Gründliche Haushaltsreinigung für das Weihnachtsfest

Weihnachten steht vor der Tür, doch in diesem turbulenten und zugleich traurigen Corona-Jahr 2020 muss und wird für die meisten Schweizerinnen und Schweizer gewiss vieles anders sein. Dennoch möchten sich die Menschen, wenngleich auch in kleinerem Rahmen als sonst, mit ihren Verwandten treffen, um gemeinsam schöne und hoffentlich mal unbeschwerte Momente zu geniessen.

Damit sich jeder Gast in unserem Haushalt mit Blick auf das Virus sicher fühlen kann, sollte Sauberkeit in diesem Jahr in einem ganz besonderen Fokus stehen. Worauf es dabei ankommt und welche Putzmittel zu empfehlen sind, das erläutern wir unter anderem in diesem Artikel.

Unterschiedliche Viruslast auf den verschiedenen Oberflächen

Alle Welt redet in diesen Tagen von Hygienemassnahmen und das ist gut und richtig so. Um das Ansteckungsrisiko auch zu Hause zu minimieren, müssen wir besonderes Augenmerk auf alle Flächen und Gegenstände legen, die von mehreren Menschen oft berührt werden. Das Virus überlebt auf den verschiedenen Materialien unterschiedlich lange. Auf manchen Oberflächen bleibt es nur ein paar Stunden infektiös, auf anderen sogar tagelang.

Glatte, metallische Oberfläche scheint das Virus geradezu zu lieben. Da aber diese Flächen schnell und einfach gereinigt werden können, ist dies eigentlich nicht so schlimm. Weitere Kriterien, die die Überlebenszeit des Virus steuern, sind Parameter wie Temperatur und Feuchtegehalt. Direkte Sonneneinstrahlung (UV-Licht) führt übrigens zu einer recht schnellen Zerstörung von Viren.

Dass regelmässiges Lüften zur Verbesserung der Luftqualität eine gute Wahl der Mittel ist, darauf wurde schon in vielen Publikationen hingewiesen. Im Übrigen stärkt frische Luft unser Immunsystem, das bekanntlich der stärkste und wichtigste Player im Kampf gegen Viren, Bakterien oder Pilzen ist. Darüber hinaus verschwinden durch das Lüften die in der Raumluft schwebenden Aerosole, an die sich die Viren mit Vorliebe anheften.

Wer oft einen Staublappen oder Staubsauger verwendet, kennt bestimmt den damit verbundenen, unangenehmen Geruch der Luft. Ursache sind die vielen aufgewirbelten Staubpartikel, die ebenfalls und immer Vehikel für Kranheitskeime darstellen. Daher ist Lüften nach dem Staubsaugen immens wichtig.

Kurzer Blick auf das Spektrum der Reinigungsmittel

Durch eine gründliche Reinigung der Wohnung verschwindet nicht nur der Schmutz, sondern sogar über 90 Prozent aller krankmachenden Keime auf den Oberflächen und das nahezu unabhängig vom verwendeten Putzmittel. Extra antibakterielle Putztücher beziehungsweise Reinigungsmittel bieten also kaum Vorteile. Mit Desinfektionsmitteln zum Beispiel lässt sich Schmutz schwerlich entfernen.

Corona mag Spülmittel gar nicht

Es sind vor allem die fettlösenden Tenside in den Spülmitteln, die die Hüllen der Viren angreifen und schnell zerstören. Dazu sollte man eine ungefähre Vorstellung davon haben, wie ein Virus aufgebaut ist. Seine Erbinformationen stecken in Eiweissmolekülen, die durch eine Fettschicht (Lipide) eingehüllt sind. Ohne seine schützende Hülle zerfällt das Virus rasch. Daher ist auch das gründliche Händewaschen mit Seife so wichtig. Gerade Spülmittel wurden einst mit dem Ziel synthetisiert, Fette besonders gut lösen zu können.

Küche und Bad sind bevorzugte Virus-Aufenthaltsorte

Feuchte Oberflächen stellen geradezu einen Nährboden für Viren dar. Aus diesem Grunde muss die Reinigungsfrequenz in Küche und Bad besonders hoch angesetzt werden. Durch das häufige Anfassen oder Berühren bestimmter Gegenstände tragen wir intensiv zu einer breiten Verteilung von Keimen bei. Bedenken Sie auch, dass ein sauberes Erscheinungsbild von Gegenständen noch lange nicht Keimfreiheit bedeutet. Dies wird plausibel, wenn man weiss, dass zum Beispiel Coronaviren Durchmesser von nur 120 bis 160 Nanometer aufweisen. Man müsste also ungefähr 7.000 Coronaviren nebeneinander hinlegen, um einen Millimeter auszufüllen.

Daher sollten bei der Haushaltsreinigung diese Oberflächen stets besonders berücksichtigt werden:

  • Küchen-Arbeitsfläche und Spüle, insbesondere dann, wenn Sie rohes Fleisch oder Fisch vorbereitet haben.
  • Türklinken und Griffe an Geräten oder Schränken
  • Die Spülmaschine sollte unbedingt regelmässig innen gereinigt werden.

Noch ein wichtiger Hinweis: Lappen, Schwämme und Geschirrtücher sollten spätestens nach zwei Tagen ausgetauscht werden. Bei der Wäsche der Handtücher muss eine Temperatur von wenigstens 60 Grad eingestellt werden.

Wasserstoffperoxid dient zur Desinfektion

Wasserstoffperoxid (H2O2) gilt als Desinfektionsmittel und befreit die Oberflächen so richtig von allen Arten von Keimen. Ausserdem handelt es sich um ein effektives Bleichmittel. Doch Vorsicht, in hoher Konzentration ist Wasserstoffperoxid durchaus gefährlich. Typische Symptome können Hautverätzungen, Durchfall, Erbrechen oder Kreislaufstörungen sein. Daher ist dieses Mittel für den Hausgebrauch unbedingt ausreichend zu verdünnen.

Das Institut für Hygiene und Umweltmedizin an der Universität Greifswald hat unter Leitung von Prof. Dr. Günter Kampf eine Studie zu diesem Thema vorgelegt. Demnach reicht schon eine 0,5-prozentige Wasserstoffperoxidlösung aus, das Ansteckungsrisiko mit COVID-19 deutlich zu reduzieren.

Lassen Sie doch einfach den Profi ran

Wer sich nicht ganz sicher ist und auch auf der rechtlichen Seite Klarheit schaffen möchte, kann auch eine professionelle Reinigung seines Haushalts beauftragen, damit diese und noch viele wichtige Aspekte mehr in optimaler Weise berücksichtigt werden. Top Clean führt auch grossräumige Desinfektionen für Gewerbeflächen aller Art durch.