bedeutet. Dies wird plausibel, wenn man weiss, dass zum Beispiel Coronaviren Durchmesser von nur 120 bis 160 Nanometer aufweisen. Man müsste also ungefähr 7.000 Coronaviren nebeneinander hinlegen, um einen Millimeter auszufüllen.

Daher sollten bei der Haushaltsreinigung diese Oberflächen stets besonders berücksichtigt werden:

  • Küchen-Arbeitsfläche und Spüle, insbesondere dann, wenn Sie rohes Fleisch oder Fisch vorbereitet haben.
  • Türklinken und Griffe an Geräten oder Schränken
  • Die Spülmaschine sollte unbedingt regelmässig innen gereinigt werden.

Noch ein wichtiger Hinweis: Lappen, Schwämme und Geschirrtücher sollten spätestens nach zwei Tagen ausgetauscht werden. Bei der Wäsche der Handtücher muss eine Temperatur von wenigstens 60 Grad eingestellt werden.

Wasserstoffperoxid dient zur Desinfektion

Wasserstoffperoxid (H2O2) gilt als Desinfektionsmittel und befreit die Oberflächen so richtig von allen Arten von Keimen. Ausserdem handelt es sich um ein effektives Bleichmittel. Doch Vorsicht, in hoher Konzentration ist Wasserstoffperoxid durchaus gefährlich. Typische Symptome können Hautverätzungen, Durchfall, Erbrechen oder Kreislaufstörungen sein. Daher ist dieses Mittel für den Hausgebrauch unbedingt ausreichend zu verdünnen.

Das Institut für Hygiene und Umweltmedizin an der Universität Greifswald hat unter Leitung von Prof. Dr. Günter Kampf eine Studie zu diesem Thema vorgelegt. Demnach reicht schon eine 0,5-prozentige Wasserstoffperoxidlösung aus, das Ansteckungsrisiko mit COVID-19 deutlich zu reduzieren.

Lassen Sie doch einfach den Profi ran

Wer sich nicht ganz sicher ist und auch auf der rechtlichen Seite Klarheit schaffen möchte, kann auch eine professionelle Reinigung seines Haushalts beauftragen, damit diese und noch viele wichtige Aspekte mehr in optimaler Weise berücksichtigt werden. Top Clean führt auch grossräumige Desinfektionen für Gewerbeflächen aller Art durch.

 

Fehler beim Putzen und Waschen

Regelmässiges Reinigen in den eigenen vier Wänden gehört dazu, wenn man sich nicht eines Tages in einer heruntergekommenen Wohnung wiederfinden möchte. Um das Putzen so effektiv wie möglich zu gestalten, gilt es, verschiedene Fehler, die wir alle gerne begehen, zu vermeiden. Welche die sieben bekanntesten Putz- und Waschfehler sind, erfahren Sie in diesem Artikel.

Fehler 1: Einen alten Schwamm verwenden

Der Schwamm zum Putzen sieht scheinbar sauber aus und riecht nicht schlecht, dennoch tummeln sich darin gerne viele Krankheitserreger. Wischen Sie nun damit die Oberflächen in Küche, Wohnzimmer oder Bad, verteilen Sie die Bakterien in der gesamten Wohnung.

Geben Sie den Schwamm vorm Putzen für etwa zwei Minuten in die Mikrowelle. Dadurch töten Sie Bakterien ab, die sich im Schwamm befinden.

Fehler 2: Keine Säuberung der Spülmaschine

Die Spülmaschine erfüllt in vielen Haushalten einen wertvollen Dienst: Sie reinigt Geschirr und Besteck von Essensresten. Nun könnte man annehmen, dass dabei auch die Spülmaschine selbst gesäubert wird – leider ein Irrtum, denn je häufiger Sie die Spülmaschine verwenden, umso mehr Essensreste lagern sich im Inneren ab.

Abhilfe schaffen Sie mit speziellen Reinigungsmitteln für die Spülmaschine. Diese sollten Sie ein- bis zweimal im Monat verwenden.

Fehler 3: Fenster bei Sonnenschein putzen

Wenn sich die Sonnenstrahlen ihren Weg durch die Fenster ins Innere der Wohnung bahnen, werden auch Flecken und Schmutz auf den Fensterscheiben sichtbar. Sie sollten in diesem Fall nicht sofort mit dem Reinigen der Fenster beginnen, sondern warten, bis die Sonne weitergezogen ist. Wasser und Reinigungsmitteln trocknen bei direkter Sonneneinstrahlung schneller auf dem Glas, was unschöne Schlieren zur Folge hat.

Der beste Zeitpunkt zum Fensterputzen ist ein leicht bewölkter Himmel.

Fehler 4: Den Mülleimer vernachlässigen

Sie verwenden konsequent Mülltüten im Mülleimer? Sehr gut und hygienisch. Doch selbst in diesem Fall können sich Abfallreste an den Seiten oder dem Boden des Mülleimers ansammeln. Ein hygienischer Schwachpunkt ist vor allem der Deckel des Eimers, an dem sich rasch eine unangenehm riechende Schmutzschicht bilden kann.

Reinigen Sie daher den Mülleimer einmal pro Woche gründlich. Auf aggressiven Reiniger können Sie dabei verzichten und stattdessen natürliche Hausmittel wie Zitrone, Backpulver und Weissweinessig verwenden.

Fehler 5: Die Reinigung der Kaffeemaschine vergessen

Ein Kaffee am Morgen ist für Sie das reinste Lebenselixier? Bei aller Freude über frisch gebrühten Kaffee sollten Sie jedoch nicht vergessen, Kanne und Filter am besten täglich mit warmem Seifenwasser abzuspülen. So schmälern Keime nicht den ungetrübten Kaffeegenuss. Im Abstand von ein paar Monaten können Sie zusätzlich Weissweinessig durch die Kaffeemaschine laufen lassen.

Fehler 6: Tierhaare – ein Drama für sich

Wenn Sie Besitzer eines Hundes oder einer Katze sind, dann wissen Sie sicherlich aus eigener Erfahrung, dass Tierhaare beim Hausputz zu einer echten Plage werden können. Selbst wenn Sie täglich entfernt werden, lassen sich meistens nicht alle kleinen Härchen erwischen.

Verwenden Sie hierfür am besten Fusselrollen. Wenn Sie hartnäckige Haare von Fellnase oder Garfield von Teppichen oder Möbeln entfernen möchten, streifen Sie ein Paar nasse Gummihandschuhe über und rubbeln Sie über die entsprechenden Stellen auf dem Teppich oder dem Möbelstück.

Fehler 7: Bei der Maschinenwäsche Reissverschlüsse offen lassen

Ein offener Reissverschluss an einer Hose oder einer Jacke kann andere Textilien in der Waschmaschine beschädigen.

Achten Sie daher darauf, die Reissverschlüsse an Ihren Kleidungsstücken zu schliessen, ehe Sie sie in die Waschmaschine geben.

 

Micro Cleaner – Professionell Reinigen mit Trockendampf

Tonnenweise Reinigungsmittel verwenden wir täglich frei nach dem Motto „viel hilft viel“. Dabei gibt es eine viel einfachere Lösung, nachhaltig sauberer und hygienisch zu reinigen.

Der Micro Cleaner ist nicht einfach nur ein simpler Dampfreiniger, sondern gewerbetauglich für den 24-Stunden-Einsatz geeignet. Er arbeitet mit industriellem Micro-Trockendampf, der porentief und hygienisch alle Oberflächen von stark verkrusteten Grills, Fliesen bis zu Polster und Autositzen reinigt.

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Hygiene früher und heute

Das heutige Wissen um Hygiene umfasst zunächst sehr unterschiedliche Richtungen und reicht von der individuellen Körperpflege über das grosse Themengebiet der Krankenhaushygiene bis hin zu Bereichen wie Lebensmittelsicherheit oder Umwelthygiene. Allen gemein ist das Bestreben, Krankheiten zu vermeiden und die Gesundheit zu erhalten und zu fördern.

Die Anfänge der Hygiene

Der Begriff Hygiene (abgeleitet von griech.: hygieinḗ = Gesundheit) geht zurück auf Hygieia, die griechische Göttin der Reinheit und Gesundheit. Erste Belege über diesen Zusammenhang finden sich bereits im vierten Jahrhundert vor Christus beim griechischen Gelehrten und Philosophen Aristoteles.

Der Arzt Galenos von Pergamon, einer der einflussreichsten Mediziner der Antike, befasste sich im zweiten Jahrhundert nach Christus systematischer damit und verfasste ein sechsbändiges Werk zum Thema. Er gilt bis heute als Pionier der Hygiene.

Die Hygiene durch die Jahrhunderte

Während der Zeit des Altertums fand die Versorgung erkrankter Menschen ausschliesslich in den eigenen vier Wänden statt. Es gab keine medizinischen Einrichtungen, sodass die Menschen Hilfe in der Religion suchten und die Tempel aufsuchten. Den grossen Epidemien dieser Zeit, darunter Pocken, Pest oder Lepra, hatten die Menschen nur wenig entgegenzusetzen. Sie nutzten saure Produkte wie Essig oder Wein, um ihre Wunden zu versorgen. Wer erkrankt war, wurde nach Möglichkeit von den Gesunden isoliert.

Das Römische Reich kannte bereits eine Vielzahl an Hygienemassnahmen, um Krankheiten zu vermeiden. So wurden Latrinen verwendet, anstatt sich im Freien zu entleeren. Badehäuser standen für die Körperpflege zur Verfügung und erste Systeme der Abwasserversorgung wurden etabliert. Die Medizin erkannte, dass kleinste Mikroorganismen Krankheiten verursachen und verstand, dass Quarantänemassnahmen dabei helfen, die Übertragung von Erregern zu minimieren.

Die Errungenschaften der Hygiene-Erkenntnisse verblassten während des Mittelalters immer mehr. Müll wurde nicht entsorgt, Tierkadaver verblieben auf den Strassen, Latrinen gab es für das einfache Volk nicht. Die Zeit der Seuchen brach an, und die Betroffenen wurden auf eigenen Seuchenstationen behandelt, sowie in den ersten Krankenhäusern, die damals gebaut wurden. Die wenigen Einrichtungen konnten jedoch das Übermass an Erkrankungen nicht auffangen. Krankheiten wie Typhus und Krätze grassierten in grossem Ausmass.

Während der Renaissance galt vielfach die Ansicht, Körperhygiene durch Waschen sei problematisch, weil verseuchtes Wasser eine Erkrankung erst recht vorantreiben könne. Spezielle Utensilien, die an kleine Löffel erinnern, dienten zum Abschaben grober Verunreinigungen. Der Körper wurde nicht mit Wasser, sondern mit trockenen Tüchern gereinigt und anschliessend gepudert. Die Krankheit Syphilis war auf dem Vormarsch.

Die Hygieneforschung

Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurden erstmals mithilfe eines sehr schlichten Mikroskops Bakterien sichtbar gemacht. Wenig später kamen weitere Mikroorganismen und Krankheitserreger hinzu. Die Mediziner erkannten, dass es Keime sind, die für die Entstehung vieler Krankheiten verantwortlich sind und sich dabei von Mensch zu Mensch übertragen.

Durch die Entwicklung der sogenannten Pasteurisierung entstand eine Methode zum Abtöten von Keimen durch Erhitzen. Der Begriff geht auf den Chemiker und Mikrobiologen Louis Pasteur zurück, der später für seine Impfstoffentwicklung berühmt wurde.

Der Chirurg und Geburtshelfer Ignaz Semmelweis stellte in Untersuchungen fest, dass mangelnde Krankenhaushygiene zu einer Häufung der Infektionskrankheit Kindbettfieber führte. Er war der erste Arzt, der wissenschaftlich fundiert die Bedeutung von Hygienemassnahmen belegen konnte und wurde wegweisend bei der Einführung der Händedesinfektion.

Seit dem 20. Jahrhundert fassten die zahlreichen Massnahmen der Hygiene immer mehr Fuss, sei es in Form von Desinfektion oder durch umsichtiges Waschen, Reinigen und Putzen. Die Errungenschaften der Hygiene haben sich in sämtlichen Bereichen des Lebens etabliert. Menschen reinigen ihren Wohnraum und ihre Gebrauchsutensilien, ihre Kleidung und natürlich sich selbst. Praxen und Kliniken haben Standards zur Hygiene entwickelt, wie auch sämtliche Bereiche des öffentlichen Lebens, die mit dem Reinigen von Flächen zu tun haben.

Hygienemassnahmen früher und heute

Die Geschichte zeigt auf, dass ein Vernachlässigen der Hygiene stets mit verheerenden Krankheiten einherging. Mit der Entwicklung der Körperpflege und dem zunehmenden Wissen über das Reinigen der öffentlichen und privaten Bereiche hat sich sowohl die Gesundheit der Menschen verbessert als auch ihre Lebenserwartung.

Während die besser betuchte Gesellschaft vergangener Jahrhunderte Baderituale und Salbungen in stundenlanger Zeremonie genoss, gilt dies heute in erster Linie als Wellnessprogramm. Körperpflege heute ist sowohl bequem als auch effizient. Speziell auf jeden Hautyp abgestimmte Substanzen sorgen unter der Dusche für Reinigung und Wohlbefinden gleichermassen. Während noch in den 1950er Jahren das wöchentliche Wannenbad in viele Haushalten üblich war, gilt den meisten heute die tägliche Dusche als Pflicht.

Auch im Wohnbereich haben sich die Bedingungen wesentlich verbessert. Der früher genutzte Teppichklopfer oder die Wurzelbürste zur Reinigung des Bodens sind Saugrobotern und porentief reinigenden Putzmitteln gewichen. Hygiene ist dank moderner Forschung einfach und vor allem bequem geworden.

**Inhaber aller Nutzungsrechte dieses Textes ist der Urheber Top Clean aus Binningen. **

 

Schmutz, Gesundheit und Sauberkeit – Ein allgemeiner Überblick

Ob im Büro, auf der Strasse oder zu Hause: Staub und Schmutz sind überall. Für gewöhnlich empfinden wir sie lediglich als lästig oder störend, kümmern uns aber nicht weiter darum.

Dass Staub auch gesundheitsschädlich sein kann, ist nur den wenigsten Menschen im Alltag bewusst. Warum das so ist, hat unter anderem damit zu tun, dass zahlreiche Pilze, Bakterien und Mikroorganismen darin enthalten sind. Schmutz ist also keineswegs harmlos – im Gegenteil: Eine übermässige Belastung kann langfristige, gefährliche Folgen haben. Das liegt nicht zuletzt auch daran, dass er in zahlreichen Formen auftritt. Bau-, Kohlen- und Papierstaub zum Beispiel können uns grossen Schaden zufügen. Ohne wirksame Gegenmassnahmen erhöhen sie unsere Anfälligkeit für schwere Hautkrankheiten und Atemwegserkrankungen, unter denen viele Menschen ein Leben lang leiden. Ausserdem kann es zu Juckreiz, Trockenheit und Schuppigkeit der Haut kommen. Neueste Studien zeigen ausserdem, dass eine übermässige Staubbelastung sogar das Risiko für Demenz und Schlaganfälle erhöhen kann. Atembeschwerden und Lungenkrankheiten zählen ebenfalls zu den Risiken. Das hat damit zu tun, dass gerade feine Staubpartikel, der sogenannte lungengängige Staub, leicht und unbemerkt eingeatmet werden können. Haben sie sich erst einmal in der Lunge abgelagert, können eine plötzliche Atemnot oder ein verringertes Lungenvolumen die Folge sein. Bestimmte Staubarten sind dabei schädlicher als andere. Staub aus Holz, Mehl und Getreide zum Beispiel kann Keuchen, ein Engegefühl in der Brust und Hustenanfälle auslösen. Weil die chronischen Auswirkungen auf die Lunge unheilbar sind, ist Prävention von grösster Bedeutung.

Sorgfältiges Staubwischen und gründliches Händewaschen

Es kann festgehalten werden, dass Staub und Schmutz sich äusserst schädlich auf die Gesundheit auswirken können. Aber auch die allgemeine Luftverschmutzung birgt ein Risiko: Übermässig hohe Konzentrationen an Luftschadstoffen, so zum Beispiel Ozon, Staubpartikel und Stickstoffoxid, kosten jährlich rund 400.000 Menschen vorzeitig das Leben. Umso wichtiger ist es, auf eine gute Luftqualität zu achten. Um das Risiko so gering wie möglich zu halten, hilft nur eines: ein guter Reinigungsplan, der die Staubbildung zumindest in den eigenen vier Wänden effizient vermindert. Regelmässiges Staubsaugen ist in diesem Zusammenhang unverzichtbar – am besten mit einem speziellen Filter. Auch sorgfältiges Staubwischen und gründliches Händewaschen helfen. Eine gute Wahl kann auch ein Saugroboter oder ein Luftreiniger sein, der dem Staub den Kampf ansagt. Wichtig ist, den Aufstellungsort richtig zu wählen. Grundsätzlich gilt: Je häufiger man sich in einem Raum aufhält, desto mehr Staub entsteht dort. Es kann daher eine gute Idee sein, den Luftreiniger zum Beispiel im Schlafzimmer oder am Arbeitsplatz zu platzieren.

Sauber und gesund

Übrigens: Obwohl regelmässiges Putzen, Staubsaugen und Wischen wichtig ist, muss sich niemand schlecht fühlen, der seltener den Putzlappen hervorholt. Zwar stimmt der Grundsatz, dass überall dort, wo Schmutz ist, auch Bakterien sind – doch 99,9 Prozent der Keime, die uns umgeben, sind harmlos. Ausserdem kann zu häufiges Putzen auch schaden: Wer ständig mit antibakteriellen Putzmitteln oder chemischen Desinfektionsmitteln hantiert, schiesst weit über das Ziel hinaus. Damit nämlich schädigt man nicht nur die Umwelt, sondern gefährdet darüber hinaus auch die eigene Gesundheit. Bestimmte Bakterien werden mittel- und langfristig ausserdem resistent gegen die Mittel. In der Folge wirken auch Antibiotika nicht mehr, die in der Medizin eingesetzt werden. Wer ständig ohne Putzhandschuhe mit chlorhaltigen Reinigungsmitteln arbeitet, geht das nicht unerhebliche Risiko ein, sich eine Hauterkrankung einzuhandeln. Solche Erkrankungen sind im Allgemeinen nur schwer auszuheilen. Zu guter Letzt ist auch vom Einsatz von Haushaltsreinigern in Sprayform für Möbel, die Raumluft und Glasflächen abzuraten, denn sie verdoppeln Studien zufolge das Risiko, an Asthma zu erkranken. Raumsprays zur Luftreinigung können zudem Duftstoffallergien auslösen, die sich unter anderem in chronischem Schnupfen äussern. Richtiges Lüften ist ein sehr viel besseres und noch dazu natürlicheres Mittel gegen unangenehme Gerüche zu Hause oder am Arbeitsplatz.

Richtiges Lüften und regelmässiges Staubsaugen

Zusammenfassend sei festgehalten, dass Staub und Schmutz bis zu einem gewissen Grad zum Leben dazugehören. Dennoch sind wir ihnen nicht hilflos ausgeliefert: Es gibt durchaus ein paar Tipps und Tricks, mit denen man Verschmutzungen im Büro oder zu Hause so gering wie möglich halten kann. Um die Umgebung so sauber zu halten, dass die Sauberkeit gesund ist, reicht eine Haushaltsreinigung einmal pro Woche vollkommen aus. Einzige Ausnahme: Oberflächen, die regelmässig mit Lebensmitteln in Kontakt kommen. Sie nämlich sind mit Keimen belastet, die sofort mit Universalreiniger entfernt werden sollten. Als Faustregel kann gesagt werden, dass geputzt werden soll, bis es optisch sauber ist. Dabei sollte nach Möglichkeit auf Reiniger verzichtet werden, die Duft- und Farbstoffe enthalten, um allergischen Hautreaktionen vorzubeugen. Besser sind ein paar wenige Reinigungsmittel – darunter Essig, Schmierseife, Zitronensäure, Waschpulver, Geschirrspüler und Allzweckreiniger. Einfacher macht man sich das Leben auch, wenn man Staubfänger wie Kissen, Stofftiere und Dekorationsartikel so weit wie möglich reduziert.

*Inhaber aller Nutzungsrechte dieses Textes ist der Urheber Top Clean aus Binningen.

 

7 Dinge, die im Haushalt oft vergessen werden

Es ist nicht schwer, einen eigenen Haushalt zu führen – wenn dabei an alles gedacht wird. Häufig gehen jedoch wichtigste Dinge im Alltag vergessen. Und das kann teilweise gravierende Folgen haben: von der Schimmelbildung über freudige Bakteriennester bis zur versteckten Schmutzsammelstelle. Wir nennen sieben Dinge, die regelmässig bedacht oder gereinigt werden sollten.

1. Badezimmerfugen trocknen!

Vorsicht, Schimmelgefahr! Vor allem im Bad ist das Risiko für Schimmelbildung besonders hoch. Nach dem Duschen sollte daher ausreichend gelüftet werden. Sind im Bad keine Fenster vorhanden, kann die elektrische Lüftung helfen. Er entfernt nicht nur schlechte Gerüche, sondern auch die erhöhte Luftfeuchtigkeit. Ausserdem sollten die nassen Badezimmerfugen mit einem Lappen abgetrocknet werden. Denn hier sammelt sich die Feuchtigkeit besonders stark – und das führt zu Schimmelbildung und unangenehmen Fettschichten.

2. Strom sparen!

Es gibt viele Stromfresser im täglichen Leben – und das kann ganz schön ins Portemonnaie gehen. Daher sollte regelmässig überdacht werden, welche Geräte tatsächlich am Strom hängen müssen und wann lieber der Stecker gezogen werden kann. Im Standby-Modus verbrauchen viele Geräte unnötigen Strom, beispielsweise der Fernseher, der Computer oder der Drucker. Mit Funksteckdosen, die sich per Fernbedienung schalten lassen, wird den lästigen Stromfressern das Leben schwer gemacht.

3. Heizung entlüften!

Haben Sie schon ein einmal gewundert, dass die Heizung nur noch zur Hälfte warm wird oder laute Geräusche macht? Dann ist kein automatisches Ventil vorhanden und es sollte dringend eine Entlüftung vorgenommen werden. Über das Entlüftungsventil, das an der Heizung meist oben links oder oben rechts zu finden ist, kann überschüssige Luft aus dem System gelassen werden. Nein, dafür ist kein Fachmann erforderlich. Mit dem Entlüftungsschlüssel kann das Ventil so lange geöffnet werden, bis die Luft entwichen ist und wieder Wasser kommt.

4. Lichtschalter reinigen!

Bei der regelmässigen Reinigung wird oft an alles gedacht – bloss die Lichtschalter werden vergessen. Hier fühlen sich die Bakterien und Krankheitserreger besonders wohl. Vor allem im Bereich der Haustür, wo Sie schon anfassen, bevor Sie sich nach einem langen Arbeitstag die Hände waschen, sollte regelmässig gereinigt werden. Vorsicht: Wasser und Strom vertragen sich nicht!

5. Waschmaschine entkalken!

Kalk ist eine versteckte Gefahr für Wasch- oder Spülmaschinen. Sie können die Geräte langfristig zerstören. Daher sollte zwei Mal im Jahr eine Entkalkung vorgenommen werden. Das geht mit Hausmitteln, wie Zitronensäure und Essig, oder speziellen Reinigungsmitteln. Übrigens: Sie können sparen, wenn Sie die Maschine immer voll machen, nicht zu heiss waschen oder weniger Waschmittel verwenden.

6. Versteckte Schmutzsammelstellen!

Wer regelmässig den Staubsauger schwingt, der weiss in der Regel, dass die Ecken besonders beliebte Stellen für Staub und Schmutz sind. Dabei werden die schlimmsten Ecken häufig vergessen: Unter den Sockelleisten in der Küche sammelt sich der Schmutz besonders gut. Informieren Sie sich, wie und ob sich die Sockelleisten in der Küche entfernen lassen damit Sie auch gründlich unter der Küchenkombination reinigen können. Es lohnt sich, hier regelmässig zu reinigen.

7. Kühlschrank säubern!

Eine Studie hat gezeigt, dass die Kühlschränke häufig mehr Bakterien enthalten als die Toilette. Das liegt daran, dass die Reinigung schlichtweg vergessen wird und häufig Reste von Lebensmitteln zurückbleiben. Das führt sogar zu Gerüchen. Mit heissem Wasser und einigen Spritzern Essigessenz kann Bakterien und Gerüchen entgegengewirkt werden. Als Fachmann setzen wir in den meisten und u.a bei hartnäckigeren Obst- und Getränkeflecken auf effektive biologische Reinigungslösungen aus Säuren bestehend.

Inhaber aller Nutzungsrechte dieses Textes ist der Urheber Top Clean aus Binningen